SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen besiegen Aue am Wiesn-Vorabend 3:1– Dreierpack von Lakenmacher.

„Mann des Tages“: Fynn Lakenmacher erzielte alle drei 1860-Treffer (10., 77. und 84.). 

Die Löwen sind zumindest für einen Tag zurück an der Spitze nach dem 3:1-Erfolg über den FC Erzgebirge Aue. „Mann des Tages“ war Fynn Lakenmacher, alle drei 1860-Treffer (10., 77. und 84.) erzielte. Marco Schikora gelang in der Nachspielzeit der Ehrentreffer für die Gäste. Damit gelang den Sechzgern am Vorabend der Wiesn der perfekte Einstieg in die fünfte Jahreszeit.

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste gegen Aue verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Adduktorenprobleme), Stefan Lex (Oberschenkelprobleme), Marcel Bär (Reha-Training), Marius Willsch (Trainingsrückstand), Semi Belkahia (Aufbautraining), Milos Cocic (muskuläre Probleme) und Phillipp Steinhart (Aufbautraining) verzichten. Nicht im 20er Kader standen der dritte Torhüter Julius Schmid, Lorenz Knöferl und Devin Sür. Zwei personelle Änderungen gab es in der Startelf gegenüber dem Auswärtsspiel beim SV Elversberg: Für Christopher Lannert und Stefan Lex spielten Daniel Wein und Martin Kobylanski von Beginn an.

STIMMEN Köllner: „Wir sind zurück in der Spur!“

Spielverlauf: Die Löwen in den grünen Wiesntrikots versuchten die Sachsen sofort unter Druck zu setzen. Doch die Abwehr des Tabellenletzten stand zunächst sehr gut. Trotzdem führte der erste gefährliche Löwen-Angriff der Sechzger zur Führung. Albion Vrenezi hatte aus dem linken Halbfeld vors Tor geflankt, der eingelaufene Fynn Lakenmacher musste nur noch den Kopf hinhalten, verlängerte die Flanke ins rechte, lange Eck zum 1:0 (10.). Glück hatten die Löwen nach einer Viertelstunde, als Sam Schreck sich auf der linken Seite durchsetzte, seine scharfe Hereingabe Marco Hiller zunächst abwehren konnte. Im Zentrum lauerte Elias Huth, aber ein 1860-Verteidiger klärte den Abpraller zur Ecke (15.). Im schnellen Gegenzug bediente Vrenezi nach einem weiten Schlag von Joseph Boyamba in der Mitte Martin Kobylanski, der kam an der Strafraumkante zum Abschluss, ein Auer grätschte in den Schuss, der Ball machte einen Bogen, prallte über Keeper Philipp Klewin hinweg aber nur an die Querlatte (16.). In der 26. Minute musste Hiller nach einem Distanzschuss von Tom Baumgart eingreifen, kurz danach klärte Leandro Morgalla eine gefährliche Hereingabe von links zur Ecke. Die Veilchen waren auch weiterhin gefährlich. Nach einer Balleroberung von Vrenezi an der linken Eckfahne stand Lakenmacher in der Mitte völlig frei, doch Klewin fing die Hereingabe von Vrenezi vor dem Löwen-Stürmer ab (37.). Ein Distanzschuss von Vrenezi nach Doppelpass mit Lakenmacher ging knapp am linken Pfosten vorbei (42.). So nahmen die Sechzger die verdiente Führung mit in die Pause.

Kurz nach Wiederanpfiff prüfte Maximilian Thiel mit einem 22-Meter-Schuss Hiller, der die Kugel festhielt (47.). Auf der anderen Seite geriet eine Hereingabe von Vrenezi etwa zu lang, so dass Boyamba den Ball nicht mehr erreichen konnte (48.). Was für ein toller Angriff. Vrenezi steckte für Lakenmacher durch, der kam halblinks zum Flanken, brachte den Ball zu Tim Rieder an der Fünfmetergrenze, doch der konnte die Direktabnahme nicht drücken, hob die Kugel übers Tor (55.). Die Partie entwickelte sich zu einem richtigen Fight, um jeden Ball wurde unerbittlich gekämpft. Einen Freistoß von der rechten Strafraumseite durch Ivan Knezevic wehrte Yannick Deichmann per Flugkopfball ab (70.). Nach einem Konter flankte Vrenezi von rechts flach an den vorderen Fünfmeterraum, Kobylanski nahm den Ball direkt, schoss aber deutlich am kurzen Eck vorbei (72.). Die Erlösung in der 77. Minute. Deichmann hatte die Lücke in der Innenverteidigung gesehen, chipte den Ball in den Raum, wo Lakenmacher ihn erlief. Halbrechts kam er im Strafraum aus zehn Metern zum Abschluss, traf an Klewin vorbei zum 2:0 ins lange Eck. Kurz danach kam der 18-jährige Marius Wörl zu seinem Drittligadebüt. Im Anschluss an eine Unachtsamkeit kam Huth am Fünfmeterraum an den Ball, aber der kurz zuvor eingewechselte Chris Lannert bereinigte die Situation (82.). Der dritte Treffer von Lakenmacher fiel in der 84. Minute. Erik Tallig war aus kurzer Distanz am linken Pfosten gescheitert, nahm den Abpraller auf, spielte im Torraum quer, wo am langen Eck der eingelaufene Lakenmacher aus kurzer Distanz zum 3:0 traf. In der Nachspielzeit erzielte Marco Schikora nach einer Ecke noch den Ehrentreffer für die Sachsen zum 3:1 (90.+1). Bei diesem Ergebnis blieb es. Am Vorabend des Wiesnbeginns kehrten damit die Löwen zumindest für einen Tag an die Tabellenspitze zurück.

STENOGRAMM, 9. Spieltag, 16.09.2022, 18.60 Uhr

1860 München – FC Erzgebirge Aue 3:1 (1:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 17 Wein – 33 Boyamba, 6 Rieder, 10 Kobylanski, 9 Vrenezi – 19 Lakenmacher.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 8 Tallig, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 22 Lannert, 24 Wicht, 35 Glück, 38 Wörl.

FCE: 25 Klewin (Tor) – 23 Barylla, 6 Sorge, 24 Nkansah, 5 Burger – 33 Schreck – 7 Knezevic, 8 Baumgart, 3 Taffertshofer, 30 Thiel – 32 Huth.
Ersatz: 36 Sedlak (Tor) – 2 Danhof, 9 Jonjic, 10 Nazarov, 14 Tashchy, 21 Schikora, 22 Besong, 29 Rosenlöcher 31 Gorzel.

Wechsel: Tallig für Boyamba (56.), Skenderovic für Kobylanski (74.), Lannert für Deichmann (80.), Wörl für Wein (80.) – Schikora für Barylla (39.), Besong für Thiel (59.), Jonjic für Schreck (68.), Gorzel für Baumgart (68.).

Tore: 1:0 Lakenmacher (10.), 2:0 Lakenmacher (77.), 3:0 Lakenmacher (84.), 3:1 Schikora (90.+1).
Gelbe Karten: Wein, Greilinger – Thiel, Knezevic, Besong, Burger.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Patrick Alt (Illingen); Assistenten: Philipp Reitermayer (Heidelberg), Jan Dennemärker (Saarwellingen).

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