SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen beenden schwarze Serie gegen Dresden beim 1:0-Sieg.

Levent Aycicek erzielte mit einer genialen Einzelaktion in der 89. Minute den Siegtreffer. 

Die Löwen haben ihre Schwarze Serie in der Allianz Arena gegen Dynamo Dresden beendet. Mit 1:0 besiegten sie die Sachsen. Den Siegtreffer erzielte Levent Aycicek vor 43.400 Zuschauer in der 89. Minute.

Personal: Löwen-Interimscoach Daniel Bierofka musste gegen Dresden auf die langzeitverletzten Lucas Ribamar, Krisztian Simon (beide Aufbautraining) und Victor Andrade (Kreuzbandriss) verzichten. Sebastian Boenisch fehlte mit einem Muskelfaserriss, Daniel Adlung wegen Gelbsperre. Nicht im 18er-Kader standen Vitus Eicher, Fanol Perdedaj, Stefan Mugosa, Goran Sukalo, Marnon Busch, Rodnei, Nicholas Helmbrecht, Kilian Jakob, Moritz Heinrich und Felix Weber. Für Perdedaj spielte Filip Stojkovic als Rechtsverteidiger, für Adlung rückte Michael Liendl in die Anfangsformation und für Sascha Mölders Levent Aycicek.

STIMMEN Bierofka: „Levent hatte die Überzeugung, das Ding zu machen!“

Spielverlauf: Levent Aycicek setzte mit einem 30-Meter-Freistoß das erste Ausrufezeichen. Nur knapp strich sein Schuss über den Querbalken (2.). Nach einer Rechtsflanke von Stefan Aigner konnte Jannik Müller am ersten Pfosten gerade noch vor dem einschussbereiten Ivica Olic klären (9.). Erstmals kamen die Dresdner in der 12. Minute gefährlich vors Löwen-Tor. Nach einer Balleroberung von Niklas Kreuzer spielte dieser Doppelpass mit Akaki Gogia, doch 1860-Keeper warf sich Kreuzer am Torraum entgegen, begrub die Kugel unter sich (12.). Im Gegenzug kam Olic halblinks im Strafraum zum Abschluss. Sein Schuss aus spitzem Winkel ging am langen Eck vorbei (13.). Im Anschluss an ein Dribbling an zwei Dresdenern vorbei schloss Aycicek an der Strafraumkante die Szene ab, sein Schuss wurde jedoch geblockt (24.). Die Löwen hatten in der Folge einige schöne Spielzüge, kamen aber nicht entscheidend zum Abschluss, weil sich entweder ein Dresdener dazwischen warf oder der letzte Pass nicht den Adressaten fand. In der 36. Minute landete eine Direktabnahme von Aias Aosman aus 15 Meter, die einem Zufallsprodukt entsprang, etwa einen Metern neben derm linken Pfosten des Löwen-Tores. Einen Konter über Gogia schloss Stefan Kutschke halblinks aus 14 Metern ab, der Schuss ging knapp übers linke Kreuzeck (39.). Kurz vor pausenpfiff verpassten Jannik Müller und Aosman eine scharfe Hereingabe von Kutschke im Fünfmeterraum (45.). So blieb es nach einer temporeichen, aber chancenarmen 1. Halbzeit beim 0:0.

Auch nach Wiederanpfiff hatten die Sechzger die erste Chance. Eine flache Hereingabe von links durch Olic verpasste Aigner am zweiten Pfosten nur knapp (46.). Ein 18-Meter-Flachschuss von Romuald Lacazette ging rund einen Meter links am langen Eck vorbei (53.). Einen Konter nach einem Ballverlust von Aigner schloss Kutschke nach Zuspiel von Gogia halbrechts ab, sein Drehschuss vor Ortega aus elf Metern strich über den Querbalken (61.). Eine Rückgabe konnte Dresdens-Keeper Marvin Schwäbe in der 65. Minute gerade noch vor dem eingewechselten Sascha Mölders klären. Wenig später ging ein Freistoß von Ayciecek aus dem linken Halbfeld an Freund und Feind vorbei, Schwäbe konnte mit einem Reflex gerade noch die Kugel um den rechten Pfosten lenken (66.). In der 71. Minute kam Mölders nach einem Pass in die Tiefe von Filip Stojkovic am Fünfmeterraum einen  Schritt zu spät. Auf der anderen Seite scheiterte Kutschke mit einem 13-Meter-Schuss aus halbrechter Position an Ortega (78.). In der 84. Minute tauchte plötzlich der eingewechselte Pascal Testroet frei vor Ortega auf, scheiterte aber mit seinem Schuss aus 14 Metern am glänzend regierenden Löwen-Keeper. Ein Schuss des eingewechselten Daylon Claasen von der linken Strafraumkante ging links am Tor vorbei (87.). Im Gegenzug scheiterte Testroet  erneut, zeilte am langen Eck vorbei (87.). Nach einer hereingabe von links rutschte Aosman in den ball, setzte ihn aber aus acht Metern weit übers Tor (89.). Die Entscheidung fiel vollkommen überraschend auf der anderen Seite, als Aycicek von Lacazette angespielt, halblinks noch einen Dresdener austanzte, dann von der Strafraumgrenze abzog und zum 1:0 halbhoch ins kurze Eck traf (89.). Damit gewannen die Löwen erstmals in der Allianz Arena gegen Dynamo Dresden, beendeten die Schwarze Serie.

STENOGRAMM: 15. Spieltag, 03.12.2016, 13 Uhr

1860 München – SG Dynamo Dresden 1:0 (0:0)

1860: 24 Ortega – 22 Stojkovic, 2 Mauersberger, 17 Uduokhai, 3 Wittek - 4 Bülow, 38 Lacazette - 29 Aigner, 10 Liendl, 33 Aycicek - 40 Olic.
Ersatz: 21 Zimmermann (Tor) - 7 Claasen, 8 Matmour, 13 Mölders, 18 Karger, 19 Neuhaus, 30 Degenek.

Dynamo: 25 Schwäbe – 7 Kreuzer, 18 J. Müller, 23 Ballas, 20 F. Müller – 6 Hartmann – 2 Gogia, 11 Aosman, 17 Lambertz, 40 Berko – 30 Kutschke.
Ersatz: 24 Wiegers (Tor) – 3 Wachs, 5 Konrad, 8 Teixeira, 33 Hilßner, 37 Testroet, 39 Awassi.

Wechsel: Mölders für Olic (63.), Claasen für Aigner (68.), Matmour für Liendl (80.). - Testroet für Lambertz (59.), Hilßner für Berko (79.).

Tor: 1:0 Aycicek (89.).
Gelbe Karten: Mauersberger, Wittek, Liendl, Bülow, Mölders – Aosman.
Zuschauer: 43.400 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Sören Storks (Velen); Assistenten: Bastian Börner (Dortmund), Markus Wollenweber (Mönchengladbach); Vierter Offizieller: Asmir Osmanagic (Stuttgart).

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