SECHZIGMÜNCHEN.
 

U21: Saisonauftakt zu Hause gegen Aufsteiger Donaustauf.

Frank Schmöller startet am Sonntag als Trainer in seine erste Saison mit der Löwen-U21 in der Bayernliga Süd. 

Die Löwen-Reserve startet bereits am Sonntag, 14. Juli 2019, in der Bayernliga Süd in die Saison 2019/2020. Gegner auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist um 16 Uhr Aufsteiger SV Donaustauf.

Vieles ist neu bei der zweiten Mannschaft der Löwen. Allen voran Cheftrainer Frank Schmöller. Der 52-Jährige ist bekannt im Münchner Amateurfußball. Zuletzt trainierte er fünfeinhalb Jahre den SV Pullach, wurde zwei Mal mit den Raben Meister der Bayernliga. Zuvor war er dreieinhalb Jahre beim FC Ismaning und sechs Spielzeiten beim SV Heimstetten. „Sicher ist das nicht ganz üblich. Aber das sind tolle Vereine mit tollen Menschen. Außerdem war es sportlich erfolgreich, deshalb auch die langen Verweildauern.“

Nun also die kleinen Löwen. Für den arrivierten Amateurtrainer eine Herausforderung, der er sich gerne stellt. „Natürlich ist das was ganz anderes. Bei so einem Traditionsverein stehst du mehr im Fokus“, so Schmöller, der als Stürmer zu seiner aktiven Zeit immerhin 48 Bundesliga-Spiele und 107 Partien in der Zweiten Liga absolvierte, dazu in Lierse und Ekeren auch internationale Erfahrung sammelte. „Ich habe immer versucht, das sportlich Maximale zu erreichen. Das will ich auch hier!“

Bei den Löwen hat er eine extrem junge Mannschaft. „Unser Ziel ist es, drei, vier Spieler an die Profis heranzuführen und insgesamt die Jungs näher an den Herrenfußball zu bringen.“ Einige seiner Junglöwen waren bereits mit dem Drittliga-Team im Trainingslager in Windischgarsten. Doch bei allem Ausbildungsgedanken besitzt Schmöller eine gesunde Portion Ehrgeiz: „Wir wollen auch Spiele gewinnen – so viele wie möglich.“

Schmöller selbst hat in jungen Jahren – 1987 – den DFB-Pokal mit dem Hamburger SV gewonnen. Trainer war damals Ernst Happel. Geboren ist er in der Hansestadt, wenngleich sich bis heute hartnäckig die Mär hält, er hätte im niederbayerischen Vilshofen das Licht der Welt erblickt. „Ich wurde in Altona geboren. Mein Vater war aus Vilshofen, ist mit 20 Jahren nach Hamburg gekommen. Von ihm habe ich die niederbayerische Sturheit mitbekommen“, sagt er mit einem breiten Grinsen. In München war er bereits als Kind regelmäßig zu Besuch, weil dort seine Großeltern lebten.

Die Ergebnisse in der Vorbereitung waren durchwachsen. „Teilweise war das Jugend forscht“, erklärt Schmöller mit einem Schmunzeln. Das führt der Trainer auf mangelnde Erfahrung seiner jungen Garde zurück. „Das müssen wir in der Liga mit Frische, Tempo und Laufbereitschaft ausgleichen. Die Jungs werden Fehler machen, aber wir müssen jedes Spiel so angehen, um zu gewinnen.“ Denn neben der fußballerischen Ausbildung sieht es Schmöller als seine Aufgabe, den Spielern den „unbedingten Willen“, Zweikämpfe und Spiele positiv zu bestreiten, zu vermitteln.

Die neuformierte Löwen-Mannschaft darf sich zum Saisonstart gleich zu Hause präsentieren. Aufsteiger SV Donaustauf ist auch für den Bayerliga-erfahrenen Schmöller eine Unbekannte. „Aber wer Landesliga-Meister wird, hat Qualität. Außerdem hat sich das Team verstärkt. Für uns wird das ein Prüfstein.“ Trotzdem zeigt sich der Löwen-Coach optimistisch, „dass wir etwas Positives am Wochenende erzielen können“.

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