SECHZIGMÜNCHEN.
 

U19 spielt nach Rückstand 1:1 in Rosenheim.

Auf ihn ist Verlas: Valdrin Konjuhi traf nach seiner Einwechslung auch in Rosenheim. 

Mit der Tabellenführung wurde für die Junglöwen nichts, auch wenn sie das erste Team waren, die gegen den TSV 1860 Rosenheim in der A-Junioren Bayernliga gepunktet haben. Die Führung der Gastgeber durch David Kamuf (65.) konterte zwei Minuten später der 1860-Torschütze vom Dienst, Valdrin Konjuhi (67.).

„Nicht so gut“, beantwortete U19-Coach Benjamin Götz die Frage nach seiner Gefühlslage nach dem Remis bei Namensvetter Rosenheim. Grund dafür waren die ersten 45 Minuten. „Wir hatten vier, fünf hundertprozentige Möglichkeiten, klarste Torchance, konnten aber keine nutzen“, ärgerte sich der 34-Jährige. Allein Leon Tutic lief zweimal auf Rosenheims Keeper Thomas Wimmer zu, einmal Julian Bell. Dazu verweigerte Schiedsrichter Marijo Kraljic einen „klaren“ Elfmeter. „Du darfst nie mit 0:0 in die Pause gehen“, lautete das niederschmetternde Fazit von Götz.

In der zweiten Hälfte standen die Hausherren tiefer, lauerten auf Konter. Dadurch entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Den ersten Schock erlebten die Junglöwen in der 58. Minute, als Maximilian Manghofer sich nur mit einem Foul im eigenen Strafraum helfen konnte. Den fälligen Elfmeter setzte Rosenheims Kapitän Nico Schiedermeier jedoch über das Gebälk des 1860-Tores. Doch lange hielt das 0:0 nicht. Sieben Minuten später prallte ein abgewehrter Eckball David Kamuf vor die Füße. Dieser traf für das Team von der Mangfall aus der zweiten Reihe zum 1:0 (65.). Doch bereits zwei Minuten später glichen die Junglöwen wieder aus. Götz brachte zur Pause Valdrin Konjuhi. Der Torjäger hatte sich im Spiel gegen Geretsried verletzt, war erst wieder zum Abschlusstraining zur Mannschaft gestoßen und nicht komplett fit, wieso er nur für den Notfall Platz auf der Bank genommen hatte. „Es war wichtig, dass er auf dem Platz gestanden ist“, kommentierte sein Trainer die Einwechslung zur 2. Halbzeit. Er war es auch, der nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß die Verwirrung im Strafraum nutzte, am schnellsten schaltete und den Ball zum 1:1 in die Maschen bugsierte (67.). Danach war wieder alles offen. Auch Rosenheim hatte noch den einen oder anderen Abschluss. Doch die besseren Chancen besaßen die Münchner Sechzger. 1860-Kapitän Anian Brönauer verpasste aus drei Metern die Führung. In der Schlussphase lief der eingewechselte Valentin Breitschaft alleine auf Wimmer zu, ließ den Ball bei der Mitnahme aber zu weit wegprallen, wodurch er direkt in den Armen des Keepers landete. Dazwischen mussten die Junglöwen noch den Torwart tauschen. Bei einem Zusammenprall zog sich Dario Pavlovic eine Kopfverletzung zu, sah alles doppelt und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Für ihn kam Maximilian Rothdauscher ins Spiel (80.). Am Ergebnis änderte sich nichts mehr.

Kein Wunder, dass die Bilanz auf Seiten der Junglöwen sehr Zwiegespalten ausfiel. „Selbst nach dem Rückstand waren die Chancen noch da, um das Spiel nochmals zu drehen“, so Götz. „Aber eigentlich hätten wir schon vor der Pause alles klarmachen müssen!“

STENOGRAMM, 3 Spieltag, 03.10.2020, 18.15 Uhr

TSV 1860 Rosenheim – TSV 1860 München 1:1 (0:0)

1860: Pavlovic (Tor, 80., Rothdauscher) – Milican (80., Breitschaft), Glück, Manghofer (80., Kovacevic), Auerhammer – Brönauer, Wach (46., Konjuhi), Dordan – Bell, Tutic, Winkler (67., Knöferl).

Tore: 1:0 Kamuf (65.), 1:1 Konjuhi (67.).
Gelbe Karten: Salihu, Summerer, Kamuf – Milican, Wach, Konjuhi, Dordan.
Bes. Vorkommnis: Schiedermeier verschießt Elfmeter (58.).
Zuschauer: 200 Kunstrasen Sportanlage Jahnstraße.
Schiedsrichter: Marijo Kraljic; Assistenten: Franz Bernlochner, Aron Zimmermann.

 

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Spielbericht Spieltag 03

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