SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen verlieren 1:2 bei den Würzburger Kickers.

Traf nach einer Viertelstunde nur den Pfosten des Kickers-Tors: Benjamin Kindsvater. 

Die Löwen verloren das Montagsspiel bei den Würzburger Kickers mit 1:2. Dave Gnaase hatte die Unterfranken in Führung gebracht (24.), 90 Sekunden nach Wiederanpfiff glich Sascha Mölders aus (47.). Einen katastrophalen Abwehrschnitzer in der 1860-Hintermannschaft nutzte Fabio Kaufmann zum Siegtreffer (62.).

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Würzburg verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Nico Karger (Sehnenriss), Efkan Bekiroglu (Muskelverletzung) und Semi Belkahia (Kreuzbandriss) verzichten. Erik Weeger, Marco Raimondo-Metzger, Noel Niemann, Kristian Böhnlein und Tom Kretzschmar spielten tags zuvor in der U21 bei der 1:3-Niederlage gegen den FC Ismaning. Nicht im 18er-Kader standen Simon Seferings und Herbert Paul. Im Vergleich zum letzten Spiel gegen Kaiserslautern gab es keine Veränderungen in der Startelf.

TRAINERSTIMMEN Bierofka: „Wir haben uns selbst geschlagen!“

Spielverlauf: Erstmals musste Hendrik Bonmann in der 4. Minute eingreifen, als Robert Herrmann einen Freistoß von der rechten Seite mit links scharf aufs Löwen-Tor zog. Doch der Keeper war mit den Fäusten zur Stelle, entschärfte die Situation. Eine Linksflanke wehrte Leon Klassen genau auf Fabio Kaufmann ab. Der nahm die Kugel mit der Brust an, zog gleich aus 14 Metern direkt ab, zielte jedoch weit links am Tor vorbei (13.). Einen Freistoß aus dem zentralen Halbfeld von Herrmann konnte Tim Rieder gerade noch per Kopf vor Sebastian Schuppan klären. Bonmann nahm den Ball auf, leitete sofort den Gegenangriff ein. Benjamin Kindsvater ließ rechts im Strafraum Herrmann aussteigen, kam mit links aus zehn Metern zum Abschluss, traf den linken Pfosten. Die Kugel sprang zu ihm zurück, den Nachschuss setzte der Löwen-Stürmer ans Außennetz des kurzen Ecks (15.). Einen Freistoß von rechts durch Daniel Wein nahm Timo Gebhart am zweiten Pfosten aus neun Metern direkt, der Ball ging aber weit am Kasten vorbei (23.). Im Gegenzug gelang den Kickers die Führung. Herrmann kam auf der linken Seite zum Flanken, die Kugel rutschte an Freund und Feind vorbei, Dave Gnaase war mit dem Kopf zur Stelle, beförderte sie zum 1:0 ins lange Eck (24.). In der 30. Minute verhinderte Bonmann bei einem Schuss von Patrick Sontheimer von der Strafraumgrenze das 2:0. Der 1860-Keeper tauchte ab, kratzte die Kugel aus dem linken unteren Eck. Nach einer Linksflanke von Fabian Greilinger wurde der Ball vor die Füße von Wein im Würzburger Strafraum abgewehrt, doch der Mittelfeldspieler traf bei seiner Direktabnahme aus 15 Metern in halbrechter Position die Kugel nicht richtig, zielte weit am Kickers-Tor vorbei (37.). In der 43. Minute passte Kaufmann von rechts in den Rücken der 1860-Abwehr, Sontheimer kam aus 15 Metern in zentraler Position zum Abschluss, brachte aber den Körper nicht über den Ball, so dass der Schuss über die Querlatte ging. Es war die letzte Chance vor dem Pausenpfiff.

90 Sekunden nach Wiederanpfiff glichen die Löwen aus. Marius Willsch setzte sich auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe verlängerte Gebhart auf Sascha Mölders, der aus sieben Metern dem 19-jährigen Vincent Müller im Kickers-Tor zum 1:1 überwand (47.). Besser hätte der Auftakt kaum sein können! Ein Abwehrfehler brachte Würzburg in der 62. Minute erneut in Front. Einen Pass von Simon Rhein wollte Leon Klassen auf Bonmann klären, die Kopfball-Rückgabe geriet aber zu kurz, Kaufmann kam von der Seite angesprintet, überlief den Löwen-Keeper an der Strafraumgrenze und schob zum 2:1 ins leer Tor. Beinahe hätte Fabian Greilinger fünf Minuten später direkt gekontert. Erneut war es Willsch, der sich auf der rechten Seite durchsetzte, der 19-jährige Greilinger grätschte am Fünfmeterraum in die Hereingabe, setzte die Kugel aber neben den rechten Pfosten (67.). Drei Minuten später kam Mölders nach Willsch-Flanke aus sechs Metern zum Kopfball, Müller kratzte den Ball aus dem rechten Torwinkel (70.). Nach einer Freistoßflanke von Herrmann war Schuppan halbrechts im Strafraum vollkommen frei, kam aber nicht zum Abschluss, so dass Bonmann die Kugel aufnehmen konnte (75.). In der 80. Minute musste Luca Pfeiffer vom Feld. Erst foulte er Tim Rieder, dann wischte er ihm ins Gesicht. Für beide Aktionen zeigte ihm Schiedsrichter Robert Kampka jeweils Gelb, also Gelb-Rot. Die Sechzger versuchten in der Schlussphase alles, drängten die Unterfranken in ihre eigene Hälfte. In der 89. Minute legte der eingewechselte Stefan Lex im Strafraum auf Mölders ab, der scheiterte halblinks aus elf Metern an Müller. In der 4. Minute der Nachspielzeit versuchte es Markus Ziereis aus spitzem Winkel, brachte die Kugel aber nicht am Kcikers-Keeper vorbei. Somit blieb es bei der 1:2-Niederlage für die Löwen.

STENOGRAMM, 11. Spieltag, 07.10.2019, 19 Uhr

FC Würzburger Kickers – TSV 1860 München 2:1 (1:0)

FWK: 40 Müller (Tor) – 34 Ronstadt, 22 Hägele, 27 Schuppan, 38 Herrmann – 8 Gnaase, 30 Rhein – 7 Kaufmann, 12 Sontheimer, 10 Vrenezi – 16 Pfeiffer.
Ersatz: 33 Verstappen (Tor) – 5 Kwadwo, 14 Hansen, 20 Breitkreuz, 21 Hemmerich, 25 Meisel, 31 Widemann.

1860: 39 Bonmann (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 22 Berzel, 33 Klassen – 17 Wein, 23 Rieder – 16 Kindsvater, 10 Gebhart, 11 Greilinger – 9 Mölders.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 7 Lex, 13 Erdmann, 14 Dressel, 21 Owusu, 24 Ziereis, 36 Steinhart.

Wechsel: Breitkreuz für Sontheimer (83.), Hansen für Gnaase (85.), Hemmerich für Kaufmann (90.) – Ziereis für Gebhart (72.), Lex für Greilinger (72.), Owusu für Kindsvater (80.).

Tore: 1:0 Gnaase (24.), 1:1 Mölders (47.), 2:1 Kaufmann (62.).
Gelbe Karten: Schuppan, Gnaase – Willsch, Berzel, Rieder, Weber.
Gelb-Rote Karte: Pfeiffer (80.).
Zuschauer: 8.346 Flyeralarm Arena.
Schiedsrichter: Robert Kampka (Mainz); Assistenten: Philipp Reitermayer (Karlsruhe), Mario Hildenbrand (Wertheim).


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