SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen siegen 2:1 in Dresden - Gytkjaer & Aycicek treffen.

Endlich ein Tor! Christian Gytkjaer erzielte nach langer Durststrecke in Dresden die Führung für die Löwen. 

Nach fünf sieglosen Spielen holten die Löwen bei Dynamo Dresden einen 2:1-Erfolg. Christian Gytkjaer traf kurz vor der Pause (43.), Levent Aycicek direkt nach Wiederanpfiff (46.). Nach der Gelb-Roten Karte gegen Marnon Busch (68.) und dem Anschlusstreffer von Marco Hartmann (89.) mussten die Sechzger nochmals zittern, brachten aber die Führung in einer dramatischen Schlussphase über die Zeit. 

Personal: Wegen Trainingsrückstands stand Victor Andrade nicht zur Verfügung, Karim Matmour, Krisztian Simon und Nico Karger trainieren bei der U21. Nicht mit die Reise nach Dresden traten Jan Mauersberger, Fanol Perdedaj, Sebastian Boenisch, Daylon Claasen, Daniel Adlung, Lucas Ribamar, Frank Boya und Filip Stojkovic. Maxi Engl kam als überzähliger Torwart nicht zum Einsatz. Gegenüber dem Heimspiel gegen Braunschweig nahm Vitor Pereira drei Änderungen vor: In der Dreierkette ersetzten Abdoulaye Ba nach verbüßter Gelbsperre und Felix Uduokhai nach überstandener Muskelverletzung Kai Bülow und Sebastian Boenisch. Für Amilton bekam Levent Aycicek eine Chance von Beginn an.

STIMMEN Vitor Pereira: „Wir haben wie Löwen gekämpft!“

Spielverlauf: Riesenchance für die Löwen in der 2. Minute, aber Christian Gytkjaer übersah den in der Mitte vollkommen freistehenden Levent Aycicek. Der anschließende 16-Meter-Schuss des Dänen aus halbrechter Position stellte Marvin Schwäbe vor keine Probleme. Im Anschluss an eine Ecke verlängerte Felix Uduokhai den Ball per Kopf vors Tor, Gytkjaer ersprintete die Kugel, kam aus sieben Metern zum Abschluss, zielte aber knapp rechts am Pfosten vorbei (4.). In der 8. Minute hatte Marvin Stefaniak für die Sachsen eine Doppelchance. Erst grätschte Marin Pongracic im letzten Moment dem Stürmer den Ball in aussichtsreicher Position vom Fuß, wenig später schoss er mit der Hacke aus acht Metern aufs lange Eck, Stefan Ortega streckte sich, lenkte die Kugel am Pfosten vorbei. Nach einer Ecke von links durch Aycicek löste sich Gytkjaer von seinem Gegenspieler, kam am Fünfmeterraum halblinks zum Schuss, traf aber nur den kurzen Pfosten (13.). Wenig später flankte Marnon Busch von der rechten Seite, Gytkjaer am langen Eck legte per Kopf den Ball nach innen, fand aber keinen Mitspieler (15.). Ein 19-Meter-Schuss von Romuald Lacazette aus dem Zentrum ging in der 17. Minute knapp über das Dresdener Tor (17.). Nach einer Kopfballverlängerung von Gytkjaer kam Stefan Aigner halbrechts zum Abschluss, seine Direktabnahme aus der Drehung landete neben dem linken Pfosten (21.). Ein Schrägschuss von Aycicek aus 20 Metern aufs rechte Eck wehrte Schwäbe mit zwei Fäusten zur Seite ab (26.). Kurz danach war der Dynamo-Torhüter auch bei einem Schuss von Michael Liendl aufs linke Eck rechtzeitig unten (27.). Nur selten kamen die Gastgeber gefährlich vors 1860-Tor. Ein Schuss von Akaki Gogia aus 17 Metern aufs lange Eck strich nur knapp am rechten Pfosten vorbei (34.). Ansonsten waren die Löwen im Angriff. Eine scharfe Hereingabe von rechts durch Liendl nach Zuspiel von Abdoulaye Ba nahm Aigner am ersten Pfosten direkt, brachte den schwer zu kontrollierenden Ball aber aus sieben Metern nicht aufs Tor (40.). Eine Minute später flankte Aigner von rechts nach innen, Gytkjaers Direktabnahme aus sieben Metern strich am rechten Pfosten vorbei (41.). Zwei Minuten später platzte endlich der Knoten bei dem Dänen. Pongracic hatte in der eigenen Hälfte den Ball gegen Gogia erobert, Aycicek schickte Busch auf der rechten Seite steil, der flankte in die Mitte auf Gytkjaer, der ließ mit dem Rücken zum Tor debn Ball passieren, legte ihn dann per Hacke an Fabian Müller vorbei. Anschließend behielt er bei seinem Schuss aus neun Metern die Nerven und schob zum 1:0 ins rechte Eck ein (43.). Anschließend kannte der Jubel keine Grenzen. Alle bei den Löwen gönnten es dem Stürmer, dem zuletzt das Pech förmlich an den Schuhen klebte. Mit dieser Führung gingen die Sechzger in die Kabine.

