SECHZIGMÜNCHEN.
 

Köllner: „Wir hätten die Leistung mit dem zweiten Tor krönen können!“

Zwei, die einst in Nürnberg zusammenarbeiteten: FCK-Coach Boris Schommers (li.) und Löwen-Trainer Michael Köllner (re.). 

Bei den Löwen war man zufrieden mit dem Spiel in Kaiserslautern, mit dem Ergebnis nicht ganz. Sowohl Trainer Michael Köllner als auch Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel und Torschütze Stefan Lex bilanzierten einen dominanten Auftritt der Sechzger, während FCK-Coach von einem „leistungsgerechten Unentschieden“ sprach.

Löwen-Trainer Michael Köllner war zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft am Betzenberg. „Wir haben dominant gespielt und unsere Serie ausgebaut. Schade, dass wir unsere Leistung nicht mit dem zweiten Tor krönen konnten.“ Der 50-Jährige sprach von einer „chancen- und temporeichen Partie in der 1. Halbzeit trotz widrigster Wetterbedingungen.“ Köllner hatte ein klares Chancenplus seines Teams gesehen. „Die Führung für Kaiserslautern kam aus dem Nichts, aber wir sind drangeblieben und wurden mit dem Ausgleich belohnt.“ Im zweiten Durchgang zollten beide Mannschaften der Englischen Woche und dem tiefen Boden durch den Starkregen zu Beginn der Partie Tribut. „Das Tempo war nicht mehr so hoch und es gab weniger Chancen als in der 1. Halbzeit. Trotzdem hatten wir klare Vorteile. Bis auf das Gegentor und die Möglichkeit von Pick in der 21. Minute haben wir defensiv gut gearbeitet und nichts zugelassen.“

SPIELBERICHTErneut kontern die Löwen einen Rückstand beim 1:1 gegen den FCK.

FCK-Coach Boris Schommers war zufrieden mit dem Auftritt seines Teams. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Es war ein leistungsgerechtes Unentschieden.“ Die letzten zehn Spielen, in denen sein FCK das 1:0 erzielte, haben die Pfälzer nicht verloren. „Das ist immer ein gutes Signal, wenn du in Führung gehst. Das ist wichtig fürs Selbstvertrauen. Wir hätten danach durch Pick noch nachlegen können. Wenn wir das 2:0 machen, wird es für den Gegner ganz schwer“, trauert er der verpassten Chance nach. „Das 1:1 zur Pause war in Ordnung.“ Auch er fand, dass beide Teams nach dem Seitenwechsel nicht mehr so oft gefährlich vors gegnerische Tor kamen. „Kühlwetter hatte nochmals eine Chance nach einer scharfen Hereingabe. Aber auch 1860 München hätte bei einer Hereingabe kurz vor Schluss noch treffen können. Unterm Strich war es ein gutes Spiel von beiden Seiten.“

Positiv wertete Torschütze Stefan Lex, „dass wir weiter ungeschlagen sind. Aber ich glaube trotzdem, dass wir das Spiel hätten gewinnen können. In meinen Augen waren wir klar die bessere Mannschaft. Wir hatten die eine oder andere Chance, um das zweite Tor zu machen“, so das Fazit des 30-Jährigen. „Leider ist uns das nicht gelungen, trotzdem überwiegt das Positive.“ Schließlich habe man gegen eine Mannschaft Unentschieden gespielt, „die noch vor einem halben Jahr vom Niveau eigentlich über uns angesiedelt worden war. Wir haben Lautern weitgehend dominiert, waren von unserer Anlage drückend überlegen, hatten sehr viel Ballbesitz und alles unter Kontrolle.“ Daran solle die Mannschaft auch in Zukunft anknüpfen, so sein Rat. „Wenn wir so weiterspielen, werden wir noch lange oben dabei sein“, prognostiziert der Erdinger. „Ich zahle gerne drei Euro ins Phrasenschwein, aber abgerechnet wird zum Schluss. Wir müssen schauen, dass wir weiter konstant punkten, am besten natürlich gewinnen.“ Schade fand Lex, dass so ein Spiel vor leeren Rängen stattfinden musste. „Das Stadion ist sehr schön. Letztes Jahr haben wir dort noch vor 40.000 Zuschauern gespielt. Sicher war es für uns kein Nachteil, dass keine Fans da waren. Dementsprechend hat man gesehen, dass es für Kaiserslautern kein Vorteil war. Wenn jemand wie eine Heimmannschaft gespielt hat, dann waren es wir. Jetzt konzentrieren wir uns darauf, am Samstag zu Hause wieder einen Dreier zu holen, dann liegen wir mit dem Punkteschnitt im grünen Bereich.“

Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel sah ebenfalls „ein sehr, sehr gutes Spiel unserer Mannschaft. Wir waren dominant, über die 90 Minuten überlegen und haben Lautern klar bespielt, aber leider den einen oder anderen Konter zu viel zugelassen“, bemängelte der 48-Jährige. „So haben wir dann das 0:1 kassiert. In dem Moment trafen wir die falsche Entscheidung, als wir ins Gegenpressing gegangen sind und uns haben fallen lassen. Leider konnten wir uns für den dominanten Auftritt nicht belohnen!“ Was der Punkt Wert ist, wollte der Österreicher nicht bewerten. „Wir schauen weniger auf das Ergebnis, sondern darauf, wie wir Fußball spielen. Und da muss ich ganz klar sagen: Ich habe eine sehr gute Partie von uns gesehen und wir haben unseren Spielplan umgesetzt.“

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