SECHZIGMÜNCHEN.
 

Wichtigste Botschaft: Grimaldi kann gegen Wehen Wiesbaden spielen.

Adriano Grimaldi ist für ein Tor-Tänzchen gegen Wehen Wiesbaden bereit. 

Die Löwen starten mit einem Heimspiel in die fünfte Jahreszeit. Kurz nach dem offiziellen Wiesnanstich steht für die Löwen am Samstag, 22. September 2018, das Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden auf dem Programm. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr. Das BR Fernsehen und Telekom Sport übertragen live.

Die wichtigste Personalie vorweg: „Adi kann spielen“, sagt Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka über seinen Stürmer Adriano Grimaldi. „Am Donnerstag hat er leicht trainiert, am Freitag normal. Die Schwellung ist abgeklungen, er ist schmerzfrei. Es gibt also keinen Grund, ihn nicht spielen zu lassen.“ Damit hat der 39-Jährige wieder die Qual der Wahl. Denn auch Sascha Mölders hat grünes Licht signalisiert. „Er wird sicher im Kader stehen“, legt sich Bierofka fest.

SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen Wehen Wiesbaden.

Ob das Heimspiel zum Oktoberfest-Auftaktl was Besonderes sei, wurde Bierofka gefragt. „Ich hatte noch keine Zeit, mich mit der Wiesn zu beschäftigen“, gestand er offen und verwies auf das straffe Programm mit dem Auswärtsspiel in Unterhaching am Mittwoch und dem zweiten Oktoberfest-Heimspiel am Montag, 1. Oktober, gegen den FC Würzburger Kickers. „Als Profi musst du auf einiges verzichten, gerade während einer Englischen Woche. Es gibt einen offiziellen Wiesntermin für die Mannschaft. Alles andere werden wir sehen“, sagt er. Ein generelles Verbot spricht er jedoch keins aus. „Davon halte ich nichts. Ich hab‘ nichts dagegen, wenn ein Spieler mittags mit der Familie über die Wiesn schlendert. Aber nicht in der Spielvorbereitung!“

Sein Team hätte sich die vergangenen Tage „konzentriert und aggressiv im Training“ präsentiert. „Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft ein gutes Spiel gegen Wehen Wiesbaden zeigt.“ Ohnehin sei jede Partie im Grünwalder Stadion ein Fest. „Wenn die Fans ehrliche Arbeit sehen, verzeihen sie auch Fehler.“ Sein Anliegen und das des Trainerteams sei es, diese Leidenschaft „in die DNA der Spieler reinzuprügeln“.

Gegen die Hessen möchte Bierofka mit seinem Team die Serie der letzten drei Spiele fortsetzen, in denen es sieben Punkte gab. „Wir haben uns permanent gesteigert, waren auf einem guten Niveau.“ Einzig die „Schlafmützigkeit“ in Rostock nach der Pause bemängelte er. „Aber die Mannschaft hat Moral gezeigt.“ Deswegen gibt es keinen großen Grund für ihn zu wechseln, lediglich einige Anpassungen werde er gegen Wehen Wiesbaden vornehmen. „Wir haben 15 Tore erzielt, acht bekommen. Nach vorne ist das in Ordnung, nur hinten müssen wir schauen, dass wir öfters zu Null spielen.“

Erstes Löwen-Wiesnspiel live im BR Fernsehen.

Ein Spitzenteam seien die Löwen in der 3. Liga seiner Meinung nach noch nicht. „Wir sind eine ordentliche bis gute Mannschaft. Aber derzeit fehlt noch etwas nach ganz oben“, lautet seine Einschätzung. Das sei aber normal. Sechs, sieben Spieler aus der Startelf hätten letzte Saison noch Regionalliga gespielt. „Uns fehlt einfach die Cleverness und Erfahrenheit. Kleinigkeiten werden in der 3. Liga viel mehr bestraft.“ Die Mannschaft befinde sich in einem Prozess, der längst noch nicht abgeschlossen sei.

Trotzdem stehen seine Löwen tabellarisch und nach Punkten wesentlich besser da als Gegner Wehen Wiesbaden, der vergangene Saison lange auf Aufstiegskurs lag und am Ende auf dem undankbaren 4. Platz landete. „Sie haben einen richtig guten Kader, zwei sehr gute Außenbahnspieler und mit Manuel Schäffler den Torschützenkönig der letzten Drittliga-Saison.“ Genau 22 Mal traf der Ex-Löwe ins gegnerische Netz, weckte Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz. Auch beim TSV 1860. „Wir waren mal kurz im Gespräch“, erzählt Bierofka, „aber er hat noch bis Sommer Vertrag bei Wehen Wiesbaden.“

Manuel Schäffler: Der »Leader« beim SV Wehen Wiesbaden.

Schäffler, der mit den Junglöwen 2006 die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft gewann, und Bierofka kennen sich bestens. „Manu saß früher im Bus neben mir“, erzählt der 1860-Trainer. „Sein Vater hat schon unter meinem Vater in Fürstenfeldbruck Fußball gespielt.“ Daher rühre das enge Verhältnis. „Aber wenn Manu am Samstag gegen uns trifft, dann mag ich ihn nimmer“, scherzt Bierofka. Gänzlich ad acta gelegt scheint eine Verpflichtung des 29-Jährigen dennoch nicht. „Die Entscheidung liegt bei ihm, doch momentan sind wir vorne gut aufgestellt.“

MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 5 Moll, 17 Wein, 19 Abruscia – 25 Willsch, 10 Grimaldi, 18 Karger.
Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 6 Mauersberger, 7 Lex, 8 Seferings, 9 Mölders, 11 Köppel, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 20 Bekiroglu, 21 Türk, 22 Berzel, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein, 38 Lacazette, 44 Klassen.
Nicht dabei: 23 Helmbrecht (muskuläre Probleme), 24 Ziereis (Außenbandteilriss im rechten Knie), 35 Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss), 39 Bonmann (Teileinriss des Innenbandes im Knie).

SVWW: 1 Kolke –24 Lorch, 4 Mockenhaupt, 16 Dams, 23 Mintzel – 10 Mrowca, 26 Titsch-Rivero – 20 Kuhn, 37 Andrist – 9 Schäffler, 27 Brandstetter.
Ersatz: 25 Watkowiak (Tor) – 5 Reddemann, 8 Schmidt, 11 Shipnoski, 13 Guder, 14 Schwadorf, 17 Kyereh, 21 Schönfeld, 30 Martinovic, 33 Wachs.
Nicht dabei: 6 Modica (Rückenprobleme), 7 Dittgen (Sehnenriss im Adduktorenbereich).

Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart); Assistenten: Markus Sinn (Filderstadt), Marcel Unger (Halle/Saale).

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