SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen finden keine Lücke: Rostock gewinnt mit 1:0.

Beide Teams zeigten ein intensives Spiel, hier wird Ex-Löwe Kai Bülow von Dennis Dressel (li.) und Stefan Lex (re.) attackiert. 

Die Löwen verloren ein hart umkämpftes, intensives Spiel gegen Hansa Rostock mit 0:1. Zum fünften Mal gerieten sie seit dem Re-Start in Rückstand. Der eingewechselte Pascal Breier hatte nach einem Konter getroffen (60.). Der Treffer zeigte Wirkung. Die kompakt stehenden Hanseaten brachten die Führung souverän über die Zeit.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Rostock auf Tim Rieder (Gelb-Sperre) und Semi Belkahia (Trainingsrückstand) verzichten, Nicht im 18er-Kader standen Eric Weeger, Niklas Lang, Felix Weber, Simon Seferings, Benjamin Kindsvater, Nico Karger, Noel Niemann, Markus Ziereis und Torwart Tom Kretzschmar. Erneut ließ Köllner rotierten, wechselte sechs Mal im Vergleich zum Uerdingen-Spiel.

STIMMEN Köllner schaut nach vorne: „Noch liegen 18 Punkte im Pott!“

Spielverlauf: Nach etwas mehr als 60 Sekunden hatten die Gäste die erste Möglichkeit durch einen Freistoß, aber der Schuss von Nico Granatowski sechs Meter vor dem linken Strafraumeck ging knapp über die Querlatte. Marco Hiller musste nicht eingreifen (2.). Die Löwen hatten in der Anfangsphase ihre Probleme gegen das aggressive Pressing der Rostocker. In der 15. Minute kam Lukas Scherff am linken Strafraumeck zum Abschluss, zielte aber deutlich am kurzen Eck vorbei. Ansonsten entwickelte sich ein Abnutzungskampf im Mittelfeld. Nur selten kamen beide Teams in Strafraumnähe. Aaron Opoku konnte sich in der 21. Minute gegen Marius Willsch auf der linken Seite durchsetzen, in seine flache Hereingabe warf sich Hiller, die er im Nachfassen unter sich begraben konnte. Auf der anderen Seite die erste Chance für Sechzig nach einer sehenswerten Soloaktion von Prince Owusu, der mit dem Rücken zum Tor Julian Riedel aussteigen ließ, dann aber halblinks seinen Abschluss aus zwölf Metern verzog (23.). Noch besser die Möglichkeit drei Minuten später. Timo Gebhart hatte ein Zuspiel von Daniel Wein direkt auf Stefan Lex weitergeleitet, der kam halbrechts im Strafraum zum Abschluss, aber der Schuss wurde noch von einem Rostocker entscheidend abgefälscht, ging am linken Pfosten vorbei (26.). Ein Freistoß halbrechts aus 23 Metern brachte Efkan Bekiroglu mit rechts aufs lange Eck, doch Markus Kolke war unten, hielt den Aufsetzer sicher (33.). Manchmal fehlte den Löwen auch das Quäntchen Glück. Eine Weiterleitung von Owusu sprang Sven Sonnenberg an die Brust, sonst wäre der Erdinger durch gewesen (35.). Auf der Gegenseite musste Hiller gegen Scherff, der am linken Torraumeck nach Pass von Opoku aufgetaucht war, alles riskieren, um den Schuss zu blocken (36.). Die letzte Chance vor der Pause hatten wieder die Sechzger: Nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß nahm Dennis Dressel den Abpraller aus 20 Metern direkt und mit vollem Risiko, setzte die Kugel aber neben den linken Pfosten (44.). Damit war eine sehr intensive 1. Halbzeit vorbei.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verlor Schiedsrichter Robert Kempter etwas die Linie, traf unverständliche Entscheidungen. Am Spiel selbst änderte sich wenig. Verbissen wurde um jeden Ball gekämpft. Ex-Löwe Kai Bülow kam in der 55. Minute aus 21 Metern zum Abschluss, setzte die Kugel aber etwa einen Meter übers 1860-Tor. Ein Schuss von Dressel von der Strafraumkante kam zu Zentral, um Kolke vor Probleme zu stellen (58.). Eine Unachtsamkeit brachte die Sechzger zum fünften Mal in Folge in Rückstand. Granatowski hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, passte von der Grundlinie zurück auf Pascal Breier, der aus sieben Metern zur Gästeführung einschob (60.). 1860-Coach Michael Köllner reagierte mit einem Doppelwechsel, brachte für Gebhart und Wein mit Sascha Mölders und Quirin Moll zwei frische Leute (63.). Doch die Hanseaten hatten durch den Treffer im Rücken Aufwind, ließen Ball und Gegner laufen. Nach einer Opoku-Ecke von rechts kam Riedel am ersten Pfosten zum Kopfball, Hiller war zur Stelle, bekam die Kugel im Nachfassen unter Kontrolle (74.). In der 81. Minute erlief Owusu auf der linken Seite einen Pass in die Tiefe, seine scharfe Hereingabe verpassten sowohl Mölders als auch Lex im Torraum. In der 87. Minute kam Owusu am Fünfmeterraum gegen Keeper Kolke einen Schritt zu spät. Die Löwen gaben zwar nie auf, aber fanden gegen gut verteidigende Hanseaten keine Lück, mussten die zweite Heimniederlage seit dem Re-Start hinnehmen.

STENOGRAMM, 32. Spieltag, 13.06.2020, 14 Uhr

TSV 1860 München – F.C. Hansa Rostock 0:1 (0:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Berzel, 17 Wein, 13 Erdmann – 25 Willsch, 20 Bekiroglu, 14 Dressel, 36 Steinhart – 10 Gebhart – 21 Owusu, 7 Lex.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Moll, 9 Mölders, 11 Greilinger, 28 Paul, 33 Klassen, 34 Böhnlein.

FCH: 1 Kolke (Tor) – 7 Neidhart, 23 Sonnenberg, 3 Riedel, 14 Reinthaler, 20 Scherff – 4 Bülow, 10 Vollmann – 31 Granatowski, 18 Verhoek, 19 Opoku.
Ersatz: 22 Sebald (Tor) – 6 Pepic, 15 Straith, 16 Butzen, 33 Ahlschwede, 37 Hanslik, 39 Breier.

Wechsel: Moll für Wein (63.), Mölders für Gebhart (63.), Paul für Willsch (76.), Klassen für Steinhart (76.), Greilinger für Dressel (85.) – Pepic für Vollmann (46.), Breier für Verhoek (46.), Ahlschwede für Neidhart (64.), Hanslik für Granatowski (64.), Butzen für Opoku (80.).

Tor: 0:1 Breier (60.).
Gelbe Karten: Wein, Beer (Co-Trainer) – Sonnenberg.
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion (Geisterspiel).
Schiedsrichter: Robert Kempter (Stockach); Assistenten: Steffen Grimmeißen (Löpsingen), Martin Speckner (Schloßbach).


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