SECHZIGMÜNCHEN.
 

5:1 in Burghausen – Mauersberger trifft doppelt

Winter-Zugang Jan Mauersberger traf gegen Burghausen gleich zwei Mal per Kopf nach Eckball. 

Die Löwen gewannen die Generalprobe mit 5:1 gegen Wacker Burghausen. Michael Liendl hatte per Foulelfmeter die Weiß-Blauen in Führung gebracht. Vier Minuten später erhöht Sascha Mölders auf 2:0 (14.). Wackers gefährlichster Angreifer, Juvhel Tsoumou, verkürzte in der 19. Minute auf 1:2, ehe Jan Mauersberger mit einem Doppelschlag einen Drei-Tore-Vorsprung herstellte (36. und 64.). Den Schlusspunkt setzte Stephan Hain in der 88. Minute.

Das Spiel begann mit einer Schrecksekunde für die Löwen. Nach einem weiten Ball Richtung 1860-Tor rutschte Vitus Eicher beim Klärungsversuch weg, Wacker-Stürmer Juvhel Tsoumou krachte in  den Löwen-Keeper. Eicher blieb zunächst liegen, konnte aber mit schmerzverzerrtem Gesicht weiterspielen (1.). In der 9. Minute der erste gelungene Angriff der Sechzger, der gleich die Führung brachte. Daniel Adlung passte auf Michael Liendl, der bediente den startenden Rubin Okotie, dessen Zehn-Meter-Drehschuss wehrte Alexander Eiban zwar ab, doch anschließend wurde der nachsetzende Sascha Mölders zu Fall gebracht. Schiedsrichter Florian Kornblum entschied sofort auf Elfmeter. Liendl lief an, Eiban ahnte zwar die Ecke, gegen den platzierten Schuss des Österreichers war er aber machtlos (10.). In der 14. Minute bediente Liendl mit einem weiten Ball Levent Aycicek, der passte halbrechts in den Strafraum auf Sascha Mölders, der mit einem schnellen Antritt Torhüter Eiban versetzte, aus spitzem Winkel zum 2:0 traf. Nicht gut sah die Löwen-Hintermannschaft in der 19. Minute aus. Im Spielaufbau verlor sie zunächst den Ball, Tsoumou kam an die Kugel, scheiterte an Eicher. Nach einem Querschläger fiel ihm das Spielgerät erneut vor die Füße, halbrechts traf er aus neun Metern unhaltbar für Eicher hoch ins lange Eck zum Anschluss für die Salzachstädter. Glück für die Sechzger in der 28. Minute. Nach einem Freistoß von Christoph Burhard aus dem rechten Halbfeld kam Tsoumou am rechten Torraumeck zum Kopfball, setzte die Kugel jedoch am kurzen Eck an die Unterkante der Latte. Ein Freistoß fast von der Grundlinie auf der rechten Strafraumseite flankte Liendl nach innen, Ex-Löwe Daniel Hofstetter versuchte zu klären, köpfte dabei die Kugel an den eigenen Außenpfosten (35.). Die anschließende Ecke von rechts durch Aycicek fand den Kopf von Jan Mauersberger am ersten Pfosten. Der Innenverteidiger traf mit einem wuchtigen Kopfball zum 3:1 ins lange Eck (36.). Nach einem Freistoß von links durch Aycicek kam Christopher Schindler zum Kopfball, setzte die Kugel aber am langen Pfosten vorbei (39.). So nahmen die Sechzger die 3:1-Führung mit in die Kabine.

#Gemeinsam für eine volle Hütte gegen Nürnberg.

