SECHZIGMÜNCHEN.
 

Hartes Stück Arbeit: Löwen besiegen Burghausen mit 4:2.

Sascha Mölders überwand Burghausens Keeper Markus Schöller mit einem Lupfer zum 3:1. 

Die Löwen besiegten in einem Test den starken Regionalligisten Wacker Burghausen mit 4:2. Die Führung von Sascha Mölders (13.) glich Ex-Sechzger Felix Bachschmid aus (29.). Erik Tallig (36.) und erneut Mölders erhöhten vor der Pause auf 3:1 (43.). In der 2. Halbzeit trafen auf beiden Seiten je einmal Noah Agbaje (57.) und Marcel Bär (86.) zum Endstand.

Personal: Verletzungsbedingt musste Trainer Michael Köllner weiterhin auf Daniel Wein (Achillessehnenreizung) und Marius Willsch (Schambeinentzündung) und Milos Cocic (Sprunggelenksverletzung) verzichten. Das Quartett war erst gar nicht mit nach Österreich ins Trainingslager gereist. Nicht zum Einsatz kamen der dritte Torhüter György Szekely sowie die Rekonvaleszenten Fabian Greilinger, Tim Linsbichler und Kevin Goden.

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Spielbericht: Die erste gefährliches Szene hatten die Löwen, als Sascha Mölders seinem früheren Mitspieler Felix Bachschmid an der Strafraumgrenze im Zweikampf den Ball abluchste, aber knapp übers linke Kreuzeck schoss. Schiedsrichter Elias Tiedeken sah aber ein Regelwidrigkeit des 1860-Torjägers (1.). In der 9. Minute schickte Phillipp Steinhart auf der linken Seite Erik Tallig, der drang in den Strafraum ein, Sein 13-Meter-Schuss aus halblinker Position ging knapp übers kurze Eck. Im Gegenzug kann am linken Strafraumeck Ex-Löwe Noah Agbaje zum Abschluss, die Kugel rutschte knapp am langen Eck vorbei (10.). In der 13. Minute war’s passiert. Dennis Dressel passte in den Lauf von Merveille Biakadi, der war seinem Gegenspieler entwischt, legte sich aber den Ball etwas zu weit für einen Abschluss vor, konnte die Kugel aber noch zur Seite passen, wo der herangesprintete Mölders nur noch zum 1:0 einschieben brauchte. Kurz danach prüfte auf der anderen Seite Robin Ungerath Löwen-Keeper Tom Kretschmar mit einem 18-Meter-Schuss, den er über den Querbalken wischte (14.). Ungerath war es auch, der Kretzschmar vier Minuten später erneut mit einem Schuss vom linken Strafraumeck auf den Prüfstand stellte (18.). Ein Pass von Stephan Salger aus der eigenen Hälfte konnte Mölders zwischen zwei Verteidigern zwar annehmen, kam dann aber an der Sechzehnergrenze nicht zum Abschluss, weil ihm der Ball versprang (26.). Kurz danach flankte Biankadi von rechts an den zweiten Pfosten, Mölders kam aus kurzer Distanz zum Kopfball, köpfte aber genau Markus Schöller im Burghauser Tor an (27.). Das nächste Tor fiel auf der anderen Seite. Christoph Maier zog an der rechten Grundlinie außen mit viel Tempo an Steinhart vorbei, passte auf den eingelaufenen Bachschmid, der die Kugel am vorderen Torraumeck unhaltbar für Kretzschmar zum 1:1 ins lange Eck verlängerte (29.). Die Löwen schüttelten sich kurz, spielten aber weiter konsequent nach vorne. In der 32. Minute prüfte Mölders mit einem Schrägschuss aus 15 Metern Wacker-Keeper Schöller, der den Schuss ins Tor-Aus faustete. Eine Minute später setzte sich Tallig auf der linken Seite durch, Biankadi verlängerte mit der Hacke die Hereingabe auf Mölders, doch der kam nicht ans Zuspiel (33.). Ein Eckball des Regionalligisten, getreten durch Agbaje, landete auf dem Kopf von Maximilian Reiter, der knapp übers 1860-Tor köpfte (35.). In der 36. Minute die erneute Löwen-Führung. Steinhart hatte tief auf Biankadi gepasst, dessen scharfe Hereingabe ins Zentrum konnte Lukas Mazagg per Grätsche in höchster Not abwehren, die Kugel kam zu Tallig, der aus zwölf Metern zum 2:1 ins rechte untere Eck einschob. Nach einem Zuckerpass von Richy Neudecker stand der gestartete Mölders frei vor dem Wacker-Keeper, lupfte die Kugel aus 17 Metern über ihn hinweg zum 3:1 (43.). Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung ging es auch in die Pause.

