SECHZIGMÜNCHEN.
 

Relegationsplatz verpasst: Löwen unterliegen Meister Magdeburg mit 0:4.

Löwen-Kapitän Stefan Lex hatte gegen den Magdeburger Amara Condé einen schweren Stand. 

Die Löwen konnten nicht den Party-Crascher beim 1. FC Magdeburg geben, unterlagen dem Meister mit 0:2. Amara Condé (51.) erzielte die Führung für die Elbstädter, der eingewechselte Tatsuya Ito (75.), Baris Atik und (90.+1) Moritz Kwarteng (90.+4) in der Nachspielzeit zum deutlichen Endstand. Die Sechzger haben es nun selbst in der Hand, am letzten Spieltag wenigstens noch die Qualifikation für den DFB-Pokal zu sichern.

Personal: Trainer Michael Köllner musste in Magdeburg auf György Szekely (Muskel-Sehnenverletzung), Daniel Wein (Trainingsrückstand), Lorenz Knöferl (Schulter-OP), Keanu Staude (Herzmuskelentzündung), Marius Willsch (Trainingsrückstand), Marco Mannhardt (Fußverletzung) und Leandro Morgalla (krank) verzichten. Kurzfristig fiel auch noch Tim Linsbichler krankheitsbedingt aus. Nicht im 20er Kader standen Johann Ngonou Djayo und Nathan Wicht. In der Startelf gab es im Vergleich zum Heimspiel gegen Havelse (3:0) zwei Veränderungen: Für Morgalla rückte Niklas Lang in die Innenverteidigung, Fabian Greilinger ersetzte Erik Tallig.

STIMMEN Köllner zur 2. Halbzeit: „Wir mussten viel laufen und leiden!“

Spielverlauf: Nach 90 Sekunden hatte Merveille Biankadi bereits die Führung auf dem Fuß. Tobias Müller klärte eine Hereingabe von Marcel Bär genau vor seine Füße, seinen Schuss von der Strafraumkante wehrte Keeper Dominik Reimann jedoch zur Ecke ab (2.). In der 10. Minute gab es die erste knifflige Szene als Jason Ceka nach einer Grätsche von Fabian Greilinger im Strafraum zu Boden ging, jedoch Schiedsrichter Dr. Matthias Jöllenbeck weiterspielen ließ. Fünf Minuten später war es erneut Ceka, der für Gefahr sorgte. Leon Bell Bell hatte von links diagonal geflankt, Ceka nahm halbrechts den Ball an, sein Schuss aus spitzem Winkel ging knapp über die Latte (15.). Nach einer Ecke von links durch Barik Atik kam Marco Hiller gerade noch vor dem einkopfbereiten Jan-Luca Schuler mit den Fingerspitzen dran, lenkte die Kugel über ihn hinweg ins Tor-Aus (18.). Zwei Minuten später hatte Niklas Lang eine Kopfballchance, brachte aber aus acht Metern keinen Druck auf die Kugel, Reimann konnte klären (20.).Kurz danach war es erneut der Innenverteidiger, der nach einem Eckball von Phillipp Steinhart am ersten Pfosten in die Hereingabe lief, aber den Ball übers Tor köpfte (21.). Einen 20-Meter-Freistoß von Atik ließ Hiller nach vorne Abprallen, Amara Condé legte von links die Kugel in die Mitte auf Connor Krempicki, der aus der Drehung aus sechs Metern deutlich übers 1860-Tor schoss (31.). Glück hatten die Löwen in der 36. Minute, als Greilinger eine Hereingabe von Condé genau zu Raphael Obermair köpfte, dessen Neun-Meter-Schuss aus halbrechter Position wehrte Hiller ab, Atik kam an den Abpraller. Sein Abschluss aus sechs Metern konnte Lang auf der Linie klären. So blieb es zur Pause beim 0:0.

