SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen spielen trotz Chancen-Vielzahl nur 0:0 gegen Meppen.

Timo Gebhart hatte bei seinem ersten Startelf-Einsatz nach seiner Rückkehr in der 37. Minute das vermeintliche 1:0 erzielt, das aber nicht gegeben wurde. 

Zwei nicht gegebene Treffer und zwei heikle Strafraumszenen, bei denen die Löwen Elfmeter forderten, prägten das Bild der 1. Halbzeit. Trotz einer Vielzahl an Chancen, brachten die Sechzger beim 0:0 gegen den SV Meppen den Ball nicht im Gästetor unter. Am Ende hatten sie noch Glück, dass die Emsländer nicht zum Siegtreffer kamen.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im dritten Heimspiel verletzungsbedingt auf Eric Weeger (Traningsrückstand nach Sehnenverletzung), Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Nico Karger (Sehnenriss) und Semi Belkahia (Kreuzbandriss) verzichten. Dennis Erdmann fehlte wegen einer Mandelentzündung. Niklas Lang und Marco Raimondo-Metzger spielten in der U21. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften Simon Seferings, Kristian Böhnlein und der dritte Torhüter Tom Kretzschmar. Im Vergleich zum letzten Punktspiel in Mannheim gab es drei Änderungen: Für Erdmann verteidigte Aaron Berzel, für Marius Willsch rückte Fabian Greilinger in die Startelf und für Dennis Dressel spielte erstmals Timo Gebhart von Beginn an. Stefan Lex saß nach seiner Verletzung und seinem Einsatz im Toto-Pokal erstmals wieder nach knapp vier Monaten auf der Bank.

STIMMEN Bierofka: „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen!“

Spielverlauf: In der 3. Minute wurde es erstmals gefährlich vorm Gästetor. Nach einer Kopfballverlängerung von Timo Gebhart kam Sascha Mölders halblinks aus neun Metern zum Abschluss, sein Schuss wurde aber von einem Meppener Abwehrspieler gerade noch geblockt. Vier Minuten später musste Hendrik Bonmann aus seinem Strafraum, um nach einem Konter der Emsländer den Ball mit dem Kopf vor Julius Düker zu klären (7.). Wenig später kam nach einem Gestochere am Torraum Max Kremer aus acht Metern zum Schuss, Bonmann tauchte blitzschnell nach unten ab, fischte die Kugel aus dem linken Eck (9.). Im Gegenzug rannte Benjamin Kindsvater von halblinks Richtung Tor, wurde von Markus Ballmert mit nicht ganz fairen Mitteln im Strafraum abgedrängt. Sehr zum Leidwesen der Löwenfans blieb die Pfeife von Schiedsrichter Benedikt Kempkes stumm (10.). Eine Ecke von rechts durch Willi Evseev faustete Bonmann in der 21. Minute sicher aus der Gefahrenzone. Nach einem Zuspiel von Efkan Bekiroglu hatte Kindesvater halblinks freie Bahn, stoppte aber nochmals ab, ließ seinen Gegenspieler Yannick Osee ins Leere laufen, schoss dann aus acht Metern hoch aufs kurze Eck, aber Eric Domaschke im Meppener Tor wehrte den Ball mit einer Hand zur Seite ab (23.). Eine Direktabnahme von Bekiroglu nach Ablage Mölders aus 22 Metern blockte Osse zur Ecke (30.). Diese segelte von rechts in den Strafraum, Mölders war mit dem Kopf zur Stelle, setzte die Kugel aber knapp neben das Tor (30.). Erneut kam Kindsvater nach einem Zweikampf mit Marcus Piossek im Strafraum zu Fall, wieder gab es keinen Elfmeter für die Sechzger (31.). Fabian Greilinger legte wenig später von der rechten Grundlinie zurück auf Bekiroglu, dessen 14-Meter-Schuss wischte Domaschke aus dem rechten unteren Eck (31.). Mittlerweile wäre die Löwen-Führung längst verdient gewesen. Kurz danach lag der Ball im Meppener Tor. Eine Freistoßflanke von Daniel Wein aus dem rechten Halbfeld versuchte Mölders in der Mitte zu erreichen, prallte mit dem herauslaufenden Domaschke außerhalb des Fünfmeterraums zusammen. Timo Gebhart stand am zweiten Pfosten völlig frei, köpfte ins leere Tor, aber Schiri Kempkes versagte den Treffer, entschied auf Foul gegen den Meppener Keeper (37.). Ein Schuss aus 14 Metern von Gebhart nach Hereingabe von Herbert Paul von der rechten Grundlinie wurde in der 42. Minute geblockt. In der Nachspielzeit lag der Ball erneut im Meppener Tor. Diesmal war es der Linienrichter, der nach Freistoß von Wein und Kopfball von Aaron Berzel die Fahne hob. Abseits (45. +1)! Somit ging es mit einem schmeichelhaften 0:0 für Meppen und lautstarken Pfiffen gegen das Schiedsrichtergespann in die Kabine.

