SECHZIGMÜNCHEN.
 

Altes Präsidium ist auch das neue.

Nach der Wiederwahl (v. li.): Schatzmeister Heinz Schmitt, Präsident Robert Reisinger und Vizepräsident Hans Sitzberger. 

Nach knapp siebeneinhalb Stunden war die ordentliche Mitgliederversammlung 2019 des TSV München von 1860 e.V. in der Kulturhalle Zenith beendet und das Präsidium mit Präsident Robert Reisinger und seinen Stellvertretern Heinz Schmidt und Hans Sitzberger wiedergewählt. Mit 1.651 anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern wurde eine neue Rekordbeteiligung erzielt.

Am Ende war das alte auch wieder das neue Präsidium. Robert Reisinger wurde mit 1.057 Ja-Stimmen bei 542 Nein-Stimmen für die nächsten drei Jahre als Präsident im Amt bestätigt. Für Schatzmeister und Vizepräsident Heinz Schmidt votierten 1.049 Mitglieder, 147 gegen den Rosenheimer Steuerberater. Der dritte im Bunde, Hans Sitzberger, bekam 1.036 Ja- bei 118 Nein-Stimmen. Alle drei nahmen die Wahl an.

Zuvor war das Präsidium Reisinger, Schmidt und Sitzberger für das Geschäftsjahr 2017/2018 entlastet worden, ebenso wie die Verwaltungsräte für den gleichen Zeitraum.

Präsident Reisinger zeigte sich nach seiner Wahl erleichtert: „Du weißt vorher nie, was kommt. Die Wahl ist eine Bestätigung für unseren Weg.“ Mit den kritischen Worten, die an den 55-Jährigen während der Versammlung gerichtet wurden, kann er leben. „Solange es nicht auf die persönliche Schiene läuft, bin ich der Erste, der sich der Diskussion stellt. Wenn es bei Sechzig keine Diskussionen mehr gibt, dann existiert der Verein nicht mehr. Wir müssen aber bei allen Differenzen sachlich bleiben, nur so geht’s.“

Reisinger hofft, dass das Ergebnis dem Mitgesellschafter zeigt, „was die Mitglieder wirklich wollen. Ich bin immer dazu bereit, Hasan Ismaik die Hand zu reichen.“ Über eine anstehende Kapitalerhöhung, um das negative Kapital weitgehend zu beseitigen, warb das Präsidium bei der Versammlung. Reisinger möchte zeitnah mit Ismaik sprechen, dessen Zustimmung dazu nötig ist. „Er hat sich bisher immer bei mir gemeldet und zur Wahl gratuliert. Bei dieser Gelegenheit werde ich ihn darauf ansprechen.“

Ansonsten warb Reisinger für die Kampagne VEREINenStattSpalten. „Die Meinungsfreiheit endet dort, wo Menschen bewusst beleidigt und diffamiert werden“, sagte er. „Bei aller unterschiedlicher Meinung sind wir alle Löwen!“

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