Bereits 30 Sekunden nach Wiederanpfiff legten die Löwen nach. Gytkjaer lief nach einem Rückpass aggressiv Schwäbe an, der schlug den Ball unkontrolliert in die Mitte auf Lacazette. Der Franzose steckte auf Aycicek durch, der freistehend den Dynamo-Torhüter aus 15 Metern zum 2:0 überwand (46.). Ein Schuss von Aycicek aus dem Rückraum strich nur um Millimeter am rechten Kreuzeck vorbei (50.). Der Torschütze zum 2:0 prüfte in der 58. Minute erneut Schwäbe, der den harten 20-Meter-Schuss nur abklatschen konnte. Den Nachschuss setzte der kurz zuvor eingewechselte Amilton weit übers Dresdener Tor. Der Brasilianer glänzte wenig später als Vorbereiter. Vom rechten Strafraumeck passte er flach auf Gytkjaer, der sich um Müller drehte, sein Schrägschuss aus sechs Metern lenkte Schwäbe per Fußabwehr am langen Eck vorbei (62.). Ab der 68. Minute waren die Sechzger nur noch zu Zehnt. Busch, der bereits die Gelbe Karte gesehen hatte, brachte Gogia am linken Strafraumeck zu Fall, sah Gelb-Rot. Aus heiterem Himmel kam der eingewechselte Marcos Alvarez aus zehn Metern zum Abschluss, als er eine Kopfballablage direkt nahm. Doch freistehend setzte der Dresdner den Ball neben den rechten Pfosten (78.). Marcel Hilßner schloss in der 80. Minute in zentraler Position ab setzte die Kugel aber aus 14 Metern neben das 1860-Tor. Einen Freistoß halblinks aus 22 Metern von Niklas Kreuzer konnte Ortega gerade noch mit den Fingerspitzen über die Latte lenken (82.). Die Sachsen hielten den Druck in Überzahl hoch, Sechzig konnte sich zwar selten davon befreien. Nach einer Linksflanke von Philip Heise kam Marco Hartmann am Torraum zum Kopfball, traf zum 1:2 ins rechte Eck (89.). In der 4. Minute der Nachspielzeit tauchte Gogia halbrechts frei vor Ortega auf, doch der Löwen-Keeper machte sich breit, wehrte den Schuss aus fünf Metern mit dem Fuß zur Ecke ab, verhinderte somit den Ausgleich. Den Sechzgern gelang damit nach fünf sieglosen Spielen ein wichtiger Dreier im Kampf um den Klassenerhalt.

STENOGRAMM: 32. Spieltag, 05.05.2017, 18.30 Uhr

SG Dynamo Dresden – 1860 München 1:2 (0:1)

SGD: 1 Schwäbe – 7 Kreuzer, 23 Ballas, 18 J. Müller, 16 Heise – 36 Hauptmann, 6 Hartmann, 28 Aosman – 2 Gogia, 40 Berko, 10 Stefaniak.
Ersatz: 24 Wiegers (Tor) – 8 Teixeira, 17 Lambertz, 20 F. Müller, 21 Starostzik, 31 Alvarez, 33 Hilßner.

1860: 24 Ortega – 35 Pongracic, 25 Ba, 17 Uduokhai – 16 Busch, 38 Lacazette, 10 Liendl, 28 Lumor –29 Aigner, 9 Gytkjaer, 33 Aycicek. 
Ersatz: 21 Zimmermann (Tor) – 3 Wittek, 4 Bülow, 13 Mölders, 19 Neuhaus, 30 Amilton, 40 Olic.

Wechsel: Alvarez für Stefaniak (64.), Hilßner für Hauptmann (67.), Teixeira für Aosman (87.) – Amilton für Aigner (58.), Wittek für Gytkjaer (72.), Olic für Aycicek (83.).

Tore: 0:1 Gytkjaer (43.), 0:2 Aycicek (46.), 1:2 Hartmann (89.). 
Gelbe Karten: Hartmann, Aosman, Kreuzer –.
Gelb-Rote Karte: Busch (68., wiederholtes Foulspiel).
Zuschauer: 29.564 im DDV-Stadion.
Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover); Assistenten: Felix-Benjamin Schwermer (Magdeburg), Timo Klein (Neunkirchen); Vierter Offizieller: Marcel Unger (Halle/Saale).

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