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Kurz nach Wiederanpfiff kam Wein am ersten Pfosten nach Steinhart-Ecke von links zum Kopfball, die Kugel landete aber genau in den Armen von Domaschke (47.). Ein flaches Zuspiel von links durch Bekiroglu nahm Gebhart halblinks an der Strafraumkante direkt, doch sein Schuss kam zu zentral auf den SVM-Keeper, der damit keine Probleme hatte (51.). Domaschke hatte in der 59. Minute Mühe, einen 26-Meter-Freistoß von Bekiroglu um den linken Pfosten zu lenken. Ein ungenauer und überhasteter Pass von Kindsvater auf Mölders im Zwei-gegen-Eins verhinderte in der 68. Minute die Führung nach einem schnellen Konter. Bei einem ansatzlosen Schuss von Piossek aus 28 Metern musste Bonmann sein ganzes Können aufbieten, um den Ball über die Latte zu lenken (73.). Mittlerweile taten sich Riesenlücken in der Defensive der Meppener auf, aber die Löwen spielten es zu kompliziert und zu inkonsequent, konnten so die Kontermöglichkeiten nicht nutzen. Beinahe sogarNach Zuspiel des eingewechselten David Vrzogic stand plötzlich Deniz Undav frei vor Bonmann, brachte aber aus vier Metern den Ball nicht am glänzend reagierenden Löwen-Keeper vorbei (81.). Kurz danach setzte Luka Tankulic einen 14-Meter-Schuss an die Unterkante der Latte, zum Glück für die Sechzger sprang der Ball nach vorne weg (83.). In der 2. Minute der nachspielzeit war es erneut Domaschke, der nach einem Bekiroglu-Zuspiel und Direktabnahme von Mölders aus 13 Metern den Siegtreffer für die Sechzger verhinderte. Am Ende blieb es trotz einer Vielzahl an Chancen beim 0:0.

STENOGRAMM, 5. Spieltag, 17.08.2019, 14 Uhr

TSV 1860 München – SV Meppen 1912 0:0

1860: 39 Bonmann (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 22 Berzel, 36 Steinhart – 17 Wein –11 Greilinger, 10 Gebhart, 20 Bekiroglu, 16 Kindsvater – 9 Mölders.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 7 Lex, 14 Dressel, 19 Niemann, 24 Ziereis, 25 Willsch, 33 Klassen.

SVM 32 Domaschke (Tor) – 15 Ballmert, 22 Puttkammer, 6 Komenda, 4 Osee – 18 Guder, 11 Piossek, 14 Evseev, 17 Kremer – 26 Düker, 9 Undav.
Ersatz: 12 Harsman (Tor) – 3 Jesgarzewski, 10 Tankulic, 25 Andermatt, 27 Vrzogic, 29 El-Helwe, 30 Tattermusch.

Wechsel: Lex für Greilinger (69.), Willsch für Kindsvater (76.), Dressel für Gebhart (86.) – Tankulic für Düker (61.), Vrzogic für Kremer (78.).

Tore: –.
Gelbe Karten: Steinhart – Evseev, Osee, Kremer.
Zuschauer: 14.500 Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Benedikt Kempkes (Thür); Assistenten: Niklas Dardenne (Nettersheim), Kevin Domnick (Duisburg).

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Spielbericht Spieltag 05

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