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Köllner: „Beide Teams haben groSSe Ambitionen, die sie zeigen wollen!“

Trainer Michael Köllner (li.) und Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel (re.) bei der ersten Spieltagslöwenrunde im Jahr 2022. 

Für die Löwen geht es zum Auftakt des neuen Jahres zu Hause gegen den SV Wehen Wiesbaden. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Samstag, 15. Januar 2022 um 14 Uhr. Zuschauer sind aufgrund der Corona-Bestimmungen in Bayern keine zugelassen. Die Partie ist live bei MAGENTA SPORT zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ ab etwa 13.45 Uhr das Spiel in voller Länge.

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Löwen-Cheftrainer Michael Köllner ließ es sich nicht nehmen, nochmals allen, die er bisher nicht persönlich getroffen hat, ein „gesundes und erfolgreiches Jahr 2022“ zu wünschen. „Natürlich für unsere Fans, dass sie viele tolle Löwenspiele erleben werden.“

Der 52-Jährige zog noch einmal ein positives Fazit der Tage im türkischen Belek. „Wir haben ein super Trainingslager hinter uns gebracht, in dem wir viel Zeit enger miteinander verbringen konnten und uns nicht nur fußballerischen Themen gewidmet haben.“ Das hätte nochmals alle zusammengeschweißt. „Die Mannschaft hat davon profitiert, ist der Gewinner.“ Schon im Testspiel gegen Hansa Rostock beim 3:1-Erfolg habe man gesehen, „dass wir uns einiges erarbeitet haben. Ich hoffe, dass wir dies in den kommenden Wochen fortsetzen können.“

Mit dem SV Wehen Wiesbaden warte gleich ein harter Brocken auf seine Löwen. „Sie sind eine der stärksten Mannschaften der 3. Liga mit einer extremen Kaderbreite.“ Köllner scherzte, dass sein Kollege Markus Kauczinski gleich zwei konkurrenzfähige Teams stellen könne, wenn alle Spieler fit seien.

Die Partie gegen Wehen Wiesbaden ist der Auftakt zu zwei Englischen Wochen. „Die vier eng getakteten Spiele haben wir uns selbst zuzuschreiben“, sagte der Oberpfälzer nicht ohne Stolz. Denn die Achtelfinalbegegnung im DFB-Pokal am kommenden Dienstag gegen den Karlsruher SC ist eine zusätzliche Belastung, die man gerne in Kauf nimmt. Trotzdem läge der Fokus einzig auf Wehen Wiesbaden. „Das liegt auch am Gegner, weil wir eine sehr starke Mannschaft erwarten.“

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Beide Teams befinden sich in einer ähnlichen Ausgangslage. Nach einer durchwachsenen Vorrunde konnten beide die letzten zwei Spiele vor der Winterpause gewinnen. Auch die Hessen ließen mit ihrem 4:1-Testspielerfolg gegen den niederländischen Ehrendivisionär KV Mechelen aufhorchen. „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, von beiden Seiten hart umkämpft“, ist sich Köllner sicher, erwartet aber eine andere Mannschaft als in der Hinrunde unter Ex-Trainer Rüdiger Rehm. „Wir müssen gut verteidigen, das Spiel mit viel Leidenschaft und Willen angehen“, lautet seine Forderung. Es sei für beide Klub ein wichtiges Spiel. „Da treffen zwei Mannschaften aufeinander, die in die Zweite Liga zurückkehren wollen. Beide haben große Ambitionen, die sie zeigen wollen.“

Bis auf den verletzten Daniel Wein sowie Nathan Wicht, der immer noch an den Folgen eines Infekts leidet, und Kevin Goden, der als Corona-Kontaktperson in Quarantäne musste und dadurch das Trainingslager versäumte, kann Köllner aus dem Vollen schöpfen. Auch Merveille Biankadi konnte die Trainingseinheiten unter der Woche „voll durchziehen“, ist wieder eine Option.

Dass gleich zum Auftakt in neuen Jahr die Ränge im Grünwalder Stadion leer bleiben, ist ein leidiges Thema, zu dem Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel eindeutig Stellung bezog. Der Österreicher, der die Corona-Maßnahmen wie der ganze Klub immer mitgetragen hat, sieht durch unterschiedliche Vorgaben die Integrität des Sports gefährdet. So sind in anderen Bundesländern teilweise Zuschauer zugelassen. „Wir waren im Fußball die Ersten, die ein tragfähiges Hygienekonzept entwickelt haben“, begründet er. Dieses gelte Liga weit. Deshalb könne er die unterschiedlichen behördlichen Vorgaben für Fußballspiele nicht nachvollziehen.

„Der DFB und die DFL sind gefordert – auch wenn sie keinen Einfluss auf die Politik haben – für Wettbewerbsgleichheit zu sorgen. Die Frage ist: Wie schaffe ich es als Liga, für alle gleiche Bedingungen herzustellen?“ Nicht nur, dass die Unterstützung der Fans bei den Heimspielen fehle, es habe auch „massive wirtschaftliche Auswirkungen auf alle bayerischen Vereine. Wenn keine Gleichheit aufgrund von behördlichen Beschlüssen herzustellen ist, dann muss ich das als Liga schaffen.“ Der 50-Jährige fordert deshalb eine einheitliche Regelung oder eine „Kompensationszahlung“ an die benachteiligten Klubs.

MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

1860: 1 Hiller (Tor) – 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart – 25 Willsch, 20 Deichmann, 14 Dressel, 11 Greilinger – 31 Neudecker – 15 Bär, 7 Lex.
Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 5 Moll, 8 Tallig, 18 Knöferl, 19 Biankadi, 21 Ngonou Djayo, 22 Linsbichler, 23 Staude, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler.
Nicht dabei: 16 Goden (Trainingsrückstand), Wein (Fußverletzung), 24 Wicht (Infekt).

WIE: 16 Stritzel (Tor) – 6 Fechner, 17 Carstens, 3 Gürleyen, 27 Rieble – 11 Kurt, 5 Taffertshofer – 28 Lankford, 24 Prokop, 22 Thiel – 8 Wurtz.
Ersatz: 31 Lyska (Tor) – 7 Korte, 9 Goppel, 10 Mrowca, 14 Brumme, 15 Stanic, 18 Lais, 19 Jacobsen, 20 Stangl, 21 Hollerbach, 25 Kempe, 33 Iredale.
Nicht dabei: 1 Boss (Meniskus-OP), 4 Mockenhaupt (Oberschenkelverletzung), 29 Nilsson (in Quarantäne), 40 Farouk (in Quarantäne).

Schiedsrichter: Eric Müller (Bremen); Assistenten: Yannick Erath (Bremen), Rene-Alexander Rose (Wolfenbüttel).

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