SECHZIGMÜNCHEN.
 

U21 gewinnt nach frühem Schock mit 2:1 gegen Ismaning.

Auf dem Weg zu alter Stärke: Marius Willsch zeigte auf der rechten Außenbahn in der U21 gegen Ismaning eine starke Leistung. 

Die Löwen-U21 feierte parallel zum Auswärtserfolg der Profis in Dresden am 3. Spieltag in der Bayernliga Süd mit 2:1 den ersten Sieg und das ausgerechnet gegen den FC Ismaning, der bisher beide Spiele gewonnen hatte. Die Torschützen für die Sechzger waren Lorenz Knöferl (8.) und Kevin Goden (80.). Die Gäste hatte Daniel Gaedke bereits in der 2. Minute in Führung gebracht.

Kurzfristig fiel auch noch Innenverteidiger Fabian Rother aus. So musste Löwen-Trainer Frank Schmöller einmal mehr umbauen. „In der Besetzung haben die Jungs noch nie in der Viererkette zusammengespielt. Sie brauchten etwas Zeit, bis sie sich gefunden hatten“, erklärte Schmöller. Das nutzten die Gäste, bevor der Minutenzeiger sich zweimal gedreht hatte. Nach einer Flanke kam FCI-Torjäger Daniel Gaedke relativ unbedrängt zum Kopfball, ließ Julius Schmid im 1860-Tor keine Chance (2.). „Wir waren noch nicht ganz auf dem Platz“, kommentierte Schmöller die Szene. Seiner Mannschaft konnte er diese Nachlässigkeit verzeihen, auch weil relativ schnell der Ausgleich gelang. Der schnell Kevin Goden war nach einem Ball in die Tiefe in den Ismaninger Strafraum eingedrungen, sein Gegenspieler traf ihn in den Hacken. Schiedsrichter Dominik Fober zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Lorenz Knöferl lief an, Cedomir Radic parierte den schwach geschossenen Abschluss, aber Knöferl schaltete am schnellsten, traf im Nachfassen zum 1:1 (8.).

Mit fortlaufender Spielerdauer hatten die kleinen Löwen den Gegner immer besser im Griff. „Marius Willsch wurde immer besser, spielte eine super Partie auf der rechten Seite“, lobte Schmöller den lange verletzten Profi, der Spielpraxis in der Reserve sammelte. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gastgeber dann komplett das Kommando, versäumten es aber trotz guter Chancen, die Entscheidung herbeizuführen. Diese gelang dem schnellen Goden, der sich in der 80. Minute auf der Seite durchsetzte, in die Mitte zog und mit links das 2:1 erzielte. Anschließend setzte Ismaning alles auf eine Karte. In der 88. Minute verhinderte Schlussmann Julius Schmid mit einer sehenswerten Parade den Ausgleich.

„Aufgrund der Spielanteile in der 2. Halbzeit und nach der Erholung von dem frühen Schock, haben wir es gut gemacht und hochverdient gewonnen“, analysierte Schmöller. „Mit dem ersten Sieg im dritten Spiel fällt der Druck ab. Ich hoffe, dass wir dadurch die nötige Leichtigkeit in unser Spiel bekommen.“

STENOGRAMM, 3. Spieltag, 23.07.2022, 14 Uhr

TSV 1860 München II – FC Ismaning 2:1 (1:1)

1860: Schmid (Tor) – Willsch (64., Neziri), Glück, Sponer, Bell – Feil (90., Kreuzpaintner) – Leibelt (34., Beutel), Cocic, Mannhardt (68., Brönauer), Goden – Knöferl (78., Zivanovic).

Tore: 0:1 Gaedke (2.), 1:1 Knöferl (8.), 2:1 Goden (80.).
Gelbe Karten: Mannhardt, Goden, Knöferl, Feil – Kubina.
Gelb-Rote Karte: Jobst (90.+3).
Bes. Vorkommnis: Radic hält Foulelfmeter von Knöferl (88.).
Zuschauer: 100 Kies-Arena in Gilching.
Schiedsrichter: Dominik Fober (Herrieden); Assistenten: Patrick Lohwasser (Lichtenau), Korbinian Leis (Aurach).

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Spielbericht Spieltag 03

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