SECHZIGMÜNCHEN.
 

Bierofka freut sich auf den FCK: „Das ist ein tolles Spiel!“

Leon Klassen könnte als Linksverteidiger den gesperrten Phillipp Steinhart ersetzen. 

Die Löwen empfangen zum einzigen Wiesnheimspiel 2019 am Samstag, 28. September, den 1. FC Kaiserslautern. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr. Die Partie ist live in den Dritten Programmen (BR & SWR) sowie bei Magenta Sport zu sehen.

Nach zwei Siegen in Folge mussten die Löwen zuletzt beim MSV Duisburg wieder eine Niederlage hinnehmen. Zufrieden mit der Leistung seines Teams war Trainer Daniel Bierofka verständlicherweise nicht, zumal es durch die frühe Führung durch Prince Owusu optimal begann. „Wir müssen schauen, dass wir die Kontersituationen besser nutzen“, so die Erkenntnis des 40-Jährigen, der zudem die Ungeduld monierte. Auch die Chancenverwertung machte er als Manko aus: „Wir haben Spieler, die ein Spiel entscheiden können. Trotzdem erwarte ich mehr Torgefährlichkeit von den Außenbahnspielern.“

Hinweise zum Wiesnheimspiel gegen Kaiserslautern.

Die Gegentore bei der 1:2-Niederlage gegen die Zebras fielen beide per Kopf nach Flanken von den Flügeln. „Wir haben ganz klar angesprochen, wie wir stehen müssen“, so Bierofka, der gegen die Roten Teufel auf beide etatmäßigen Außenverteidiger verzichten muss. Während Herbert Paul schon länger fehlt, sah Phillipp Steinhart in Duisburg die Gelb-Rote Karte. „Da müssen andere in die Bresche springen“, will der Trainer nicht lamentieren. Marius Willsch als Paul-Vertreter macht das schon länger, sei „gut in die Rolle reingewachsen“. Eine weitere Alternative sei Aaron Berzel, der in seiner Zeit beim SV Darmstadt 98 als rechter Verteidiger eingesetzt wurde. Den Part von Steinhart auf der linken Seite könnte Leon Klassen übernehmen.

Die Freude auf den 1. FC Kaiserslautern ist groß. „Das ist ein tolles Spiel zwischen zwei Traditionsvereinen, auch wegen der Fanfreundschaft beider Klubs“, findet Bierofka, der aber ausdrücklich vor dem Gegner warnt. „Der FCK hat eine sehr gute Qualität, auch auf der Bank. Mein Kollege wird daran arbeiten, die PS auf die Straße zu bringen.“

SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Der Kollege ist Boris Schommers, der vergangene Woche Sascha Hildmann als Chefcoach der Pfälzer beerbte. Erst einmal saß der 40-Jährige auf der Bank der Roten Teufeln. Dabei gab es auf dem Betzenberg ein 1:1 gegen Magdeburg. „Wir haben nicht die große Blaupause, wie er spielen lässt“, erzählt Bierofka. Deswegen holte er Informationen bei den vorherigen Stationen von Schommers ein. „Aber letztes Jahr waren wir darin Spezialisten. Fünf oder sechs Mal haben wir gegen Teams gespielt, die vorher den Trainer gewechselt hatten“, ist das für den Löwen-Coach kein Neuland.

Gegen die Pfälzer laufen die Sechzger im Wientrikot auf. In der Vergangenheit haben diese Jerseys den Löwen nicht gerade Glück gebracht. Nur einmal gab’s darin einen Sieg, und zwar zu Regionalliga-Zeiten gegen die Reserve der SpVgg Greuther Fürth. „Ich bin nicht abergläubisch“, sagt Bierofka, „letztlich ist es egal, in welchem Trikot wir spielen. Entscheidend ist, was drin ist!“

Florian Pick: Der »Leader« beim 1. FC Kaiserslautern.

Während Benjamin Kindsvater und Dennis Erdmann die Woche wieder voll mit der Mannschaft trainieren konnten und gegen Kaiserslautern definitiv im Kader stehen, ist der Einsatz von Stefan Lex fraglich. Der Erdinger spürte zuletzt ein leichtes Zwicken im Oberschenkel. „Wir werden am Samstag vor dem Spiel nochmals antesten, ob es geht“, erklärt der Trainer. Auf alle Fälle hat er 19 Mann aufgeboten, um einen kurzfristigen Ausfall des 29-Jährigen kompensieren zu können.

Eine Option für die Startelf ist wieder Timo Gebhart. „Wie viele andere auch, hat er gut trainiert“, findet Bierofka. „Er ist mittlerweile in der Verfassung, die er braucht, um sein Spiel durchzuziehen.“ Den Glauben an den 30-Jährigen habe der Trainer nie verloren. „Timo hat anderthalb Jahre kaum gespielt. Ich weiß, was er kann, wenn er bei 100 Prozent ist. Er ist ein Spieler, der in der 3. Liga den Unterscheid machen kann“, ist er nach wie vor von der Leistungsfähigkeit des Mittelfeldspielers fest überzeugt.

MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

1860: 39 Bonmann (Tor) – 25 Willsch, 4 Weber, 23 Rieder, 33 Klassen – 17 Wein, 14 Dressel – 16 Kindsvater, 24 Ziereis, 11 Greilinger – 9 Mölders.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 7 Lex, 8 Seferings, 10 Gebhart, 13 Erdmann, 19 Niemann, 21 Owusu, 22 Berzel, 34 Böhnlein.
Nicht dabei: 2 Weeger (U21), 3 Lang, (U19), 6 Metzger (U21), 5 Moll (Reha nach Kreuzbandriss), 18 Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), 20 Bekiroglu (Muskelverletzung), 27 Belkahia (Kreuzbandriss), 28 Paul (Knieverletzung), 36 Steinhart (Gelb-Rot-Sperre), 40 Kretzschmar (3. Torwart).

FCK: 1 Grill (Tor) – 20 Schad, 25 Sickinger, 4 Matuwila, 3 Sternberg – 17 Hemlein, 26 Bachmann, 10 Skarlatidis, 11 Pick – 24 Kühlwetter, 9 Thiele.
Ersatz: 30 Spahic (Tor) – 5 Kraus, 7 Starke, 8 Fechner, 16 Bergmann, 18 Röser, 19 Bjarnson, 21 Zuck, 28 Gottwalt, 35 Hainault, 37 Scholz.
Nicht dabei: 14 Esmel (Reha nach Kreuzbandriss), 23 Hercher (muskuläre Probleme), 33 Spalvis (Reha nach Knorpelschaden).

Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover); Assistenten: Jan Neitzel-Petersen (Hamburg), Fabian Porsch (Hamburg).

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