SECHZIGMÜNCHEN.
 

Vitor Pereira: „Ich bin enttäuscht und traurig.“

Vitor Pereira richtet nach dem Pokal-Aus den Blick nach vorne und konzentriert sich auf die Liga. 

Löwen-Coach Vitor Pereira und Maxi Wittek dachten nach dem Pokal-Aus besonders an die Sechzger-Fans, die den weiten Weg nach Lotte auf sich genommen hatten. Sportfreunde-Trainer Ismail Atalan war einfach nur stolz auf sein Team und Sebastian Boenisch sprach von einem verdienten Pokal-Aus.

„Wir haben heute nicht nur gegen einen starken Drittligisten gespielt, der hier schon zwei Bundesligist rausgeworfen hat“, erklärte Löwen-Chefcoach Vitor Pereira nach dem Pokal-Aus, „sondern auch gegen den Platz.“ Der 48-Jährige wollte dies nicht als Ausrede nehmen, „aber uns ist es unheimlich schwergefallen, damit zurecht zu kommen, während sich der Gegner auf diesem Untergrund leichter tat. Dennoch haben wir gut ins Spiel gefunden - bis zum Gegentor. Lotte hatte nach dem 0:1 hatte das Momentum auf seiner Seite. Wir dagegen mussten dem Rückstand hinterherlaufen, während der Gegner immer mehr Selbstvertrauen bekam.“ Der 48-Jährige konnte die Enttäuschung der rund 1.300 mitgereisten Fans nachvollziehen. „Ich bin ebenfalls enttäuscht und traurig.“ Doch Pereira wollte sich mit dem Pokal-Aus nicht lange aufhalten, sondern richtete sofort den Blick nach vorne. „Unsere Realität ist die Zweite Liga. Wir müssen uns jetzt auf den Aufbau und die Weiterentwicklung unserer Mannschaft konzentrieren.“

Lottes Trainer Ismail Atalan gab offen zu: „In den 20 bis 25 Minuten hatten wir unsere Probleme, ins Spiel zu finden. Wir konnten nicht über lange Bälle agieren, deshalb mussten wir übers Kurzpassspiel kommen. Das 1:0 war für uns der Dosenöffner, danach waren wir mit viel Selbstvertrauen im Spiel.“ Nach der Pause hätte sein Team „richtig guten Konterfußball gespielt. Gleich in der 48. Minute hatten wir eine Riesenchance. Nichtsdestotrotz ist Sechzig mit seiner individuellen Qualität immer wieder vor unseren Strafraum gekommen. Letztlich hielt sich die Gefahr im Sechzehner aber in Grenzen.“ Atalan monierte die vergebenen Konterchancen. „Abgesehen vom 2:0 hätten wir schon viel früher den Deckel draufmachen müssen.“ Was den Trainer, der gerade den Lehrgang zu Fußballlehrer absolviert, stolz und zufrieden machte: „Dass wir bis zum Ende Fußball gespielt und den Gegner unter Druck gesetzt haben. Für mich ist das das Wichtigste!“

SPIELBERICHT Endstation Lotte im Pokal für die Löwen.

Auf die Frage, warum das Spiel so lief, wusste Sebastian Boenisch keine richtige Antwort. „Das ist nur schwer zu erklären. Wir sind gut ins Spiel gekommen, aber uns ist es auf diesem Untergrund unheimlich schwer gefallen. Das soll keine Ausrede sein, aber bei solchen Platzverhältnissen ist es gut, wenn man in die Box kommt. Denn dann kann immer mal ein Ball reingehen. Doch das ist uns nicht gelungen“, so der 30-Jährige. „Der letzte Pass und die Flanken kamen nicht an, insofern sind wir verdienterweise heute nicht weitergekommen.“

Maxi Wittek dachte zuerst an die Fans. „Der Frust ist absolut nachvollziehbar. Ein großes Lob und vielen Dank, dass so viele unter der Woche hierhergekommen sind. Natürlich ist das für alle enttäuschend.“ Grundsätzlich, so Wittek, sei der Unterschied zwischen Zweiter und Dritter Liga nicht sonderlich groß. „Trotzdem sind wir als Favorit ins Spiel gegangen.“ Dass die Löwen dieser Rolle nicht gerecht wurden, gab der 21-Jährige unumwunden zu. „Wir haben uns heute den Schneid abkaufen lassen.“

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