SECHZIGMÜNCHEN.
 

Jan Mauersberger: „Das hat richtig Bock gemacht!“

Jan Mauersberger sorgte mit seinem Treffer zum 1:1 für die Trendwende im Spiel der Löwen. 

Für Löwen-Coach waren besonders die Emotionen bei der Rückkehr ins Grünwalder Stadion beeindruckend. Burghausens Trainer Patrick Mölzl lobte die „couragierte Leistung seines Teams.“ Und die drei „Alten“, Jan Mauersberger, Timo Gebhart und Sascha Mölders trugen mit ihren Toren zum gelungenen Heimatabend bei.

Für Löwen-Trainer Daniel Bierofka war es kein einfaches Spiel. „Es waren schon sehr viele Emotionen beim Aufwärmen drin. Der Beginn war nervös, wir haben uns nicht viel zugetraut“, monierte der 38-Jährige. Erst mit zunehmender Spieldauer hätte sich sein Team freigeschwommen. „Das Gegentor war dann ein erneuter Rückschlag.“ In der Kabine habe er der Mannschaft gesagt, sie solle „Bälle für Bälle fahren. Wir haben in der 2. Halbzeit permanent gedrückt. Das 1:1 war dann immens wichtig. Danach haben wir noch mehr an uns geglaubt, sind die Steine gepurzelt. Wir haben aktiver nach vorne gespielt und über die Außen Druck entfacht.“ Für den 38-Jährigen war es das erwartet schwere Spiel. Besonders freute sich Bierofka, dass seine Achse Jan Mauersberger, Timo Gebhart und Sascha Mölders alle drei Treffer markierte. „Sie gehen vorneweg, übernehmen Verantwortung. Gerade Timo wird immer besser. Er arbeitet, auch wenn er nicht den Ball hat.“ Der Löwen-Coach sprach von einer außergewöhnlichen Stimmung bei der Rückkehr der ersten Mannschaft ins Grünwalder Stadion. „Es war ein tolles Erlebnis für die Spieler und für mich - aber vor allem für die Fans.“

SPIELBERICHT Löwen wahren weiße Weste: 3:1-Sieg gegen Burghausen.

Burghausens Coach Patrick Mölzl konnte mit seinem Team das Giesinger Stadion erhobenen Hauptes verlassen. „Wir haben ein intensives und spannendes Spiel gesehen“, so seine Charakterisierung, „uns teuer verkauft, hätten durch den Freistoß, der an die Latte geklatscht ist, vor der Pause ein weiteres Tor erzielen können. Nach dem Seitenwechsel war klar, dass Sechzig extrem anmarschiert.“ Mölzl bedauerte, dass der Ausgleich nach einem Standard fiel. „Das zweite Gegentor war zu leicht, das dritte nehme ich aus. Unterm Strich haben wir heute eine sehr couragierte Leistung abgeliefert“, zeigte er sich trotz der Niederlage mit dem Auftritt seines Teams zufrieden.

Verteidiger Jan Mauersberger brach mit dem Ausgleichstreffer den Bann. „Wir haben uns vor der Pause sehr schwer getan. In der 2. Halbzeit haben wir dann eine Welle nach der anderen gefahren“, analysierte der 32-Jährige. „Biero hat in der Pause gesagt, dass wir noch mehr laufen und einen Tick schneller spielen sollen. Das 1:1 war ein wichtiges Tor. Danach haben wir immer weiter gemacht.“ Mauersberger sprach von einer fantastischen Atmosphäre. „Das macht richtig Bock, im Grünwalder Stadion zu spielen“, lautete sein Resümee aus den 90 Minuten auf Giesings Höhen. „Klar war nicht alles Gold, was glänzt. Aber wir haben beide Spiele gewonnen, konnten somit sportlich für Ruhe sorgen. Wir besitzen eine bodenständige Mannschaft, in der keiner abhebt“, so seine Einschätzung. Der Verteidiger fand es vor allem lustig, „dass die Alten heute die Kohlen aus dem Feuer geholt haben“.

„Es sieht gut aus, wenn die Alten die Tore machen“, freute sich auch Timo Gebhart, der das 2:1 hinzusteuerte. „Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn du triffst und gewinnst.“ Auch er sprach von einem harten Stück Arbeit. „Die Spiele in der Regionalliga sind immer schwierig, vor allem, wenn man in Rückstand gerät. Der Trainer hat in der Pause die richtigen Wort gefunden“, lobte er die Ansprache seines Coaches. „Sechs Punkte aus zwei Spielen - besser geht es nicht!“

Sascha Mölders erzielte sein erstes Saisontor. „Ein Stürmer will immer Tore schießen. Wenn man trifft, hat man ein gutes Gefühl!“ Er fand, dass die Mannschaft gut ins Spiel gekommen sei. „Nach dem Rückstand haben wir aber bis zur Pause nicht mehr zurückgefunden. Nach dem schnellen Ausgleich lief es wieder besser.“ Heute hätte man gesehen, dass die Liga für Sechzig kein Selbstläufer ist. „Wir müssen immer wieder Gas geben und 120 Prozent abrufen.“ Die Stimmung im Grünwalder Stadion bezeichnete der Routinier als „Wahnsinn!“ Schon bei der Ankunft und beim Warmlaufen sei die Euphorie riesig gewesen. „Es war richtig laut. Wir spielen jetzt in unserem Stadion!“

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