SECHZIGMÜNCHEN.
 

Karsten Wettberg feiert 78. Geburtstag.

Der König von Giesing feiert 78. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch Karsten Wettberg. 

Der „König von Giesing“, Karsten Wettberg, feiert seinen 78. Geburtstag. Die Löwen gratulieren der Trainer-Legende recht herzlich.

Geboren wurde der Jubilar am 10. November 1941 im brandenburgischen Friesack. Sein Vater war dort evangelischer Pfarrer. Als Karsten drei Jahre war, floh seine Mutter kurz vor Kriegsende mit den Kindern vor den Russen. Seinen Vater verschlug es später nach Mainburg, wo die Familie heimisch wurde. So wuchs Karsten Wettberg in der Holledau auf.

Seit 1974 wohnt Wettberg im niederbayerischen Elsendorf (Landkreis Kelheim). Als Spieler blieb er seinem Heimatverein FC Mainburg treu, wo er im Alter von neun Jahren mit dem Fußball spielen begann. „Ich war Rechtsaußen oder Halbstürmer und ziemlich schnell. Und gut!“, erinnert er sich.

Seine Trainerkarriere begann der wohl erfolgreichste deutsche Amateurcoach bei der SpVgg Unterhaching im Jahr 1987. In der Saison 1990/1991 kam er dann zum TSV 1860 München, wo ihm der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelang. In der Zeit von Februar 1990 bis Juni 1991 legte er mit seiner Mannschaft eine sensationelle Serie von 54 Pflichtspielen ohne Niederlage hin und wurde daraufhin zum „König von Giesing“ ernannt. „Darauf bin ich richtig stolz“, sagt Wettberg über diese Zeit. Weitere Stationen in seiner Trainerlaufbahn waren unter anderem der FC Augsburg, der SSV Jahn Regensburg und die SpVgg Landshut.

Als sein aufregendstes Spiel in seiner langen Trainerkarriere bezeichnet Wettberg die Relegationsbegegnung vor 25 Jahren. „Wir haben 1991 mit Sechzig in Kassel 2:0 gewonnen und den Aufstieg in die 2. Liga nach neun Jahren Bayernliga so gut wie perfekt gemacht.“

Insgesamt errang Wettberg 52 (!) Titel in seiner Trainerkarriere. Alles im Nebenberuf versteht sich. Bis 2002 arbeitete er als Postoberamtsrat. Auch neben dem Platz war er stets aktiv. So saß er ab 2002 im Kreistag des Landkreises Kelheim. Bei den Landtagswahlen im September 2008 kandidierte er für die SPD in Niederbayern. Schon 2006 wurde ihm für seine diversen Engagements der Bundesverdienstorden verliehen. Auch bei den Löwen engagierte sich Wettberg. Zwischen 2007 und 2008 war er Vizepräsident des TSV 1860 München, danach noch kurzzeitig im Aufsichtsrat tätig. Außerdem nach er für den Verein ehrenamtlich Scout-Tätigkeiten wahr.

Etwas zu bereuen gibt es für den Jubilar nicht. „Alles, was ich getan habe, habe ich immer in bester Absicht gemacht. Ich bin zweifellos einer, der sich immer gern in Dinge einmischt. Den Mund zu halten, passt nicht zu meinem Charakter“, sagte Wettberg einmal gegenüber der tz. Auch zu seiner Aussage, „1860 ist wie Rauschgift“, steht er immer noch. „Das ist nach wie vor ein einmaliger Verein. Allein, wenn man sich vor Augen führt, was dieser Klub und seine Fans erlebt haben!“

Zuletzt kämpfte der Jubilar mit gesundheitlichen Problemen. „Ich hatte zwei Eingriffe am Herzen“, erzählt Wettberg. Insgesamt sechs Stents mussten gesetzt werden, weil Gefäße verengt waren. Er hatte Glück. „Eher zufällig habe ich mich untersuchen lassen. Die Ärztin hat bei der Untersuchung gesagt: Ohne ihren Fitnesszustand und ihren Willen wäre längst etwas passiert.“ Nach seiner Reha in der Bayerwaldklinik bei Cham war er zuletzt wieder regelmäßiger Besucher der Löwen-Heimspiele.

Der TSV 1860 München wünscht Karsten Wettberg alles Gute zum Geburtstag, Gesundheit und viel Freude mit seinen Löwen.

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