Sechs frische Spieler brachte Michael Köllner zur 2. Halbzeit. Den ersten Treffer jedoch erzielten die Gäste. Der eingewechselte Marco Mannhardt hatte im eigenen Strafraum den Ball an Agbaje verloren, der zögerte nicht lange, zog halblinks aus acht Metern ab und traf unhaltbar für Marco Hiller genau neben den linken Pfosten zum 2:3 (57.). Die Löwen versuchten, den Druck wieder zu erhöhen, aber zunächst fehlte die Präzision im Passspiel. Nach einem Doppelpass halbrechts zwischen Yannick Deichmann und Keanu Staude verpasste Stefan Lex am langen Eck die Hereingabe nur knapp (69.). Auf der anderen Seite wäre den Gästen beinahe das 3:3 gelungen. Bachschmid hatte von rechts geflankt, der eingewechselte Ryosuke Kikuchi kam aber im Zentrum einen Schritt zu spät (75.). Einen Schuss des eingewechselten Alexander Freitag holte Mihajlo Markovic in der 81. Minute aus dem rechten unteren Eck. Ansonsten machte der Regionalligist den Löwen das Leben richtig schwer, ließ kaum Räume offen und blieb selbst bis zum Ende durch Konter immer wieder gefährlich. Die Entscheidung fiel in der 86. Minute. Staude hatte steil auf Lex gespielt, der sich im richtigen Moment gelöst hatte. Anschließend umkurvte er am rechten Torraumeck Keeper Markovic, passte dann quer auf Marcel Bär, der aus kurzer Distanz nur noch zum 4:2 einschieben musste (86.).

Löwen-Trainer Michael Köllner hatte eine „schwierige“ Partie für sein Team gesehen. „Wir haben die letzten beiden Tage hart trainiert. Das hat man heute der Mannschaft angemerkt. Burghausen hat das gut gemacht, deshalb sind wir froh, dass wir das Spiel gewonnen haben.“ Auch die tiefen Bodenverhältnisse hätten ein Übriges getan. „Nun ist der größte Teil der Vorbereitung abgeschlossen. Das Entscheidende ist, dass wir jetzt in den Spielrhythmus reinkommen. Was die Trainingsbelastung betrifft, werden wir die nächsten Tage die Intensität rausnehmen und schauen, dass wir zum letzten Test vorm Ligastart in einem besseren körperlichen Zustand sind. Heute hat man vielen die Müdigkeit angemerkt. Das führt dann zu Ungenauigkeiten.“

Eine „fixe Formation“ hat Köllner noch nicht im Kopf. „Wir wissen, was wir spielen wollen. In den nächsten Tagen werden wir versuchen, unser Konzept zu verfeinern und schauen, wer die Nase vorne hat.“ Im Training und in den bisherigen Testspielen ließ der Oberpfälzer zwei Grundordnungen einüben sowohl mit Dreier- als auch mit Viererkette. „Ein paar Dinge laufen schon ganz gut, aber man sieht auch, wenn die Spieler müde sind, dann sind die Positionen nicht besetzt oder das Passspiel ist zu ungenau. Außerdem wird viel rückwärts und quer gespielt“, monierte er. Aber das würde sich geben, wenn die Frische zurückkehrt.

STENOGRAMM, Testspiel, 11.07.2021, 16 Uhr

TSV 1860 München – SV Wacker Burghausen 4:2 (3:1)

1860: 40 Kretzschmar (Tor) – 20 Deichmann, 3 Lang, 6 Salger, 36 Steinhart – 5 Moll – 14 Dressel 31 Neudecker, 8 Tallig – 9 Mölders, 19 Biankadi.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) –7 Lex, 15 Bär, 18 Knöferl, 21 Ngounou Djayo, 23 Staude, 24 Wicht, 27 Belkahia, 28 Mannhardt, 32 Gresler, 33 Bell, 34 Freitag.

SVW: 24 Schöller (Tor) – 31 Schulz, 19 Hingerl, 21 Mazagg, 30 Reiter – 17 Maier, 6 Bachschmid, 8 Spanoudakis, 20 Agbaje – 10 Ammari, 9 Ungerat.
Ersatz: 16 Markovic (Tor) - 4 Walter, 22 Scheidl, 23 Ade, 36 Leipold.

Wechsel: Hiller für Kretzschmar (46.), Staude für Neudecker (46.), Mannhardt für Moll (46.), Bär für Mölders (46.), Lex für Biankadi (46.), Belkahia für Salger (46.), Gresler für Steinhart (65.), Djayo Ngounou für Tallig (65.), Freitag für Deichmann (79.), Bell für Lang (79.), Wicht für Dressel (79.) – Ade für Spanoudakis (6.), Markovic für Schöller (46.), Moser für Hingerl (46.), Kikuchi für Ammari (64.), Scheidl für Reiter (64.), Leipold für Maier (64.), Walter für Mazagg (64.).

Tore: 1:0 Mölders (13.), 1:1 Bachschmid (29.), 2:1 Tallig (36.), 3:1 Mölders (43.), 3:2 Agbaje (57.), 4:2 Bär (86.).
Gelbe Karte: Mannhardt, Staude–.
Zuschauer: 186 auf dem 1860-Trainingsgelände.
Schiedsrichter: Elias Tiedeken (Neusäß); Assistenten: Assad Nouhoum (Oberweikertshofen), Richard Conrad (Aschheim).

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