SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen verspielen Führung und verlieren 1:3 beim VfL Osnabrück.

Der Tor-Knoten ist geplatzt: Stefan Lex erzielte mit seinem dritten Saisontreffer die 1:0-Führung für die Löwen in der 24. Minute. 

Die Löwen schafften es nicht, den 6:0-Sieg gegen den SC Freiburg II zu vergolden und verloren beim Tabellenzweiten VfL Osnabrück mit 1:3. Nach starkem Beginn brachte Stefan Lex die Sechzger in Führung (24.). Ba-Muaka Simakala konterte mit einem Doppelschlag kurz vor und nach der Pause (39. und 48.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Felix Higl (85.). Es war für den TSV 1860 im 14. Spiel die dritte Saisonniederlage.

Personal: Trainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel an der Bremer Brücke verletzungsbedingt lediglich auf Phillipp Steinhart (muskuläre Probleme) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl, Johann Ngounou Djayo, Keanu Staude, Nathan Wicht, Marco Mannhardt und Milos Cocic. Im Vergleich zum letzten Punktspiel gegen den SC Freiburg II (6:0) gab es keine Veränderung in der Startelf.

STIMMEN Köllner: „So etwas habe ich bei Sechzig noch nicht erlebt!“

Spielverlauf: Erstmals gefährlich wurde es vorm Löwen-Tor in der 2. Minute. Nach einem Eckball von links durch Aaron Opoku, den Niki Lang beim Klärungsversuch gefährlich Richtung eigens Tor ablenkte, wehrte Marco Hiller am ersten Pfosten den Ball per Fußabwehr zur nächsten Ecke ab. Die Gastgeber pressten früh, setzten die Löwen unter Druck. Eine Riesenmöglichkeit hatten die Sechzger in der 6. Minute. Einen weiten Ball verlängerte Sascha Mölders mit dem Kopf, Merveille Biankadi hob die Kugel über die Abwehr hinweg, Stefan Lex stürmte alleine auf Philipp Kühn zu, scheiterte aber mit seinem Schuss von der Strafraumkante am VfL-Keeper. Einen 20-Meter-Freistoß vor dem rechten Strafraumeck schlug Daniel Wein vors Tor der Gastgeber. Kühn, der mit einer Flanke gerechnet hatte, musste sich strecken, um die Kugel über die Querlatte zu lenken (12.). Im Anschluss an eine Kontersituation kam Lex halblinks im Strafraum zum Abschluss, Lukas Gugganig lenkte den Abschluss ans Außennetz (14.). Auf der anderen Seite bekam Osnabrück einen Freistoß in zentraler Position 20 Meter vorm Löwen-Tor zugesprochen, aber Ba-Muaka Simakala setzte die Kugel über die Querlatte (18.) Kurz danach setzte sich Simakala auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe von der Grundlinie verlängerte Marc Heider am ersten Pfosten mit der Hacke aufs kurze Eck, aber Hiller lenkte den Ball mit einem Reflex um den linken Pfosten (19.). Im Anschluss an den anschließenden Eckball war Timo Beermann mit dem Kopf zur Stelle, setzte den Aufsetzer über die Latte (20.). In der 24. Minute wollte Hiller am Fünfmeterraum Simakala umspielen, doch der hatte das geahnt, luchste ihm die Kugel ab, brachte sie gegen den nachsetzenden 1860-Keeper aber nicht aufs Tor. Auch den Nachschuss von Heider parierte Hiller, korrigierte damit seinen Aussetzer. Im direkten Gegenzug die 1860-Führung: Biankadi hatte mit der Hacke auf der rechten Seite den Ball auf Yannick Deichmann, der ihn hinterlaufen hatte, weitergeleitet. Die Flanke des Rechtsverteidigers verpasste Mölders am kurzen Ecke, aber Lex am zweiten Pfosten war zur Stelle, traf zum 1:0 ins lange Eck (24.). Mit einem gefährlichen Dropkick aus 21 Metern prüfte Wein VfL-Torhüter Kühn, der mit einem Reflex den Schuss parierte (29.). In der 34. Minute kam Simakala nach Zuspiel von Heider am Elfmeterpunkt plötzlich vollkommen frei zum Abschluss, aber der schwache Schuss wurde sichere Beute von Hiller. Völlig unnötig der Ausgleich in der 39. Minute: Sebastian Klaas bediente von der rechten Außenbahn Simakalan, der halbrechts im Strafraum Lang mit einer Drehung ins Leere laufen ließ, nach innen zog und mit links zum 1:1 ins lange Eck traf. Drei Minuten später kam Simakala halbrechts aus elf Metern zum Abschluss, aber Lang brachte diesmal am Torraum den Fuß dazwischen, entschärfte den Schuss (42.). Noch einmal musste Hiller vor der Pause sein Können unter Beweis stellen. Ex-Löwe Ulrich Taffertshofer hatte aus der Distanz halbrechts abgezogen, jagte die Kugel volley aufs lange Eck, aber Hiller tauchte ab, lenkte den Schuss um den Pfosten (44.). So blieb es beim 1:1 zur Pause.