In der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff passierte wenig auf beiden Seiten. In der 64. Minute wechselte 1860-Cheftrainer Benno Möhlmann seine komplette Offensive, brachte vier neue Angreifer. Das 4:1 erzielte aber ein Verteidiger. Wieder war es Mauersberger per Kopf nach einem Eckball von rechts durch Liendl. In der 77. Minute hatte Stefan Wächter für Burghausen die Chance, auf 2:4 zu verkürzen. Doch seine Direktabnahme nach Rechtsflanke vom Elfmeterpunkt parierte Stefan Ortega sicher. Kurz vor Schluss konterten die Löwen. Guillermo Vallori trieb den Ball über die rechte Seite nach vorne, passte in die Mitte auf Stefan Mugosa, der aus zwölf Metern abschloss, aber nur den linken Pfosten traf. Stephan Hain war zur Stelle, bugsierte die Kugel aus drei Metern zum 5:1 über die Linie (88.). In der 90. Minute verfehlte Mugosa nach Rechtsflanke von Nico Karger per Kopf das Wacker-Tor nur knapp.

Für Löwen-Chefcoach Benno Möhlmann lief „noch nicht alles rund“. Der 61-Jährige führte das aber auf das harte Training in München nach der Rückkehr aus Spanien zurück. „Wir waren nicht ganz frisch, das hat man gemerkt. Zudem sind wir nicht so dynamisch ins Spiel gekommen.“ Positiv sah der Trainer-Routinier die Kompaktheit seines Teams. „Das hat gepasst. Außerdem haben wir unsere Chancen gut genutzt - gerade nach Standards. Ich denke, wir sollten nicht unzufrieden sein, aber bei allen ist noch Verbesserungspotenzial vorhanden.“ Der Doppeltorschütze Jan Mauersberger habe bisher gezeigt, wieso man ihn verpflichtet habe. „Er hat das gemacht, was wir von ihm erwarten: Tore nach Standards. Ich hoffe, dass er das auch in der Liga umsetzt. Aber wir sollten deswegen heute keinen Spieler hervorheben.“ Die Frage nach der Stammformation wollte Möhlmann nicht endgültig beantworten. „Die letzte Trainingswoche wird entscheidend sein. Das war bei mir immer so und das werde ich beibehalten. Wir bis zum Auftakt hart arbeiten.“

 

Wacker Burghausen – 1860 München 1:5 (1:3)

SVW: 1 Eiban – 35 Moser, 5 Hofstetter, 4 Rech, 8 Subasic – 31 Schulz, 14 Burkhard, 7 Kauffmann, 10 Ebeling, 36 Pappot – 17 Tsoumou.
Ersatz: 16 Tetickovic (Tor) – 2 Pilisi, 6 Knochner, 19 Hingerl, 21 Mesic, 26 Erlinger, 33 Kadrijaj, 34 Wächter.

1860: 1 Eicher – 25 Kagelmacher, 26 Schindler, 2 Mauersberger, 3 Wittek – 33 Aycicek, 10 Liendl, 4 Bülow, 11 Adlung – 13 Mölders,19  Okotie.
Ersatz: 22 Netolitzky, 24 Ortega (Tor) – 5 Vallori, 6 Stahl, 7 Claasen, 9 Mugosa, 16 Hain, 18 Karger, 30 Degenek, 37 Yegenoglu, 38 Lacazette.

Wechsel: Wächter für Moser (46.), Kadrijaj für Kauffmann (46.), Hingerl für Ebeling (46.), Knochner für Pappot (77.) - Ortega für Eicher (46.), Stahl für Bülow (46.), Hain für Okotie (64.), Claasen für Aycicek (64.), Mugosa für Mölders (64.), Karger für Adlung (64.), Vallori für Mauersberger (74.), Degenek für Schindler (74.), Lacazette für Liendl (74.), Yegenoglu für Wittek (74.).

Tore: 0:1 Liendl (10., Foulelfmeter), 0:2 Mölders (14.), 1:2 Tsoumou (19.), 1:3 Mauersberger (36.), 1:4 Mauersberger (64.), 1:5 Hain (88.).

Zuschauer: 1.250 in der Wacker-Arena.

Schiedsrichter: Florian Kornblum(Chieming); Assistenten: Alexander Schuster (Hohenau), Tobias Wittmann (Wendelskirchen).

 

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