SECHZIGMÜNCHEN.
 

Zwei ungeschlagene Teams: U21 trifft in Memmingen auf eine andere Philosophie.

Erzielte zuletzt gegen Hallbermoos mit einem 18-Meter-Schuss nach seiner Einwechslung die Führung: Noah Feil (re.). 

Die Löwen-U21 tritt in der Bayernliga-Süd am Mittwoch, 10. August 2022, zum Spitzenspiel bei Regionalliga-Absteiger FC Memmingen an. Beide Teams sind nach fünf Spielen noch ungeschlagen. Anpfiff der Partie in der Arena Memmingen (Bodenseestr. 44, 87700 Memmingen) ist um 19.30 Uhr. Die Gastgeber rechnen mit einer vierstelligen Zuschauerzahl, weswegen um eine frühzeitige Anreise gebeten wird, um längere Schlagen vor der Abendkasse zu vermeiden.

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„Für uns ist das ein Gradmesser“, sagt Löwen-Coach Frank Schmöller vor dem Spiel der beiden ungeschlagenen Teams. Während die Gastgeber bislang drei Siege und zwei Unentschieden auf ihrem Konto haben und Rang zwei hinter Spitzenreiter FC Deisenhofen belegen, brachten es die kleinen Löwen bisher auf zwei Siege und drei Unentschieden. Das bedeutet momentan Platz sechs.

„Da prallen zwei Philosophien aufeinander“, beschreibt Schmöller die Unterschiede. „Auf der einen Seite mit Memmingen eine erfahrene, abgezockte Truppe. Auf der anderen Seite ein Team mit jungen, unbelasteten Spielern. Das wird für meine Jungs ein richtiger Härtetest.“ Der 55-Jährige freut sich auf die Atmosphäre, „wenn im kleinen, schönen Memminger Stadion das Flutlicht angeht, wird es eine Herausforderung, die wir hoffentlich bestehen.“

Der FCM will unbedingt zurück in die Regionalliga. Entsprechend wurde der Kader zusammengestellt. Zuletzt wurde Nikola Trkulja verpflichtet, der auch mal zwei Jahre im Löwen-Nachwuchs kickte. Der 31-jährige Mittelfeldspieler verfügt über die Erfahrung von 281 Regionalliga-Spielen. Einen Tag vor dem Spiel gegen die Löwen-U21 haben die Allgäuer noch Ardian Morina verpflichtet. Der Stürmer (SSV Ulm 1846, VfB Stuttgart II, FV Illertissen) befindet sich nach längerer Verletzungspause noch in Reha, wird nicht vor September ins Training einsteigen können.

Die kleinen Löwen haben Respekt vor Memmingen, aber keine Angst. „Wir haben eine gute Mannschaft, die wir an den Herrenfußball heranführen wollen“, betont Ex-Profi Schmöller. „Wir wollen dort den nächsten Entwicklunsschritt machen.“ Wahrscheinlich werden bei der Partie viele 1860-Fans aus dem Allgäu die junge Löwen-Mannschaft unterstützen. Die erhält Schmöller auch von den Profis. Drei Spieler sollen trotz englischer Woche der Profis von oben abgestellt werden.

Zuletzt kehrte nach Verletzung Damjan Dordan bei der U21 zurück. „Er hat nach seiner Einwechslung gleich viel Struktur und Stabilität in unser Spiel gebracht“, lobt Schmöller den Mittelfeldstrategen. „Wenn man seine Leistung in der 2. Halbzeit gegen Hallbergmoos sieht, dann war sein Ausfall umso ärgerlicher.“ Trotzdem ist Dordan in Memmingen kein Startelf-Kandidat. Ein Einsatz von Anfang an kommt drei Tage nach seinem Comeback zu früh. „Aber es ist gut zu wissen, ihn auf der Bank zu haben.“ Auch Mason Judge feierte in der Schlussphase sein Comeback, ist eine zusätzliche Alternative für die Abwehr. „Er kann ein wichtiger Faktor am Mittwoch werden“, prophezeit Schmöller dem US-Amerikaner.

Dafür hat es Anian Brönauer erwischt. Der 20-Jährige zog sich im Training eine Bänderverletzung zu, fällt erst einmal aus. Am Donnerstag soll wieder Maxim Gressler ins Training einsteigen. Dann fehlen neben Brönauer nur noch Außenstürmer Philip Kuhn.

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