SECHZIGMÜNCHEN.
 

4:2-Sieg der Löwen gegen Viktoria – Mölders trifft doppelt.

Sascha Mölders brachte mit seinem vierten Saisontreffer die Löwen bereits in der 5. Minute in Front und legte den fünften nach. 

Die Löwen landeten gegen Aufsteiger Viktoria Köln einen wichtigen 4:2-Heimsieg. Sascha Mölders hatte die Sechzger bereits in der 5. Minute in Führung gebracht, Stefan Lex erhöhte vor der Pause (31.). Nach dem Anschlusstreffer von Simon Handle (70.) wurde es nochmals eng, aber erneut Mölders und Aaron Berzel (83.) sorgten für klare Verhältnisse. Der Treffer von Albert Bunjaku (86.) war nur noch Ergebniskosmetik.

Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Heimspiel gegen Viktoria Köln verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha nach Kreuzbandriss), Simon Seferings (Zehengelenkprellung), Timo Gebhart (Wadenverletzung), Nico Karger (Aufbautraining nach Sehnenriss), Efkan Bekiroglu (Muskelverletzung), Semi Belkahia (Kreuzbandriss) und Hendrik 39 Bonmann (Zerrung) verzichten. Dennis Erdmann fehlte gesperrt nach seiner 5. Gelben Karte. Erik Weeger, Niklas Lang, Marco Raimondo-Metzger und Noel Niemann standen nicht im 18er-Kader. Im Vergleich zum letzten Spiel in Rostock gab es drei Veränderungen in der Startelf: Marco Hiller ersetzte Bonmann im Tor, Markus Ziereis Gebhart und Felix Weber den gesperrten Erdmann. Erstmals auf der Bank bei einem Punktspiel saß Keeper Tom Kretzschmar.

STIMMEN Mölders: „Wir haben das Spiel als Kollektiv gewonnen!“

Spielverlauf: Die Löwen attackierten den Gegner schon früh am eigenen Strafraum und wurden bereits in der 5. Minute für Engagement belohnt. Stefan Lex hatte sich auf der linken Seite einen Ball von Aaron Berzel aus der eigenen Hälfte erlaufen, die Hereingabe netzte Sascha Mölders am kurzen Pfosten aus elf Metern mit links ins rechte Eck zum 1:0 ein. Ein Auftakt nach Maß! Simon Handle setzte drei Minuten später auf dem rechten Flügel die Löwen-Defensive unter Druck und kam an die Kugel. Seinen Schuss aus zehn Metern konnte Marco Hiller im Nachfassen klären (9.). Nach einem Freistoß von Leon Klassen aus dem linken Halbfeld kam Berzel in der Mitte nur einen Schritt zu spät (11.). In der 14. Minute war es erneut Handle rechts im 1860-Strafraum, der mit seinem Abschluss aus spitzem Winkel aus neun Metern das Außennetz traf. Nach einer Balleroberung der Löwen im Mittelfeld ging es in der 20. Minute schnell nach vorne. Daniel Wein hatte in die Tiefe gepasst, Mölders lief von halblinks auf Torhüter Daniel Mesenhöler zu. Sein 14-Meter-Schuss boxte der Keeper an den Pfosten, bevor die Viktoria endgültig die Situation bereinigen konnte. Erneut war es Mölders, der mit einem Drehschuss vom rechten Strafraumeck den Kölner Schlussmann prüfte. Dabei hätte er aber vielleicht auf den besser postierten Markus Ziereis gepasst. (29.). Wenig später nutzte Lex eine verunglückte Aktion des Viktoria-Keepers zum 2:0. Mesenhöler war bei einem hohen Ball aus seinem Kasten geeilt und faustete die Kugel mit einer Hand vor Mölders weg. Ziereis legte die Kugel gedankenschnell per Kopf für Lex auf, der aus zehn Metern ins verwaiste Tor traf (31.). In einer Drei-gegen-Drei-Kontersituation spielte Mölders in der 34. Minute dem Kölner Innenverteidiger Tobias Willers am Strafraum genau in die Füße, sonst hätte es das 3:0 sein können. Kurios die Szene in der 37. Minute. Kevin Holzweiler hatte nach einem Solo zum 2:1 getroffen, Schiedsrichter Frank Willenborg gab zunächst den Treffer, später intervenierte Linienrichter André Schönheit, der eine Abseitsposition – Andre Dej stand Hiller im Blickfeld– gesehen hatte. Der Unparteiische nahm den Treffer unter Protesten der Kölner wieder zurück, während die Sechzger jubelten. Ziereis scheiterte in der 43. Minute nach einer Mölders-Ablage mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze deutlich. Kurz vor der Pause nochmals eine Gästechance. Eine Hereingabe durch Marcel Gottschling von der rechten Grundlinie nahm Mike Wunderlich am kurzen Pfosten mit der Hacke, doch ein Löwe blockte im Fünfmeterraum den Ball (45.). So nahmen die Sechzger die 2:0-Führung mit in die Kabine.

