SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen verlieren in Unterzahl bei Eintracht Braunschweig.

Sascha Mölders, hier einen Schritt schneller als Bernd Nehrig, erzielte in der 5. Minute die Sechzger-Führung. 

Die Sechzger unterlagen mit 1:2 bei Eintracht Braunschweig. Dabei zeigten sie eine fast perfekte 1. Halbzeit, gingen durch Sascha Mölders bereits in der 5. Minute in Führung. Doch Martin Kobylanski glich kurz vor dem Seitenwechsel aus dem Nichts heraus aus (43.). Nach einer völlig überzogenen Gelb-Roten Karte gegen Felix Weber (51.) kippte die Partie, Benjamin Kessel erzielte für die Niedersachsen in der 62. Minute den Siegtreffer.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im ersten Auswärtsspiel verletzungsbedingt auf Eric Weeger (Sehnenverletzung), Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Marco Raimondo-Metzger (Trainingsrückstand), Stefan Lex (Aufbautraining nach Syndesmoseriss), Nico Karger (Sehnenriss) und Semi Belkahia (Kreuzbandriss) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Timo Lang, Leon Klassen, Kristian Böhnlein sowie Tom Kretzschmar als dritter Torhüter. Zwei Veränderungen gab es gegenüber der Startelf gegen Münster: Dennis Dressel durfte von Beginn an für Simon Seferings ran, der 18-jährige Linksaußen Fabian Greilinger gab für Marius Willsch sein Startelf-Debüt.

STIMMEN Bierofka: „Beim Schiedsrichter war keine klare Linie zu erkennen.“

Spielverlauf: Die erste gute Möglichkeit hatten die Sechzger. Sascha Mölders überspielte mit einem gefühlvollen Lupfer auf halbrechts die Eintracht-Kette, Benjamin Kindsvater überlief seinen Gegenspieler Niko Kijewski, scheiterte aber aus neun Metern an Jasmin Fejzic, der die Kugel ins Tor-Aus abwehrte (5.). Den anschließenden Eckball brachte Daniel Wein von rechts in die Mitte, Mölders lief der Kugel entgegen, schüttelte seinen ab und traf aus sieben Metern per Kopf zum 1:0 ins rechte Eck (5.). Beinahe in der 9. Minute das 2:0. Kindsvater dribbelte von rechts in den Strafraum, Kijewski klärte, brachte die Kugel aber genau zu Efkan Bekiroglu. Der zog direkt aus 14 Metern ab, jedoch rutschte ihm der Ball beim Abschluss über den Spann, so dass er weit übers Eintracht-Tor ging. Auch in der Folge waren die Löwen aus München das dominierende Team, standen nach hinten kompakt und wurden immer wieder durch Bälle in die Tiefe gefährlich. Eine Freistoßflanke von Martin Kobylanski in der 34. Minute fing Hendrik Bonmann sicher ab. Auf der anderen Seite kam Mölders halbrechts fast an der Strafraumgrenze zum Abschluss, Steffen Nkansah fälschte gefährlich ab, so dass Fejzic Mühe hatte, die Kugel über die Querlatte zu wischen (36.). Kurz vor der Pause erzielte Braunschweig aus dem Nichts den Ausgleich. Ein 20-Meter-Aufsetzer von Manuel Schwenk aus halblinker Position aufs lange Eck konnte Bonmann zwar abwehren, aber Kobylanski brauchte aus kurzer Distanz nur noch den Kopf hinzuhalten, nickte den Abpraller zum 1:1 über die Linie (43.). Mit diesem Ergebnis ging’s in die Pause.

Ab der 51. Minute waren die Löwen einen Mann weniger. Nach einem Allerweltsfoul zeigte Schiedsrichter Martin Thomsen 1860-Kapitän Felix Weber die Gelb-Rote Karte. Eine mehr als harte Entscheidung, zumal er bei einem ähnlichen Vergehen von Braunschweigs Steffen Nkansah in der 1. Halbzeit den Karton stecken ließ. Aaron Berzel kam für Greilinger, nahm Webers Position in der Innenverteidigung ein (54.). In der 56. Minute hatten die Sechzger eine Konterchance, jedoch rutschte Phillipp Steinhart beim Zuspiel auf Mölders im gegnerischen Strafraum weg. Im Anschluss an eine kurz ausgeführte Ecke flankte Kobylanski von rechts in den Torraum, Benjamin Kessel stand am langen Pfosten völlig blank, traf per Flugkopfball zum 2:1 für Braunschweig (62.). Ab der 71. Minute setzte Daniel Bierofka alles auf eine Karte, brachte für den defensiven Herbert Paul trotz Unterzahl mit Timo Gebhart eine weitere Offensivkraft, um Mölders vorne zu unterstützen. Im Anschluss an eine Ecke lupfte Gebhart die Kugel auf Dennis Edmann, der Innenverteidiger kam am Fünfmeterraum zum Kopfball, konnte sie aber nicht entscheidend aufs Tor drücken (80.). In der 84. Minute hatte Gebhart das 2:2 auf dem Fuß, eine abgefälschte Hereingabe von links durch Dennis Dressel fiel ihm vor die Füße, jedoch rutschte ihm der Schuss aus 14 Metern ab, ging deutlich rechts am Tor vorbei. Auf der Gegenseite kratzte Bonmann einen 15-Meter-Schuss von Orhan Ademi aus dem kurzen Eck (86.). Auch wenn die Löwen bis zum Schluss alles versuchten, blieb es beim – unterm Strich – glücklichen 2:1-Sieg für die Gastgeber.

STENOGRAMM, 2. Spieltag, 27.07.2019, 14 Uhr

Eintracht Braunschweig – 1860 München 2:1 (1:1)

Eintracht: 16 Fejzic (Tor) – 5 Kessel, 14 Becker, 6 Nkansah, 27 Kijewski – 7 Nehrig, 31 Pfitzner – 22 Schwenk, 10 Kobylanski, 15 Bär – 33 Proschwitz.
Ersatz: 1 Engelhardt (Tor) – 9 Ademi, 11 Putaro, 17 Y. Otto, 23 Wiebe, 34 Feigenspan, 40 Ziegele.

1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 17 Wein – 20 Bekiroglu, 14 Dressel – 16 Kindsvater, 9 Mölders, 11 Greilinger.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 8 Seferings, 10 Gebhart, 19 Niemann, 22 Berzel, 24 Ziereis, 25 Willsch.

Wechsel: Ademi für Nehrig (46.), Putaro für Schwenk (75.), Wiebe für Proschwitz (82.) – Berzel für Greilinger (54.), Willsch für Kindsvater (57.), Gebhart für Paul (70.).

Tore: 0:1 Mölders (5.), 1:1 Kobylanski (43.), 2:1 Kessel (62.).
Gelbe Karten: Nehrig, Becker, Schwenk, Kobylanski – Erdmann, Dressel, Steinhart, Mölders, Bekiroglu.
Gelb-Rote Karte: Weber (51., wiederholtes Foulspiel).
Zuschauer: 19.431 im Eintracht-Stadion.
Schiedsrichter: Martin Thomsen (Kleve); Assistenten: Robin Braun (Wuppertal), Dominik Jolk (Bergisch Gladbach).

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Spielbericht Spieltag 02

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