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Köllner selbstbewusst: „Wir können zu Hause jede Mannschaft schlagen!“

Erneut fand die Löwenrunde nur online statt: Löwen-Trainer Michael Köllner (li.) und 1860-Geschäftsführer Sport Günther Gorenzel. 

Die Löwen empfangen in der Nachholpartie vom 12. Spieltag am Dienstag, 30. November 2021, den SV Waldhof Mannheim. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 18.60 Uhr. Die Partie ist live bei MAGENTA SPORT zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ ab etwa 18.45 Uhr das Spiel in voller Länge.

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Es geht Schlag auf Schlag nach dem ersten Auswärtssieg am Samstag gegen den TSV Havelse nach 217 Tagen. Mit Waldhof Mannheim kommt am Dienstag genau die Mannschaft, bei der die Löwen vor Havelse den letzten Dreier in der Fremde geholt hatten. „In einer Englischen Woche bleibt wenig Zeit für große Dinge“, sagt 1860-Chefcoach Michael Köllner, „da kommt es drauf an, gut zu regenerieren und sich schnell auf den Gegner vorzubereiten.“ Wenigsten habe er keine zusätzlich verletzten Spieler zu beklagen.

Niklas Lang ist nach seiner Knieverletzung ins Lauftraining eingestiegen, Erik Tallig wartet nach seinem Corona-Infekt auf das Ergebnis des abschließenden Medizinchecks, um spielen zu dürfen. Marco Mannhardt trainiert nach seinen muskulären Problemen wieder mit dem Team, während Nathan Wicht weiterhin krank ausfällt. Dazu kommt Johann Ngounou Djayo, der sich bei der Sonntagseinheit verletzt hatte.

Die Löwen wollen den Schwung der letzten Wochen mit neun Punkten aus vier Partien in die beiden Heimspiele mitnehmen. „Wir sind froh, dass wir nach so langer Zeit auch auswärts wieder gewonnen haben“, so Köllner. Gegner Waldhof Mannheim sei mit Platz vier „gut unterwegs“. Verzichten müssen die Löwen im Gegensatz zum letzten Heimspiel gegen den MSV Duisburg auf einen Großteil ihrer Fans. Nur knapp ein Viertel der Zuschauerkapazität ist aufgrund der Pandemielage erlaubt. „Ich hoffe, dass die 3.200 Fans so viel Krawall machen, wie wenn 15.000 im Stadion wären..“

Nicht mehr hören kann Köllner das Gerede von der „Woche der Wahrheit“. Denn nach dem Vierten Mannheim kommt am Samstag Tabellenführer 1. FC Magdeburg auf Giesings Höhen. „Wir hatten zuletzt andauernd ‚Wochen der Wahrheit‘. Wir wissen, wo der Gegner platziert ist und wissen auch, wo wir hinkommen können, wenn wir gewinnen. Es wäre aber fatal, alles an den beiden folgenden Spielen festzumachen.“ Der Oberpfälzer fragte provokant in die Runde: „Was ist, wenn wir vier oder drei Punkte holen, ist dann die Saison vorbei? Jede Woche geht es doch um Wahrheiten, musst du punkten!“

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Auch wenn Waldhof mit einem Sieg auf einen Aufstiegsplatz springen kann, sieht Köllner die Kurpfälzer keineswegs gefestigt. So hätten sie in den letzten drei Spielen die komplette Bannbreite gezeigt. Der 1:2-Niederlage beim SC Freiburg II folgte ein 3:3 gegen den VfL Osnabrück und am vergangenen Freitag ein 3:1-Erfolg beim MSV Duisburg. Trotzdem findet Köllner, dass das Team von Trainer Patrick Glöckner gerade auswärts noch Luft nach oben habe.

