SECHZIGMÜNCHEN.
 

Möhlmann: »Nicht weitergebracht, aber auch nicht zurückgeworfen!«

Auch wenn es nicht so aussieht: Trainer Benno Möhlmann (re.) war mit der Leistung seiner Löwen in Leipzig grundsätzlich zufrieden. 

In der Analyse waren sich die beiden Cheftrainer Benno Möhlmann und Ralf Rangnick weitgehend einig. Löwen-Torschütze Sascha Mölders bemängelte die einfachen Gegentore, während Torhüter Stefan Ortega von einer gewissen Naivität in der Leipziger Drangphase sprach.

Löwen-Coach Benno Möhlmann war „grundsätzlich“ mit dem Auftreten seiner Mannschaft beim Tabellenführer zufrieden. „Wir haben in der 1. Halbzeit phasenweise ordentlich Fußball gespielt und über die gesamten 90 Minuten gezeigt, dass wir hier etwas mitnehmen wollten. Das Spiel wird uns auf alle Fälle weiterbringen“, lautete das Resümee des 61-Jährigen.

Möhlmann sah gute Phasen seines Teams, „in denen wir das Spiel für uns hätten entscheiden können. Letztlich ist es schade, dass wir nichts mitnehmen konnten.“ Leipzig habe nach der Löwen-Führung gut reagiert. „Mit Davie Selke haben sie einen Stürmer auf den Platz gebracht, der das gut gemacht hat“, fand der Löwen-Coach zum Leidwesen der Sechzger. „Wir konnten dem Druck nicht mehr standhalten, hatten auch zu wenig Ballbesitz. Und wenn wir ihn im Mittelfeld erobert hatten, wurde er zu schnell wieder verloren.“

In Bezug auf Punkte habe das Spiel in Leipzig seine Löwen nicht weitergebracht, „aber es hat uns auch nicht zurückgeworfen. Die Situation bleibt schwierig, aber sie ist nach wie vor machbar“, bewertete Möhlmann die Ausgangslage im Kampf um den Ligaverbleib.

Bullen-Trainer Ralf Rangnick war mehr als zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft. „Nach dem Rückstand haben wir richtig Druck gemacht. Besonders hat es mich für Marvin Compper gefreut, dass ihm die Vorlage zum Ausgleich gelang, nachdem er zuvor das 0:1 mitverschuldet hatte.“ Rangnick bewertete das 2:1 gegen die Löwen als „bisher wichtigsten Sieg in dieser Saison. Und zwar nicht wegen der Niederlage in Freiburg, sondern weil wir krankheitsbedingt so viele Ausfälle kompensieren mussten. In der Besetzung und Anordnung haben wir noch nie gespielt.“ Auch dem eigenen Publikum zollte er Respekt: „Die Fans waren heute großartig nach dem 0:1. Sie haben gespürt, dass wir sie brauchen.“

Mölders Führungstor reicht nicht: Löwen verlieren 1:2 in Leipzig.

Sascha Mölders zeigte einmal mehr seine Torjägerqualitäten. Trotzdem war der Winterzugang enttäuscht. „Wir wollten hier etwas mitnehmen, deshalb ist die Niederlage trotz der ordentlichen Leistung sehr ärgerlich.“ Der 30-Jährige sprach von einem intensiven Spiel. „Bis zum Ende waren wir gewillt, den Ausgleich zu erzielen. Bereits in der 1. Halbzeit hatten wir die eine oder andere gute Chance – genauso wie Leipzig. Nach unserer Führung hat der Gegner unheimlich Druck gemacht.“ Der Stürmer bemängelte die Art und Weise der Gegentore. „Es war zu einfach, wie wir die bekommen haben. Heute hätten wir hier einen Punkt mitnehmen müssen.“ Mölders blickte direkt nach dem Anpfiff bereits voraus. „Vor uns liegt ein wichtiges Heimspiel gegen Bielefeld. Sicherlich werden wir nach dieser Niederlage nicht den Kopf in den Sand stecken.“

1860-Torhüter Stefan Ortega stimmte seinem Kollegen zu. „Wir waren heute in der einen oder anderen Situation zu naiv“, fand der 23-Jährige. „Ich denke, bis zur Druckphase von Leipzig haben wir gut dagegengehalten. Man muss auch realistisch sehen, wer hier gegen wen gespielt hat: Das war Aufstiegs- gegen Abstiegskampf.“

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