SECHZIGMÜNCHEN.
 

Günther Gorenzel: Psychisch waren heute viele überfordert!“

Günther Gorenzel will durchschnaufen und dann die Gesamtsituation analysieren. 

Im Anschluss an die Partie in Jena wurde es chaotisch. Die Fans der Thüringer stürmten den Platz, fierten mit Trainer und Spielern den Klassenerhalt. Eine offizielle Pressekonferenz und Interviews gab es keine mehr. Auch die Löwen flüchteten schnell in die Kabine. Einzig Günther Gorenzel stand noch Rede und Antwort, analysierte die Partie, zog ein Saisonfazit und blickte auf voraus.

„Viele der Spieler waren heute der Gesamtsituation nicht gewachsen“, erklärte der Sport-Geschäftsführer. So musste die Mannschaft u.a. eine halbe Stunde warten, bis sie ins Stadion fahren konnte. „Das war ein Kopfproblem. Ich weiß, was die Spieler leisten und unter normalen Bedingungen abliefern können. Psychisch waren heute viele überfordert. Wie wir die Tore bekommen haben, hat nichts mit taktischen Dingen zu tun. Die Spieler waren einfach nicht in der Lage, sich zu fokussieren.“

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Schon in den vergangenen Wochen seien viele Akteure am Limit gewesen, mussten fitgespritzt werden. „Von daher hätte sich auch kaum etwas geändert, wenn es für uns noch um etwas gegangen wäre. Deshalb waren wir erleichtert, dass wir am letzten Spieltag nicht mehr unbedingt gewinnen mussten.“

Das Saisonfazit des Österreichers fiel durchwachsen aus. Er sprach von einer Berg- und Talfahrt. „Vor sieben, acht Wochen waren wir noch auf Platz fünf und auf dem Sprung nach vorne. Dann sind Dinge passiert, die absolut kontraproduktiv für die Entwicklung einer Mannschaft sind. Dem waren die Jungs psychisch nicht mehr gewachsen. Den Zug, das muss man ehrlich sagen, konnten wir dann nicht mehr aufhalten.“ Jetzt müsse man erst mal durchschnaufen, die Gesamtsituation mit dem Trainer analysieren und „schauen, wie wir uns in Zukunft aufstellen“.

Gorenzel stellte nochmals klar, dass es ihm nur um die Entwicklung des Profifußballs gehe. Das sei auch seine Aufgabe beim TSV 1860 München. „Manche ordnen mich deshalb einem Lager zu. Das ist aber nicht der Fall. Das Budget ist auch nicht das Problem, sondern dass voriges Jahr Verträge eingegangen wurden, die unter anderen Bedingungen abgeschlossen wurden. Das macht das Gemisch so explosiv.“ Auch er betonte nochmals, dass es derzeit keinen Spielraum für Neuzugänge gibt, eher noch Spieler abgegeben werden müssten, um den vorgegeben Etat einhalten zu können.

Die Abschlusstabelle

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