Drei Minuten nach Wiederanpfiff kam Heider halbrechts nach Zuspiel von Simakala zum Abschluss, sein Drehschuss klärte Hiller zur Ecke (48.). Diese brachte Opoku von links nach innen, Simakala am ersten Pfosten war mit dem Kopf zur Stelle, verlängerte die Hereingabe zum 2:1 ins Netz des 1860-Tores (48.). Nach einer Flanke von rechts durch Deichmann kam Lex am kurzen Eck an den aufspringenden Ball, brachte ihn aber aus kurzer Distanz nicht aufs Tor (60.). In der 67. Minute vertändelte der eingewechselte Quirin Moll am eigenen Strafraum den Ball, Heider schloss halblinks aus 13 Metern ab, traf aber nur das Außennetz. Die Löwen schafften es in dieser Phase nicht, die Partie an sich zu ziehen. Im Gegenteil. Chancen hatten nur die Gastgeber. Ein Kopfball von Gugganig nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld von Florian Kleinhansl wurde sichere Beute von Hiller (72.). Einen 18-Meter-Freistoß setzte Heider in der 77. Minute in die Mauer. In der 85. Minute die endgültige Entscheidung. Nach einer Kontersituation passte Opuku von rechts flach in die Mitte, wo Felix Higl aus fünf Metern zum 3:1 traf (85.). Einen Freistoß von Mölders kurz vor der Strafraumgrenze entschärfte Kühn im Osnabrücker Tor (87.). Damit blieb es bei der 1:3-Niederlage, der dritten in dieser Saison.

STENOGRAMM, 15. Spieltag, 06.11.2021, 14.03 Uhr

VfL Osnabrück – 1860 München 3:1 (1:1)

VFL: 22 Kühn (Tor) – 23 O. Traoré, 33 Beermann, 4 Gugganig, 3 Kleinhansl – 26 Klaas, 8 Taffertshofer, 6 Köhler – 11 Simakala, 20 Heider, 30 Opoku.
Ersatz: 1 Wiesner (Tor) – 7 Bertram, 9 Wooten, 13 Kunze, 16 Bapoh, 17 Higl, 29 Itter, 31 Sprekelmeyer, 34 H. Traoré.

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 3 Lang, 6 Salger, 11 Greilinger – 17 Wein – 7 Lex, 14 Dressel, 15 Bär, 19 Biankadi – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 5 Moll, 8 Tallig, 16 Goden, 22 Linsbichler, 25 Willsch, 27 Belkahia, 31 Neudecker, 32 Gresler.

Wechsel: Itter für O. Traoré (59.), Higl für Simakala (77.), Kunze für Klaas (77.), Bertram für Opoku (88.), Wooten für Heider (88.) – Tallig für Dressel (46.), Goden für Biankadi (63.), Moll für Wein (63.), Linsbichler für Lex (75.), Belkahia für Lang (75.).

Tore: 0:1 Lex (24.), 1:1 Simakala (39.), 2:1 Simakala (48.), 3:1 Higl (85.).
Gelbe Karten: Taffertshofer, Heider, Kleinhansl, Beermann – Tallig, Mölders.
Zuschauer: 11.071 Stadion an der Bremer Brücke.
Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer (Fürth); Assistenten: Christopher Schwarzmann (Scheßlitz), Elias Tiedeken (Neusäß).

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