SECHZIGMÜNCHEN.
 

Bierofka vorm Derby: „Die Chancen stehen Fifty-Fifty!“

Zwei, die sich bestens kennen: Daniel Bierofka (re.) und Hachings Coach Claus Schromm (li.), der von 2004 bis 2009 im 1860-Nachwuchs arbeitete. 

In der Englischen Woche empfangen die Löwen die SpVgg Unterhaching zum Nachbarschaftsduell. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Dienstag, 12. März 2019, um 18.60 Uhr. Die ausverkaufte Partie wird live von Magenta Sport übertragen.

„Allein durch die Nähe ist es ein Derby“, lässt Löwen-Trainer Daniel Bierofka keine Zweifel am Stellenwert dieses Spiels. „Beide Mannschaften sind heiß, freuen sich darauf. Die Chancen stehen Fifty-Fifty.“ Dazu komme die Atmosphäre bei Abendspielen. „Wenn das Flutlicht im Grünwalder Stadion angeht, herrscht immer ein besonderer Flair. Das hat was von Champions League – von Mini-Champions-League“, fügt der Löwen-Coach mit einem verschmitzten Lächeln an.

SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen die SpVgg Unterhaching.

Mit der Entwicklung seines Teams ist der 40-Jährige zufrieden. „Wir sind positiv in die Rückrunde gekommen.“ Mit 14 Punkten aus acht Spielen belegen die Löwen Platz sechs in der Tabelle der zweiten Halbserie. Bei Gegner Unterhaching lief es umgekehrt. Sechs Punkte aus sieben Spielen bedeuten Rang 16 in dieser Wertung. In den letzten sechs Partien gab’s fünf Niederlagen für die Münchner Vorstädter, die nach der Vorrunde nur zwei Punkte Rückstand auf Platz drei hatten.

Trotzdem will Bierofka von einer Favoritenrolle der Löwen nichts wissen. „Für Unterhaching ist es die letzte Chance, nochmals in den Aufstiegskampf einzugreifen“, erwartet er einen bis in die Haarspitzen motivierten Kontrahenten. „Beide Mannschaften bewegen sich auf Augenhöhe. Wir haben uns herangearbeitet.“ Durch einen Sieg könnten die Sechzger sogar die Rot-Blauen in der Tabelle überflügeln, doch Bierofka verweist darauf, dass Haching noch ein Nachholspiel gegen Cottbus in petto hat.

Dem Löwen-Coach stehen bis auf Quirin Moll, Jan Mauersberger und Hendrik Bonmann alle Spieler zur Verfügung. „Henne wird noch etwas brauchen“, sagt er über seinen Torwart. „Sascha Mölders haben wir auch wieder aus der Kühlbox herausgeholt“, scherzt der Ex-Profi. „Zuletzt haben wir im Training weniger gemacht, damit die Beine frisch sind.“

Stephan Hain: Der »Leader« bei der SpVgg Unterhaching.

Einer Rotation erteilte Bierofka – zumindest für das Unterhaching-Spiel – eine Absage. „Für die zweite Partie in der Englischen Woche haben wir noch genügend Sprit im Tank. Das wird erst für Würzburg am Samstag interessant. Mit Markus Ziereis und Aaron Berzel haben wir Spieler hinten dran, die es auch verdient haben, zu spielen.“

Vorm Gegner hat Bierofka großen Respekt. „Unterhaching ist eine Mannschaft mit Mentalität, die in der Vorrunde gezeigt hat, wie stark sie sein kann.“ Gerade mit Stephan Hain oder seinem Sturmpartner Stefan Schimmer verfüge der Nachbar über zwei „Entscheider“, die es zusammen bereits auf 23 Saisontore gebracht haben.

Bedauerlich findet der 1860-Trainer, dass Ex-Löwe Dominik Stahl wegen eines Zehenbruchs nicht spielen kann. „Eine Verletzung wünscht man keinem Spieler, schon gar nicht, wenn man mit ihm befreundet ist.“ Auch mit Stephan Hain und Markus Schwabl hat Bierofka zusammengespielt, pflegt mit beiden ein gutes Verhältnis.

Wahl zum besten Stadionprogramm der Saison.

Ursprünglich ist Bierofka von 43 Punkten für den Klassenerhalt ausgegangen, mittlerweile hat er die Zahl auf „45 hochgeschraubt, um sicher zu sein“, wie er selbst sagt. Denn „außergewöhnlich viele Mannschaften“ hätten zum jetzigen Zeitpunkt bereits 37 oder 38 Punkte. „Im Mittelfeld geht es sehr eng zu, die Liga ist äußerst spannend.“

Die Ausrichtung fürs Derby ist klar. „Wir wollen an die Form der letzten Spiele anknüpfen und in der Tabelle weiter nach oben klettern.“ Bierofka ist fest davon überzeugt, „dass wir Unterhaching Probleme bereiten können. Wir wollen zeigen, dass wir die bessere Mannschaft sind. Ich denke, wir sind mittlerweile in der Liga angekommen.“

MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

1860: 1 Hiller (Tor) – 28 Paul, 4 Weber, 32 Lorenz, 36 Steinhart – 17 Wein, 20 Bekiroglu – 7 Lex, 13 Owusu, 18 Karger – 9 Mölders.
Ersatz: 30 Hipper (Tor) – 2 Weeger, 11 Köppel, 14 Dressel, 16 Kindsvater, 19 Abruscia, 22 Berzel, 24 Ziereis, 27 Belkahia, 31 Koussou, 34 Böhnlein, 38 Lacazette, 44 Klassen.
Nicht dabei: 5 Moll (Kreuzbandriss), 6 Mauersberger (Muskelfaserriss), 25 Willsch (Trainingsrückstand), 35 Niemann (Aufbautraining nach Kreuzband- und Meniskusriss), 39 Bonmann (Fußverletzung).

SpVgg: 1 Königshofer(Tor) – 23 Schwabl, 6 Endres, 15 Greger, 4 Winkler – 10 Hufnagel, 8 Dombrowka, 21 Bigalke, 7 Porath – 11 Schimmer, 9 Hain.
Ersatz: 22 Mantl (Tor) – 2 Bauer, 3 Hagn, 14 Widemann, 19 Krauß, 24 Kaltner, 31 Kiomourtzoglou, 33 Ehlich, 35 Hong.
Nicht dabei: 5 Welzmüller (Aufbautraining), 13 Müller (Aufbautraining), 20 Stahl (Zehenbruch), 30 Marseiler (muskuläre Probleme).

Schiedsrichter: Christof Günsch (Berlin); Assistenten: Robert Wessel (Berlin), Marcel Unger (Halle/Saale).

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