SECHZIGMÜNCHEN.
 

Bierofka vor Braunschweig: „Wir müssen brennen!“

Der Einsatz von Simon Lorenz, Torschütze des 1:0 im Toto-Pokal in Buchbach, ist noch fraglich. 

Der TSV 1860 München empfängt am Samstag, 20. September 2018, zum Löwen-Duell Eintracht Braunschweig. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr. BR Fernsehen und Telekom Sport übertragen die Partie live.

Für den Zweitliga-Absteiger aus Niedersachsen läuft es in dieser Saison alles andere als rund. Nach einem Sieg aus den bisherigen elf Spielen und dem letzten Tabellenplatz in der 3. Liga musste Trainer Hendrik Pedersen in der Länderspielpause gehen. Sein Nachfolger ist Andre Schubert. Der 47-Jährige trainierte zuletzt Borussia Mönchengladbach, davor u.a. den FC St. Pauli und den SC Paderborn.

Stephan Fürstner: Der »Leader« bei Eintracht Braunschweig.

„Für uns ist das eine schwierige Situation“, sagt 1860-Chefcoach Daniel Bierofka über die Rochade. „Wir wissen nicht, mit welchem Personal und in welcher Grundordnung der neue Trainer spielen lässt.“ Zumal Schubert nicht auf ein System fixiert ist. „In Gladbach hat er es oft gewechselt“, erinnert sich Bierofka. „Deshalb geht es nur um uns. Wir müssen wieder die Aggressivität, Laufbereitschaft und Intensität auf den Platz bringen, die uns in den ersten Spielen ausgezeichnet hat.“

Ein Fragezeichen steht noch hinter Innenverteidiger Simon Lorenz. Die 21-jährige Leihgabe vom VfL Bochum konnte wegen Hüftproblemen nicht mit der Mannschaft trainieren, absolvierte am Donnerstag eine Laufeinheit. „Simon hatte dabei keine Schmerzen. Er versucht jetzt, lange Bälle zu spielen. Danach werden wir sehen, ob er für Samstag eine Option ist.“

Erstmals geht die Mannschaft in dieser Saison vor einem Heimspiel über Nacht ins Hotel. Bierofka begründet es damit, dass sich die Spieler „miteinander beschäftigen, zusammen Essen.“ Damit will der Ex-Profi den Zusammenhalt im Team stärken. „Ich will, dass sich die Jungs 90 Minuten zerreißen.“

SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen Eintracht Braunschweig.

Selbst hat Trainer Bierofka „eine ordentliche Erinnerung“ an die Niedersachen. Als er in der Saison 2015/2016 die Mannschaft in der Zweiten Liga interimsmäßig übernahm, startete er am 31. Spieltag mit einem 1:0-Sieg gegen Braunschweig (Tor: Rubin Okotie). Es folgten zwei weitere und der vorzeitige Klassenerhalt.

Die Eintracht bezeichnet der Löwen-Trainer als „tollen Traditionsverein. Die Zuschauer können sich auf das Spiel freuen.“ Dass der Deutsche Meister von 1967 Schlusslicht in der 3. Liga ist, überrascht ihn nicht unbedingt. „Das ist ein Klassiker, wenn eine Mannschaft absteigt.“ Das junge Team, das zudem einen großen Umbruch erlebt habe, müsse sich erst finden. „Das hat man auch beim 1. FC Kaiserslautern gesehen. In der 3. Liga geht viel über lange und zweite Bälle“, beschreibt er den Lernprozess. „Wenn Braunschweig die PS auf den Platz bringt, können sie vorne mitspielen“, so seine Einschätzung.

Das gilt auch für sein eigenes Team. Daran hat er in der Länderspielpause gearbeitet. „Wir müssen wieder das Feuer reinbringen, das uns gegen Meppen gefehlt hat. Die Mannschaft muss brennen und den Rucksack wegwerfen!“

MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 5 Moll, 17 Wein, 19 Abruscia – 25 Willsch, 10 Grimaldi, 18 Karger.
Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 7 Lex, 8 Seferings, 9 Mölders, 11 Köppel, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 20 Bekiroglu, 21 Türk, 22 Berzel, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein, 38 Lacazette, 44 Klassen.
Nicht dabei: 6 Mauersberger (Gesichtsfraktur), 23 Helmbrecht (Patellasehnenspitzensyndrom), 24 Ziereis (Narbenentzündung), 35 Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss), 39 Bonmann (Trainingsrückstand).

BTSV: 30 Kruse (Tor) – 3 Tingager, 5 Valsvik, 27 Kijewski – 28 Thorsen, 22 Janzer – 25 Bulut, 8 Fürstner, 4 Amundsen – 9 Hofmann, 11 Putaro.
Ersatz: 1 Engelhardt (Tor) – 2 Sauerland, 6 Nkansah, 7 Canbaz, 10 Fejzullahu, 16 Becker, 17 Y. Otto, 18 N. Otto, 19 Burmeister, 20 Franjic, 23 Fasko, 29 Veiga, 32 Abifade, 34 Funke, 35 Adetula, 31 Kolgeci.
Nicht dabei: 15 Nyman (Trainingsrückstand), 38 Bürger (Muskelfaserriss).

Schiedsrichterin: Jonas Weickenmeier (Frankfurt/Main); Assistenten: Timo Wlodarczak (Bebra-Weiterode), Dennis Meinhardt (Fulda).

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