SECHZIGMÜNCHEN.
 

Köllner: „Wir müssen uns gegen Braunschweig gewaltig strecken!“

Ungewohntes Ambiente: Michael Köllner (li.) und Günther Gorenzel (re.) bei der Spieltagspressekonferenz im Nissan-Autohaus. 

Die Pressekonferenz vor dem ersten Heimspiel 2020 gegen Eintracht Braunschweig fand im Nissan-Autohaus Mükra statt, nachdem die neue Partnerschaft mit der Übergabe des Dinstwagens an Chefcoach Michael Köllner besiegelt war. Vor ausverkauftem Grünwalder Stadion steigt die Partie am Sonntag, 26. Januar um 13 Uhr. Magenta Sport überträgt live.

„Es ist gut, dass es losgeht“, findet Günther Gorenzel, Sport-Geschäftsführer der Löwen. „Natürlich wollen wir gewinnen und uns sportlich weiterentwickeln.“ Der Österreicher mahnt alle an, den Fokus einzig auf den Sport zu legen. „Das fordere ich immer wieder ein!“

SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen Eintracht Braunschweig.

Gorenzel sprach von einer „guten Vorbereitung“ und bedankte sich bei allen, die das möglich gemacht haben – von den Kleinsponsoren und privaten Gönnern bis zu Hasan Ismaik, der für die Kosten für das Trainingslager in Spanien aufkam, bei die Bayerische und Vize-Präsident Hans Sitzberger, „die uns die Rasenheizung finanziert haben. Nun gilt es, den Schwung aus den letzten sieben Spielen vor der Winterpause mit ins neue Jahr zu nehmen.“

Ebenfalls gut vorbereitet sieht Cheftrainer Michael Köllner sein Team. Er spricht von einem schweren Heimspiel-Auftakt-Programm (nach Braunschweig folgt Waldhof und Magdeburg). Die Eintracht habe mit den beiden Nachverpflichtungen Marvin Pourie (Karlsruher SC) und Merveille Biankadi (1. FC Heidenheim) ihre Ambitionen auf den Aufstieg unterstrichen. Bei Ex-Löwe Pourie geht Köllner fest davon aus, dass der Torschützenkönig der letzten Drittliga-Saison am Sonntag bereits in der Startelf der Niedersachsen stehen wird. „Er hat bereits die ganze Woche mittrainiert. Mit ihm auf der Neuner-Position hat die Eintracht ihre Möglichkeiten erweitert. Es wird für uns eine hochinteressante Aufgabe. Jeder, der eine Karte hat, kann sich freuen, das Spiel live im Stadion zu verfolgen.“

Michael Köllner startet mit Nissan 370Z Roadster durch.

Köllner freut sich auf eine „volle Hütte. Wir müssen uns gewaltig strecken, um unsere Serie fortzusetzen“, so der 50-Jährige vor dem Löwen-Duell. „Wir müssen versuchen, alle Fragen, die Braunschweig uns stellt, entsprechend zu beantworten. Im Idealfall wollen wir mit drei Punkten unseren Fans einen super Einstand in 2020 bieten. Aber dazu brauchen wir einen perfekten Tag. Die Mannschaft ist heiß auf das Spiel“, weiß der Oberpfälzer. Motivieren jedenfalls muss er keinen.

„Wir wollen unser Serie ausbauen und den Abstand auf den Viertletzten vergrößern“, hält Köllner den Ball flach. Er habe zwar jetzt ein Auto von Nissan, bei dem er das Dach öffnen könne, um den Himmel zu sehen, trotzdem sei Bodenhaftung wichtig. „Wir werden erst mal schauen, was unter uns passiert.“ Ziel bleibe es, frühzeitig die 3. Liga zu sichern, um für die kommende Saison planen zu können.

Benjamin Kessel: Der »Leader« bei Eintracht Braunschweig.

Personell sieht es bei den Löwen gut wie lange nicht mehr aus. „Nahezu alle Spieler sind fit. Die Jungs sind für intensive 90 Minuten gerüstet.“ Fraglich ist lediglich der Einsatz von Prince Owusu, der am Freitag wegen Rückenproblemen pausieren musste.

Keine Kandidaten für die Startelf sind Quirin Moll und Nico Karger. „Beide haben noch Nachholbedarf“, findet der Coach. „Nico macht zwar einen spritzigen Eindruck, ermüdet aber bei Belastung stark.“ Moll dagegen sei schon weiter. „Aber ihm merkt man die einjährige Pause an.“

Am Donnerstag trainierte Mittelfeldspieler Tim Rieder erstmals wieder mit der Mannschaft, doch ein Thema für den Kader ist der 26-Jährige vorerst nicht. „Für ihn ist es eine Umstellung. Durch den Verlust an Muskelmasse tut er sich noch schwer“, erklärt Köllner. „Er wird noch drei Wochen brauchen“, rechnet er vor. Trotzdem freut er sich für Rieder, „dass die Verletzungspause kürzer als gedacht war und Tim schon wieder die ersten Schritte machen konnte“.

Freier Verkauf für „Bestandskunden“ gegen Waldhof Mannheim.

Die Startformation für das Spiel gegen Braunschweig nehme langsam konkrete Formen an. „Das Gerüst steht. Wir schauen jetzt, wer gut durch die beiden letzten Trainingstage kommt.“ Köllner hat die Qual der Wahl. „Ich habe einige Möglichkeiten mehr als gegen Münster. Trotzdem kann ich nur 18 Mann in den Kader nehmen. Deswegen wir alle Szenarien durchspielen.“

MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 22 Berzel, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 20 Bekiroglu, 17 Wein, 14 Dressel – 7 Lex – 9 Mölders, 19 Niemann.
Ersatz: 39 Bonmann, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 2 Weeger, 4 Weber, 5 Moll, 6 Metzger, 8 Seferings, 10 Gebhart, 11 Greilinger, 18 Karger, 21 Owusu, 28 Paul, 33 Klassen, 34 Böhnlein.
Nicht dabei: 3 Lang (Knieverletzung), 16 Kindsvater (muskuläre Probleme), 23 Rieder (Knieverletzung), 24 Ziereis (Oberschenkelverletzung), 27 Belkahia (Aufbautraining nach Kreuzbandriss).

Eintracht: 16 Fejzic (Tor) – 5 Kessel, 14 Becker, 6 Nkansah, 27 Kijewski – 8 Fürstner, 7 Nehrig, 23 Wiebe – 15 Bär, 30 Pourié, 10 Kobylanski.
Ersatz: 1 Engelhardt (Tor) – 3 Schlüter, 9 Ademi, 11 Putaro, 17 Otto, 19 Burmeister, 20 Biankadi, 22 Schwenk, 24 Goden, 29 Amade, 33 Proschwitz, 34 Feigenspan, 39 Kammerbauer, 40 Ziegele.
Nicht dabei: 31 Pfitzner (Gelb-Rot-Sperre).

Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck (Freiburg); Assistenten: Gaetano Falcicchio (Konstanz), Lars Erbst (Leonberg).

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