SECHZIGMÜNCHEN.
 

Ohne Drei geht’s nach Bayreuth – Beer vertritt Bierofka.

Co-Trainer Oliver Beer (li.) wird seinen erkrankten Chef Daniel Bierofka (re.) in Bayreuth an der Seitenlinie vertreten. 

Die Löwen werden ohne Drei nach Oberfranken reisen, wo sie am letzten Spieltag der Saison am Samstag, 12. Mai 2018, auf die SpVgg Bayreuth treffen. Anpfiff im Hans-Walter-Wild-Stadion ist um 14.05 Uhr. Das BR Fernsehen überträgt die Partie live.

Sechzig auswärts in Bayreuth, oida.

Bei der Löwenrunde am Tag vor dem Auswärtsspiel stand Oliver Beer den verwunderten Medienvertretern Rede und Antwort. Der Co-Trainer erklärte: „Biero ist krank. Sein Kleiner hat ihn angesteckt. Er liegt flach und wird auch morgen nicht in Bayreuth sein. Ich werde an der Linie stehen “, so der 38-Jährige.

Der Cheftrainer ist aber nicht der einzige, der in München bleibt. Sascha Mölders klagte zuletzt über Probleme am Knie und wird ebenso auf die Reise nach Bayreuth verzichten wie Timo Gebhart. „Er hat Probleme an der Achillessehne. Es ist, wie bei Sascha auch, eine Vorsichtsmaßnahme.“ Einen freien Tag haben Mölders und Gebhart trotzdem nicht. „Die, die nicht mitfahren, trainieren am Samstag mit unserem Athletiktrainer Ingo Seibert.“

Gleichzeitig kündigte Interimscoach Beer an, dass „sich einige Jungs zeigen können, die bisher wenig spielten, aber immer Gas gegeben haben.“ Namentlich erwähnte er Lukas Aigner und Felix Bachschmid. „Beide werden von Beginn an spielen.“ Dazu rotiert Hendrik Bonmann zwischen die Pfosten, Alex Strobl nimmt auf der Bank Platz.

Trotz der Wechsel in der Anfangsformation nehmen die Löwen die Begegnung ernst, fahren bereits am Freitag nach Nordbayern. „Wir bereiten uns professionell vor, wollen ein ordentliches Spiel bestreiten.“ Bayreuth spiele schließlich gegen den Abstieg. „Wir sind das Zünglein an der Waage“, stellt Beer die Verantwortung gegenüber den anderen Klubs, die sich im Abstiegskampf befinden, heraus. Zudem haben die Sechzger noch eine Rechnung offen, gab es doch für Spitzenreiter im Hans-Walter-Wild-Stadion im Totopokal-Viertelfinale eine 1:2-Niederlage.

Die Löwen, die vor der Partie als Meister der Regionalliga Bayern geehrt werden, wollen außerdem mit einem Erfolgserlebnis in die Aufstiegsspiele gegen den 1. FC Saarbrücken (24. und 27. Mai 2018) gehen. „Siege sind immer wichtig“, stellt Beer klar, „entscheidend ist aber, dass sich keiner verletzt oder eine Rote oder Gelb-Rote Karte kassiert.“ Dann wäre er nämlich für die Relegation gesperrt.

Ansonsten könnte es sein, dass die Sechzger die zwölf Tage bis zur Auftaktpartie in Völklingen gegen Saarbrücken mit einem Testspiel überbrücken. „Das ist eine Option“, ließ Beer wissen, „die wir uns überlegen. Es gilt aber, alle Vor- und Nachteile abzuwägen.“

VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

SpVgg: 1 Hempfling – 4 Dengler, 6 Kolbeck, 21 Weber – 20 Golla, 9 Schmitt, 14 Wolf, 17 Held – 36 Böhnlein – 7 Hobsch, 27 Knezevic.
Ersatz: 30 Veigl , 35 Skowronek (beide Tor) – 2 Michaelis, 3 Schneider, 8 Bajrami, 10 Weimar, 11 Bruno, 13 Ulbricht, 15 Makarenko, 23 Renger, 25 Krahnert.
Nicht dabei: –.

1860: 39 Bonmann (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 19 Aigner, 36 Steinhart – 17 Wein – 22 Berzel, 8 Seferings – 31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 33 Bachschmid.
Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 6 Mauersberger, 5 Andermatt, 7 Awata, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 20 Steer, 21 Türk, 25 Genkinger, 27 Görlitz, 44 Klassen.
Nicht dabei: 1 Hiller (Pausiert), 9 Mölders (Knieprobleme), 10 Gebhart (Achillessehnenprobleme), 11 Köppel (Gelb-Sperre), 23 Helmbrecht (Muskelfaserriss im Knie), 35 Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss).

Schiedsrichter: Thomas Berg (Landshut); Assistenten: Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen), Tobias Blay (Mitterteich).

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