SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen besiegen Ried zum Abschluss des Trainingslagers mit 3:0.

Vorbereiter Sascha Mölders (li.) gratuliert Marius Willsch (re.) zu dessen Treffer zum 1:0 in der 4. Minute. 

Die Löwen feierten einen erfolgreichen Abschluss des Trainingslagers in Österreich. Mit 3:0 bezwangen sie in den Zweitligisten SV Ried in dessen Arena. Die Treffer erzielten Marius Willsch (4.), Benjamin Kindsvater (38.) und Sascha Mölders (53.). Nach dem Spiel ging es direkt zurück nach München.

Neben Nico Karger (Muskelsehnenverletzung im Beckenbereich) musste Daniel Bierofka bei dem Test in Ried auch auf Daniel Wein (Pferdekuss) und Simon Seferings (grippekrank) verzichten. Diesmal durfte absprachegemäß Hendrik Bonmann 90 Minuten zwischen die Pfosten. Einzig Leon Klassen kam von den Feldspielern in beiden Halbzeiten zum Einsatz.

Schon früh gingen die Löwen im letztenm Testspiel des Trainingslagers in Führung. Nach einer sehenswerten Ablage von Sascha Mölders kam Marius Willsch zum Abschluss, schob die Kugel zum 1:0 linke untere Eck (4.). In der 21. Minute war es gerade anders herum: Flanke Willsch, Kopfball Mölders, doch der Ball landete knapp links neben dem Pfosten. Doch auch die Rieder hatten ihre Chancen. Jefte Betancor zog aus 15 Metern ab, aber Hendrik Bonmann lenkte den Schuss noch um den Pfosten (23.). Eine starke Parade! Drei Minuten später war erneut Bonmann der Sieger, diesmal gegen Ante Bajic (26.). Nach einer halben Stund musste Kapitän Felix Weber mit Oberwsechenkel-Problemen vom Feld. Für ihn kam Phillipp Steinhart. In der 31. Minute setzten die rund 400 Löwen-Fans bereits zum Torjubel an. Leon Klassen hatte aus rund 15 Metern abgezogen, doch SVR-Schlussmann Johannes Kreidl konnte das Spielgerät mit den Fingerspitzen noch zur Ecke lenken. Auf der anderen Seite war es erneut Bajic, der das Leder aus vollem Lauf an die Querlatte hämmerte (38.). Besser machte es im direkten Gegenzug Benjamin Kindsvater: Der Außenstürmer zog aus acht Metern am langen Pfosten trocken ab und traf genau ins Kreuzeck zum 2:0 (38.). Zwei Minuten später beinahe sogar das 3:0. Kindsvater bediente Markus Ziereis, dessen Abschluss konnte ein Rieder aber kurz vor der Linie klären (40.). So blieb es beim 2:0 zur Pause.

Die erste nennenswerte Aktion im zweiten Durchgang gehörte den Löwen. Keeper Kreidl konnte einen Schuss von Dennis Dressel erst im Nachfassen entschärfen (48.). Besser machte es Mölders. Nach einem langen Ball lief er seinen Bewachern auf und davon, Kreidl kam ihm entgegen. Mit einem wunderschönen Lupfer überwand er den Keeper zum 3:0 (53.). Gleich sieben neue Spieler brachte Löwen-Trainer Daniel Bierofka in der 61. Minute. Auch die Youngsters machten ihre Sache gut, ließen defensiv kaum was anbrennen. Eigentlich hatte Ried nur eine gute Möglichkeit, um wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen. Nach der einzigen kleinen Unsicherheit von Bonmann wehrte zunächst Aleksandar Kovacevic die Kugel ab, Reuben Acquah kam zum Nachschuss, setzte den Ball jedoch neben den verwaisten 1860-Kasten (83.). Damit blieb es beim 3:0-Erfolg der Löwen gegen den Vizemeister der 2. Liga Österreichs.

„Offensiv war es heute richtig gut“, zeigte sich Löwen-Trainer Daniel Bierofka begeistert. „Defensiv hat man die Umstellung gemerkt.“ Daniel Wein fehlte, weil er einen Schlag auf den Oberschenkel im Training abbekommen hatte. „Zum Glück ist es nichts Schlimmes!“ Simon Seferings fiel krankheitsbedingt aus. „Dadurch hatten wir nur 19 Feldspieler, Leon Klassen musste durchspielen.“ Auch vom Tempo her war der 40-Jährige zufrieden. Entwarnung konnte Bierofka bei seinem Kapitän Felix Weber gegeben, der nach einer halben Stunde bereits ausgewechselt wurde. „Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme.“ Neben der Effektivität freute sich der 1860-Coach über die schön herausgespielten Tore. „Da sind wir momentan auf einem guten Weg. Aber defensiv müssen wir uns noch steigern. Dafür haben noch zwei Wochen Zeit“, verfällt er keineswegs in Hektik. Ein besonderes Lob hatte er für Leon Klassen parat. „Er hat mir sehr gut gefallen. Ab und zu stimmt es nicht mit dem Stellungsspiel. Daran müssen wir noch arbeiten. Aber was der Junge rauf und runter gerannt ist, das war schon beeindruckend.“ Ebenfalls positive Worte fand er für Dennis Dressel. „Er kommt immer besser rein. Ich denke, dass er noch mehr drauf hat, dass er momentan erst bei 70 Prozent ist. Wenn er noch aktiver wird, sich mehr zutraut und sein vorhandenes Potential ausschöpft, dann kann er ein richtig guter Spieler werden.“

Bierofka zog ein rundum positives Fazit des Trainingslagers in Windischgarsten. „Die Bedingungen waren top. Nochmals ein Riesendank an Horst Dilly, den Besitzer des Hotels, in dem wir untergebracht waren. Es war alles super organisiert, es war eine perfekte Zeit für uns. Das hat man auch gemerkt. Die Mannschaft ist extrem eng zusammengewachsen, ist ein richtiges Team geworden. Genau das ist es, was wir brauchen. Wir haben einen guten Spirit. Die Jungen verhalten sich gut, die Älteren nehmen sie an die Hand. So muss es sein, das ist unser Pfand.“

STENOGRAMM, Testspiel, 07.07.2019, 16 Uhr

SV Ried – 1860 München 0:3 (0:2)

SVR: 1 Kreidl – 31 Takougnadi (46., 3 Kerhe), 28 Reifeltshammer (46., 6 Reiner.), 14 Boateng, 2 Vojkovic (68., 5 Lugonja.) – 8 Ammerer (46., 16 Acquah.), 4 Ziegl – 17 Grüll (68., 19 Canillas.), 10 Wießmeier (68., 11 Hingsamer.), 12 Bajic (68., 9 Pecirep.) – 7 Jefte (46., 29 Grubeck.).

1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul (61., 37 Kovacevic), 4 Weber (30., 36 Steinhart), 13 Erdmann (61., 3 Lang), 33 Klassen – 14 Dressel (61., 23 Spennesberger), 20 Bekiroglu (46., 34 Böhnlein) – 25 Willsch (61., 11 Greilinger), 24 Ziereis (61., 21 Durrans), 16 Kindsvater (61., 15 Siebdrat) – 9 Mölders (61., 19 Niemann).

Tore: 0:1 Willsch (4.), 0:2 Kindsvater (38.), 0:3 Mölders (53.).
Zuschauer: 1.000 josko Arena.
Schiedsrichter: Stefan Ebner; Assistenten: Roland Brandner, Stefan Stangl.

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