SECHZIGMÜNCHEN.
 

U19: 2:0-Sieg in Memmingen nach einer Viertelstunde fix.

Zweimal konnten die Junglöwen in Memmingen jubeln. 

Die Löwen-U19 gewann in der A-Junioren-Bayernliga das erste Rückrundenspiel beim FC Memmingen mit 2:0. Dabei stand das Ergebnis bereits nach einer Viertelstunde fest. Leon Tutic (13.) und Brahim Moumou (15.) hatten innerhalb von zwei Minuten getroffen. Kurz vor Schluss kassierte Benedikt Auburger eine äußerst fragwürdige Rote Karte (89.).

„Die erste halbe Stunde war das Beste, was wir in dieser Saison gespielt haben“, fand U19-Coach Benjamin Götz. „Die Jungs haben losgelegt wie die Feuerwehr. Wir hätten deutlich höher als 2:0 führen können.“ In der 13. Minute fiel das 1:0 nach einem sehenswerten Spielzug über die rechte Angriffsseite. Benedikt Auburger passte auf Valdrin Kojuhi, der legte im Sechzehner auf Leon Tutic ab. Aus zwölf Metern in halblinker Position überwand er FCM-Keeper Maximilian Beinhofer. Zwei Minuten später erhöhte Brahim Moumou auf 2:0. Nachdem sich die Junglöwen über links gut durchgespielt hatten zog Moumou nach innen, spielte zwei Gegenspieler aus und zog am linken Strafraumeck ab. Der Ball landete unhaltbar im langen Eck (15.). Die Sechzger waren danach weiter spielbestimmend, Tore fielen aber keine mehr. Nach 30 Minuten nahmen sie das Tempo raus.

„Wir haben, gerade nach der Pause weniger gemacht, hatten das Spiel aber zu jeder Zeit im Griff“, erklärte der 33-jährige Götz. „Wir wollten Kräfte schonen. Bereits am Mittwochabend steht das schwere Pokalspiel beim FC Deisenhofen an, am Samstag geht’s im Nachholspiel gegen Landshut. Da wollen wir frisch reingehen“, so die Maxime. „Insgesamt war es ein guter Auftritt meiner Mannschaft.“

Dies würde er bei Schiedsrichter Fabian Härle nicht unbedingt unterschreiben. „Die Rote Karte gegen Benedikt Auburger war komplett unberechtigt.“ Bei einer Memminger Ecke ging Torwart Beinhofer mit nach vorne. Die Junglöwen fingen den Standard ab, konterten über den schnellen Auburger, der permanent von seinem Gegenspieler Christos Trifinopoulos am Trikot gehalten wurde. Als er sich losriss, pfiff der Unparteiische ab, zeigte ihm zur Verblüffung der Sechzger die Rote Karte. Der Memminger erhielt für seine „Notbremse“ als letzter Mann dagegen nur eine Zeitstrafe – und das erst nach Intervention. Für Götz unverständlich, wie Härle die Situation bewertete. „Das war alles sehr grenzwertig“, kommentierte er die Entscheidung.

STENOGRAMM, 14. Spieltag, 01.12.2019, 13 Uhr

FC Memmingen – TSV 1860 München 0:2 (0:2)

1860: Bals (Tor) – Kuljanac, Takacs, Koch, Milican – Brönauer (76., Agbaje), Agbowo, Tutic (83., Huseini) – Auburger, Konjuhi, Moumou.

Tore: 0:1 Tutic (13.), 0:2 Moumou (15.).
Gelbe Karten: Baysal, Soysal, Brüderlin – Konjuhi, Koch.
Rote Karte: Auburger (89.).
Zuschauer: 50 Städtisches Stadion Memmingen.
Schiedsrichter: Fabian Härle; Assistenten: Dominik Blösch, Florian Schatz.

 

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Spielbericht Spieltag 14

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