SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen gedenken am Grünwalder Stadion Peter Grosser.

Michael Köllner (v. li.), Marc-Nicolai Pfeifer und Günther Gorenzel erweisen Peter Grosser die letzte Ehre. 

Der Meister-Kapitän der Löwen, Peter Grosser, ist am Dienstag, 2. März 2021, verstorben. Viele trauern um den früheren Spielmacher des TSV 1860 München. Vor den Kassenhäuschen am Grünwalder Stadion (Ecke Candidstraße/Grünwalder Straße) erweisen ihm viele Sechzger-Fans die letzte Ehre. Auch Chefcoach Michael Köllner und die beiden Geschäftsführer.

Gemeinsam legten die Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer und Günther Gorenzel sowie Trainer Michael Köllner am Donnerstagmittag am Grünwalder Stadion einen Kranz nieder. Das Trio erinnert nochmals an den Fußballer, der sich bei den Löwen schon zu Lebzeiten einen Legendenstatus erarbeitet hatte.

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Marc-Nicolai Pfeifer: „In unserer Löwen-Familie, von der wir zu Recht reden und die für uns oberste Priorität hat, war Peter Grosser eine herausragende Persönlichkeit. Er war ein begnadeter Fußballer, eine Ikone des Münchner Fußballs und in unserem Verein nicht nur wegen seiner Erfolge, die mit der Meisterschaft gekrönt wurden, für viele Menschen Anlass und Motivation, sich der Löwen-Familie anzuschließen. Peter Grosser war ein Vorbild für Geradlinigkeit, Leidenschaft, aber auch Kameradschaft und ließ sich trotz einiger Schicksalsschläge nie unterkriegen. In der Historie von 1860 München wird er immer eine besondere Rolle inne haben. Alle Löwen trauern und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.“

Günther Gorenzel: „Im Namen der gesamten Löwen-Familie möchte ich den Angehörigen von Peter Grosser unser Beileid aussprechen. Nicht nur 1860 hat eine herausragende Persönlichkeit, einen herausragenden Fußballer und Sportler verloren, sondern auch ein Vorbild über Generationen hinweg. Das gilt für den gesamten deutschen Fußball. Peter Grosser stand der sportlichen Leitung immer zur Seite, hat am Vereinsleben aktiv teilgenommen und uns in den letzten Jahren immer einen gutgemeinten Rat gegeben. Von daher hinterlässt er eine große Lücke im gesamten Vereinsleben. Dem werden wir im nächsten Heimspiel Rechnung tragen, aber schon im Auswärtsspiel in Duisburg, indem wir in Trauerflor auflaufen und alles in die Waagschale werfen, damit wir ein Spiel auf den Platz bringen, auf das Peter stolz gewesen wäre.“

Michael Köllner: „Der Tod von Peter Grosser war eine schlimme Nachricht, die uns am Dienstag ereilt hat. Ich bin immer noch konsterniert, auch weil ich vor einer Woche noch mit ihm telefoniert hatte. Dabei gab er mir Ratschläge für die nächsten Spiele. Mit Peter Grosser hat ein Gesicht des Vereins die Augen geschlossen, was für alle Fans ein schwerer Schlag ist. Dabei kommt eine anderes Gesicht ganz deutlich zum Vorschein: Die Einsamkeit in Zeiten von Corona. Es gibt viele Menschen, die alleine zu Hause sitzen, keiner kümmert sich um sie, sie haben keinen Ansporn. Am Ende war das auch ein Problem von Peter. Er konnte nirgends hingehen, auch nicht zum Fußball. Es ist das unangenehme Gesicht der Pandemie, das nicht genug Beachtung findet. Es wird sich ständig über Zahlen geredet, aber der Mensch dahinter geht dabei verloren. Ich hoffe, dass bald wieder soziale Kontakte möglich sind. Möge Peter seine Ruhe finden. Wir wollen alles dafür tun, dass er in Zukunft stolz auf seine Löwen sein kann.“

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