SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen partizipieren am stärksten vom Nachwuchsfördertopf des DFB.

Niklas Lang, Jahrgang 2002, trug mit 1.363 Spielminuten in der abgelaufenen Saison maßgeblich zu dem guten Ergebnis des TSV 1860 München bei. 

Die Löwen bekommen aus dem Nachwuchsfördertopf 3. Liga des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit 448.000 Euro die höchste Summe für die Saison 2021/2022 ausbezahlt. Damit liegt der TSV 1860 vor den Würzburger Kickers und Viktoria Köln.

Gemäß der abgeschlossenen Berechnungen schüttet der DFB für die abgelaufene Saison 448.000 Euro brutto an die Löwen aus. Insgesamt werden über den Topf seit der Saison 2018/2019 jährlich 2,95 Millionen Euro an die Drittligisten zur Belohnung und Stärkung der Nachwuchsförderung ausgezahlt. Es ist die höchste Summe, die der TSV 1860 München in diesen Jahren bisher bekommen hat.

Jeweils rund 370.000 Euro brutto erhalten für die Saison 2021/2022 die Würzburger Kickers und Viktoria Köln. Dahinter folgen der 1. FC Saarbrücken (234.000 Euro) und Meister 1. FC Magdeburg (228.000 Euro). Insgesamt elf von 18 Klubs der Drittliga-Saison 2021/2022 partizipieren mit einem Betrag im sechsstelligen Bereich.

Nicht berücksichtigt sind der SC Freiburg II und Borussia Dortmund II. Zweite Mannschaften von Lizenzvereinen sind von den Einnahmen aus dem Nachwuchsfördertopf 3. Liga – wie auch von der zentralen TV-Vermarktung und den Belohnungen aus dem Financial Fairplay – ausgeschlossen.

Die Spanne der Fördersummen bewegt sich für die Saison 2020/2021 zwischen knapp 2.300 und 448.000 Euro. Alle Klubs haben die Ergebnisse erhalten und im Rahmen der offiziellen Frist keine Widersprüche gegen die Abschlussberechnungen eingelegt. Die Fördergelder werden nach Vorlage der notwendigen Unterlagen durch die Vereine bis spätestens 30. September vom DFB ausgezahlt.

Die Zuschüsse dürfen aus rechtlichen Gründen ausschließlich in den gemeinnützigen Bereich der Vereine fließen, die Mittelverwendung ist zweckgebunden an die Nachwuchsförderung. Dies ist von den Klubs entsprechend nachzuweisen.

Bei der Berechnung der Ausschüttungen werden im Nachwuchsfördertopf 3. Liga zwei Kriterien berücksichtigt: das Vorhandensein eines Leistungszentrums oder eines Leistungszentrums im Aufbau sowie die Einsatzzeiten von Spielern in der 3. Liga mit deutscher Staatsangehörigkeit im U21-Alter.

Erstes Kriterium ist das Leistungszentrum. Zusätzlich zur bestehenden Förderung der anerkannten Leistungszentren unterhalb der 2. Bundesliga durch den DFB erhält jeder Klub der 3. Liga mit einem Leistungszentrum 100.000 Euro aus dem Nachwuchsfördertopf. Klubs, die sich im Aufbau eines Leistungszentrums befinden, werden jeweils mit 50.000 Euro gefördert. Sie müssen die Vorstufe zum Leistungszentrum erreicht haben. In der abgelaufenen Saison verfügten zehn von 18 Drittligisten (ohne Borussia Dortmund II und SC Freiburg II) über ein Leistungszentrum und fünf über ein Leistungszentrum im Aufbau.

Nach Abzug der Zuschüsse für die Leistungszentren wird der verbliebene Restbetrag der insgesamt 2,95 Millionen Euro brutto im Nachwuchsfördertopf für Einsatzzeiten junger Spieler ausbezahlt.

Der Nachwuchsfördertopf 3. Liga war im Herbst 2018 vom DFB-Präsidium beschlossen worden. Die Fördermaßnahme läuft gemäß Beschluss des DFB-Präsidiums in ihrer aktuellen Form zunächst bis zum Ende der Saison 2022/2023.

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