Trotz der Verstärkungen im Sommer mit Spielern wie Marc Schnatterer und Marco Höger, die über jede Menge höherklassige Erfahrung verfügen, sei der SV Waldhof eine Mannschaft, „die man schlagen kann“. Das habe sein Team vor gut einem Jahr bewiesen. Mit 5:0 fiel der Sieg im Grünwalder Stadion überaus deutlich aus. „Wenn wir 100 Prozent auf den Platz bringen, haben wir die Chance, erneut zu gewinnen“, ist der 51-Jährige optimistisch.

„Können die Löwen in der Liga auch Spitzenteams schlagen?“, wurde Köllner gefragt. Bei den fünf Siegen in der aktuellen Saison sei keine Mannschaft besser als Rang elf platziert gewesen, rechnete ein Journalist dem Trainer vor. Der verwies darauf, dass man mehrmals nahe dran gewesen sei – gerade im eigenen Stadion. „Wir können zu Hause jede Mannschaft schlagen, auch innerhalb der Liga!“, sagte er mit voller Überzeugung.

Der Oberpfälzer sieht beide Teams auf Augenhöhe. „Die Favoritenrolle ist nicht klar vergeben. Die Mannschaft, die konstant ihr Leistungsvermögen abrufen kann, wird gewinnen“, lautet seine Prognose. „Im Idealfall ist das mein Team!“

Keinesfalls will sich Köllner den 3:2-Auswärtssieg in Hannover gegen Havelse madig machen lassen. „Wir mussten nur die letzten fünf Minuten zittern. Da habe ich bei Sechzig schon andere Spiele erlebt“, kontert er Kritiker, denen der Erfolg nicht souverän genug war. Es sei eine undankbare Aufgabe beim Tabellenletzten gewesen. „Man sollte das Ganze im Kontext sehen. Es war kein einfaches Spiel, dazu war der Boden eine Katastrophe. Trotzdem sind wir über weite Phasen nicht in die Bredouille gekommen. Am Ende haben wir die drei Punkte geholt. Das ist, was zählt. Die vielen Fans, die uns in Hannover unterstützt haben, waren zufrieden“, gab er seinen Eindruck wieder.

Natürlich weiß auch er, dass „wir noch Luft nach oben haben. Gegen Mannheim können wir wieder einen Schritt nach vorne machen.“ Köllner sieht sein Team „in einer konstanten Aufwärtsentwicklung“. Deshalb wäre es wichtig, auch gegen Waldhof zu punkten, „damit wir uns bis zur Winterpause eine gute Basis fürs neue Jahr schaffen!“

MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart –14 Dressel– 7 Lex, 31 Neudecker, 15 Bär, 19 Biankadi – 9 Mölders.
Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) –5 Moll, 11 Greilinger, 16 Goden, 18 Knöferl, 22 Linsbichler, 23 Staude, 25 Willsch, 30 Cocic, 32 Gresler.
Nicht dabei: 3 Lang (Knieverletzung), 8 Tallig (Individualtraining nach Covid-Infekt), 17 Wein (Fußverletzung), 21 Ngonou Djayo (muskuläre Probleme), 24 Wicht (krank), 28 Mannhardt (Trainingsrückstand).

SVW: 1 Königsmann (Tor) – 2 Sommer, 4 Verlaat, 5 Seegert, 19 Donkor – 37 Höger, 35 Saghiri – 17 Costly, 9 Boyamba, 13 Schnatterer – 11 Martinovic.
Ersatz: 23 Bartels, 30 Hawryluk (beide Tor) – 3 Kouadio, 6 Russo, 7 Ünlücifi, 8 Wagner, 18 Gouaida, 20 Lebeau, 22 Just, 24 Gottschling, 25 Ekincier, 27 Golke, 34 Lee.
Nicht dabei: 14 Roczen (Trainingsrückstand), 21 Rossipal (Patellasehnenprobleme).

Schiedsrichter: Lars Erbst (Gerlingen); Assistenten: Timo Lämmle (Kernen), Felix Prigan (Deizisau).

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