SECHZIGMÜNCHEN.
 

U19 besiegt Landshut und klettert auf Rang drei.

Brahim Moumou erzielte gegen Landshut nach einer sehenswerten Einzelleistung das 2:0. 

Die Löwen-U19 gewann zum Saisonabschluss mit 4:0 gegen die SpVgg Landshut und zog dadurch in der Tabelle als Dritter an Jahn Regensburg vorbei. Die Tore für das Team von Trainer Jonas Schittenhelm erzielten Benedikt Auburger (40.), Brahim Moumou (64.), Noah Agbaje (75.) und Johannes Ngounou Djayo (84.).

Von Anpfiff weg bestimmten die Junglöwen die Partie, konnten aber ihre Chancen lange nicht nutzen. Erst kurz vor der Pause gelang Benedikt Auburger das 1:0. Nach einer Kombination über den linken Flügel verwertete Auburger die Hereingabe von Aleksandar Kovacevic per Kopf (40.). In der 2. Halbzeit drängten zunächst die Gäste aus Niederbayer, die unbedingt noch einen Punkt für den Klassenerhalt brauchten, auf den Ausgleich, kamen zu zwei, drei guten Möglichkeiten. „In dieser Phase hatten wir Glück, dass wir keinen Gegentreffer bekommen haben“, analysierte Jonas Schittenhelm. „Nach etwa zehn Minuten waren wir wieder deutlich besser im Spiel.“

Ausgerechnet, als Andreo Kuljanac eine Zeitstrafe absaß, gelang den Sechzgern das 2:0 durch eine sehenswerte Einzelleistung von Brahim Moumou. Von der linken Seite kommend ließ der Stürmer seinen Gegenspieler stehen, zog nach innen und schloss von der Strafraumkante ab (64.). In der 75. Minute war Noah Agbaje von Azim Karaca im Strafraum nur durch ein Foul zu bremsen. Agbaje trat selbst zum Strafstoß an, verwandelte sicher zum 3:0. Den Schlusspunkt setzte Johannes Ngounou Djayo. Eine Rechtsflanke von Patryk Richert schoss er aus fünf Metern zum 4:0-Endstand ins Netz (84.).

Zumindest der Saisonabschluss der Junglöwen war versöhnlich. Aus den letzten sieben Spielen, bei denen fast ausschließlich Spieler des jüngeren Jahrgangs zum Einsatz kamen, holte das Team sechs Siege bei einem Remis. Besonders der 5:0-Erfolg gegen Bundesliga-Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth stach dabei heraus. „Mit dieser Serie kann man zufrieden sein, mit der Gesamtperformance nicht“, so Trainer Schittenhelm. „Generell war das zu wenig für unsere Ansprüche, der Abstand zu Aufsteiger Fürth ist zu groß“, bemängelte der 33-Jährige. Die Franken haben 20 Punkte mehr als die Junglöwen auf dem Konto. „Wir haben zu viele Punkte liegen lassen. Wie Fürth haben wir nur zwei Mal verloren, aber 13 Mal Remis ist absoluter Rekord in der Liga.“

Dazu kam, dass die Junglöwen von den ersten vier Teams die wenigsten Tore erzielten. „Im letzten Drittel waren wir nicht effektiv genug“, kritisierte Schittenhelm. „Daran haben wir im Training intensiv gearbeitet, das hat sich in den letzten Spielen ausgezahlt.“ Dagegen war der Trainer mit der Abwehrleistung zufrieden. „In der Defensive standen wir ordentlich, nur Fürth hat weniger Gegentreffer bekommen.“ Unterm Strich hätten die letzten sieben Spiele gezeigt, „wo es in der nächsten Saison hingehen kann. Dazu kommt mit den 2002ern ein starker Jahrgang“.

STENOGRAMM30. Spieltag, 01.06.2019, 15 Uhr

1860 München – SpVgg Landshut 4:0 (1:0)

1860: Obermeier (Tor) – Kuljanac (67., Ngounou Djayo), Agbowo (27., Ade), Koch (70., Pecar), Behrens (57., Moumou) – Trograncic, Halimi, Agbaje – Richert, Auburger, Kovacevic.

Tore: 1:0 Auburger (40.), 2:0 Moumou (64.), 3:0 Agbaje (75., Foulelfmeter), 4:0 Ngounou Djayo (84.).
Gelbe Karten: Ngounou Djayo – Karaca.
Zuschauer: 70 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.
Schiedsrichter: Abdullah Carman; Assistenten: Stefan Gokorsch, Moritz Wachinger.

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