Kurz nach Wiederanpfiff hatte Krempicki die Riesenchance zur Führung für die Gastgeber. Condé hatte am Strafraum quer gelegt, der Mittelfeldspieler kam völlig frei aus 16 Metern zum Abschluss, setzte die Kugel aber um Millimeter am rechten Pfosten vorbei (47.). Vier Minuten später war es passiert. Atik dribbelte sich von links durch den Strafraum, wurde nicht entscheidend gestört, sein Schuss fälschte Yannick Deichmann unglücklich zu Condé ab, der kam halbrechts frei aus sechs Metern zum Abschluss, traf zum 1:0 (51.). Nach einer Ecke von rechts durch Steinhart war Greilinger am kurzen Pfosten mit dem Kopf zur Stelle, brachte die Kugel aber gestört von Schuler nicht aufs Tor (54.). Ein 20-Meter-Schuss von Atik, der von links nach innen gezogen war, streifte in der 63. Minute den linken Außenpfosten des Löwen-Tores. Zwei Minuten später setzte sich Atik auf dem rechten Flügel durch, legte von der Grundlinie zurück auf Ceka am Fünfmeterraum, aber Semi Belkahia hatte aufgepasst, war vor dem Magdeburger am Ball (65.). Auf der anderen Seite nahm Biankadi eine Hereingabe von Dressel aus 18 Metern direkt, setzte die Kugel aber übers FCM-Tor (68.). Atik kam wenig später im 1860-Strafraum zum Abschluss, aber Hiller parierte den 14-Meter-Schuss (71.). Ein 18-Meter-Linksschuss des eingewechselten Richy Neudecker blockte Alexander Bittroff im Zentrum (74.). Die endgültige Entscheidung gelang dem eingewechselten Tatsuya Ito mit einem herrlich herausgespielten Treffer. Atik hatte die Situation mit einem Diagonalball eingeleitet, Krempicki spielte mit der Hacke Doppelpass mit Ito der aus 17 Metern ins rechte untere Eck zum 2:0 traf (75.). In der 82. Minute hätte Atik in der Torschützenliste mit Marcel Bär gleichziehen können, aber erneut zielte er aus 15 Metern übers 1860-Tor. Drei Minuten später hatte Atik bereits Hiller ausgespielt, setzte dann aus fünf Metern die Kugel am langen Eck vorbei (85.). Die Löwen versuchten zwar bis zum Schluss, nochmals den Rückstand zu verkürzen. Aber am Ende fehlte die Kraft gegen eine befreit und ohne Druck aufspielende Magdeburger Mannschaft, die in einen Rausch geriet. In der Nachspielzeit gelang Atik erst das 3:0, er zog damit mit Marcel Bär in der Torjägerliste gleich (90.+1). Moritz Kwarteng erhöhte in der 3. Minute der Nachspielzeit auf Zuspiel von Atik sogar auf 4:0 (90.+4). Danach war Schluss.

STENOGRAMM, 37. Spieltag, 07.05.2022, 14.03 Uhr

1. FC Magdeburg – 1860 München 4:0 (0:0)

FCM: 1 Reimann (Tor) – 28 Obermair, 5 T. Müller, 24 Bittroff, 19 Bell Bell – 16 A. Müller –29 Condé, 13 Krempicki – 21 Ceka, 23 Atik – 26 Schuler.
Ersatz: 39 Leneis (Tor) – 2 Knost, 6 Malachowski, 8 Jakubiak, 10 Kwarteng, 15 Rorig, 20 Rieckmann, 27 Burger, 37 Ito.

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 3 Lang, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 5 Moll – 7 Lex, 19 Biankadi, 14 Dressel, 11 Greilinger – 15 Bär.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 6 Salger, 8 Tallig, 16 Goden, 30 Cocic, 31 Neudecker, 32 Gresler, 34 Freitag.

Wechsel: Kwarteng für Ceka (72.), Ito für Schuler (72.), Rieckmann für Condé (79.), Jakubiak für Krempicki (79.), Malachowski für A. Müller (84.) – Neudecker für Lang (62.), Goden für Biankadi (76.), Tallig für Dressel (76.).

Tore: 1:0 Condé (51.), 2:0 Ito (75.), 3:0 Atik (90.+1), 4:0 Kwarteng (90.+4).
Gelbe Karten: Atik, Kremicki – Bär, Steinhart.
Zuschauer: 24.695 in der MDCC-Arena.
Schiedsrichter: Dr. Matthias Jöllenbeck (Müllheim); Assistenten: Jonas Weickenmeier (Frankfurt/Main), Marcel Schütz (Worms).

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