SECHZIGMÜNCHEN.
 

Bierofka: „Das wird nochmals eine Mammutaufgabe!“

Mach's mit Köpfchen: Löwen-Trainer Daniel Bierofka und sein Torjäger Sascha Mölders. 

Teil eins der Mission Aufstieg gegen den 1. FC Saarbrücken ist für die Löwen erledigt. 3:2 gewann das Team von Trainer Daniel Bierofka das Hinspiel im Saarland. Am Sonntag, 27. Mai 2018, folgt der zweite Teil auf Giesings Höhen. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr.

Nicht ganz reibungslos verlief der Rückflug aus Saarbrücken nach München auf Grund von Unwettern. Es war schon Freitag, als das Team am Trainingsgelände in der Grünwalder Straße ankam. „Die Spieler waren sehr müde. Ich denke, sie haben gut geschlafen“, erzählt Daniel Bierofka. Bei ihm habe es dagegen länger gedauert, bis er abschalten konnte. „Ich bin das Spiel nochmals in Gedanken durchgegangen.“

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Ob er frustriert sei, dass es trotz mehr als einer Stunde Überzahl nur zu einem 3:2 gereicht hätte, wurde der 39-Jährige gefragt. „Garantiert nicht“, so sein Konter. „Das Ergebnis hätte ich vorher sofort unterschrieben. Ärgerlich war nur, dass wir die eine oder andere Möglichkeit, wie den Pfostenkopfball von Sascha Mölders, haben liegen lassen.“

Bei seiner Mannschaft habe ihm gut gefallen, „dass die Jungs keine Angst hatten, mit offenem Visier gespielt haben und nach vorne marschiert sind. Ich hoffe, das ist am Sonntag genauso.“ Wie wichtig die Routiniers wie Jan Mauersberger und Sascha Mölders in solchen Spielen sind, hätten sie eindrucksvoll bewiesen. Besonders Mölders, der mit seinen beiden Treffern zum Matchwinner avancierte. „Er braucht den Endspielcharakter. Das kitzelt bei ihm nochmals ein paar Prozent heraus. Im Rückspiel brauchen wir nochmals so eine Leistung.“ Aber auch andere wie Felix Weber oder Phillipp Steinhart bescheinigt Bierofka, an den Aufgaben gewachsen zu sein.

Glück hatte Kodjovi Koussou bei dem brutalen Foul von Kevin Behrens, der dafür Rot sah. „Bei Nono ist alles in Ordnung. Er kann spielen.“ Den Platzverweis für den FCS-Torjäger ordnet Bierofka als absolut berechtigt ein. „Wir haben uns die Szene nochmals angeschaut. Behrens war etwas übermotiviert. Sein Fehlen ist sicher kein Nachteil für uns. Denn er hat eine unheimliche Wucht, ist schwer zu verteidigen“, findet der Löwen-Trainer. Aber Saarbrücken habe „viele Spieler, die ihn ersetzen können“.

SPIELBERICHT 3:2-Sieg beim 1. FC Saarbrücken – Mölders mit Doppelpack.

Neben Koussou musste auch Nico Karger, der Torschütze des zweiten Löwen-Treffers, vorzeitig vom Feld. „Er hat einen Schlag auf die Wade bekommen. Ich hoffe, dass er am Sonntag wieder spielen kann“, ist sein Trainer optimistisch.

Als „gute Ausgangsposition“ bezeichnet Bierofka das Resultat. „Mehr ist es aber nicht! Wir können nicht auf Ergebnis spielen, sondern müssen das Spiel aktiv bestimmen. Saarbrücken wird alles in die Waagschale werfen. Wir müssen deshalb einen guten Mix finden, gerade die Eins-gegen-Eins-Situationen entsprechend verteidigen. Für uns wird es nochmals eine Mammutaufgabe. Aber ich traue der Mannschaft zu, dass sie diese löst.“

Seine Jungs hätten in Völklingen die Unterstützung zurückgegeben, die sie die ganze Saison schon aus dem Löwen-Umfeld und vor allem von den Fans erfahren haben. „Sie probieren alles, powern sich 90 Minuten aus. Genau das ist es, was die Leute hier sehen wollen, dann verzeihen sie auch Niederlagen“, so Bierofka.

Aber erreicht sei trotzdem noch nichts. „Es gibt ein zweites Spiel“, sagt er und kündigt an: „Wir werden keinen Hurra-Fußball spielen, aber auch nicht passiv sein.“ Respekt und Demut erwarte er von seinem Team und dass es jedes Prozent herrauskitzele. „Egal, wie das Spiel ausgeht: Ich bin stolz auf die Mannschaft!“

VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 22 Berzel, 17 Wein – 31 Koussou, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 5 Andermatt, 7 Awata, 8 Seferings, 11 Köppel, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 20 Steer, 21 Türk, 25 Genkinger, 27 Görlitz, 33 Bachschmid.
Nicht dabei: 10 Gebhart (Teileinrisse Achillessehne), 23 Helmbrecht (Muskelfaserriss im Knie), 35 Niemann (Kreuzband- und Meniskusriss).

FCS: 1 Batz (Tor) – 19 Wenninger, 5 Zellner, 33 Kehl-Gomez, 23 Müller – 14 Holz, 8 Zeitz – 25 Jänicke, 11 Mendler – 9 Schmidt, 24 Jacob.
Ersatz: 26 Herbrand (Tor) – 4 Mendy, 6 Krause, 7 Dausch, 10 Obernosterer, 13 Fenninger, 17 Perdedaj, 18 Studtrucker, 21 Rau, 24 Jacob, 29 Fassnacht, 32 Steiner, 33 Kehl-Gomez.
Nicht dabei: 16 Behrens (Rot-Sperre), 20 Cymer (Gesichtsverletzung).

Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart); Assistenten: Thorben Siewer (Schreibershof), Markus Sinn (Filderstadt); Vierter Offizieller: Tobias Reichel (Maichingen).

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