Die Gäste machten nach Wiederanpfiff Druck und hatten die erste Möglichkeit. Jan-Lukas Funke kam halblinks aus 16 Metern zum Schuss, doch Hiller tauchte ab, begrub den Ball unter sich (49.). Nach einem Eckball hatten die Löwen Glück. Die Kugel flipperte durch den Strafraum, fiel Funke vor die Füße, doch dessen Schuss aus zwölf Meter war schwach, so dass er geblockt werden konnte (56.). Im Gegenzug flankte Mölders von rechts, aber Lex brachte die Kugel bedrängt am Fünfmeterraum nicht aufs Kölner Tor (57.). Nach Rechtsflanke von Marius Willsch setzte Lex einen Flugkopfball in der 61. Minute am langen Eck neben den Pfosten. Sechs Minuten später war es erneut Willsch, der von der rechten Grundlinie an den Torraum flankte, doch Willers war vor Mölders am Ball, bugsierte sie ins Aus (67.). In dieser Phase versäumten es die Sechzger, den Sack endgültig zuzumachen. In der 70. Minute fiel der Anschlusstreffer. Willenborg ließ nach einem Foul gegen Albert Bunjaku im 1860-Strafraum weiterlaufen, den Schuss des Schweizers blockte Berzel, der Ball kam zu Handle, der aus 13 Metern zum 1:2 traf. Kurz danach rettete Hiller die knappe Führung, als er einen 17-Meter-Schuss von Kevin Holzweiler aus halbrechter Position aus dem linken oberen Eck boxte (72.). Jetzt machte die Viktoria wieder Druck, drängte die Sechzger in die eigene Hälfte. Diese hatten Riesenglück, als Marcel Gottschling aus elf Metern nur den Innenpfosten des Löwen-Tors traf (78.). Fast im Gegenzug das 3:1. Phillipp Steinhart hatte von der linken Außenlinie die Viktoria-Abwehr überflankt, Mölders am zweiten Pfosten nahm die Kugel mit der Brust an, schob sie aus sieben Metern an Mesenhöler vorbei ins Tor (79.). Und kurz danach die endgültige Entscheidung. Daniel Wein zirkelte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld vors Tor, Berzel war mit dem Kopf zur Stelle, markierte das 4:1 (83.). Drei Minuten später betrieb Bunjaku Ergebniskosmetik, verkürzte auf 2:4 (86.). Bei diesem Resultat blieb es. Die Löwen feierten damit nach drei Niederlagen in Folge wieder einen Dreier.

STENOGRAMM, 14. Spieltag, 02.11.2019, 14 Uhr

TSV 1860 München – FC Viktoria Köln 4:2 (2:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 22 Berzel, 33 Klassen – 23 Rieder, 17 Wein – 25 Willsch, 24 Ziereis, 7 Lex – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) –11 Greilinger, 14 Dressel, 16 Kindsvater 21 Owusu, 34 Böhnlein, 36 Steinhart.

Viktoria: 37 Mesenhöler (Tor) – 22 Gottschling, 4 Dietz, 24 Willers, 30 Funke – 27 Ristl, 10 Dej – 19 Holzweiler, 8 Wunderlich, 7 Handle – 12 Bunjaku.
Ersatz: 1 Patzler (Tor) – 14 Lang, 18 Klefisch, 20 Kreyer, 21 de Vita, 31 Carratala Jimenez, 35 Saghiri.

Wechsel: Owusu für Ziereis (56.), Steinhart für Lex (78.), Kindsvater für Mölders (84.) – Saghiri für Dej (46.), Kreyer für Ristl (73.), Carratala Jimenez, für Holzweiler (88.).

Tore: 1:0 Mölders (5.), 2:0 Lex (31.), 2:1 Handle (70.), 3:1 Mölders (79.), 4:1 Berzel (83.), 4:2 Bunjaku (86.).
Gelbe Karten: – Gottschling.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück); André Schönheit (Kirchgellersen), Daniel Fleddermann (Nordhorn).

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