SECHZIGMÜNCHEN.
 

Wiesn 2022: Die Löwen im Hacker-Festzelt.

Auf die Löwen (v. li.): Oberbürgermeister Dieter Reiter, Cheftrainer Michael Köllner, Kapitän Stefan Lex und Hacker-Pschorr-Chef Andi Steinfatt. 

Das Warten hat ein Ende: Erstmals seit drei Jahren konnten die Löwen am Dienstag, 20. September 2022, wieder die Wiesn besuchen. Zusammen mit Sponsoren und Gästen weilte die Mannschaft im Hacker-Festzelt beim 187. Oktoberfest.

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1860-Cheftrainer Michael Köllner fand, dass sich sein Team nach den ersten neuen Spielen, aus denen es 22 Punkte holte, den Wiesnbesuch redlich verdient habe. „Es ist super, dass wir hier auf dem Oktoberfest jetzt mal entspannen können.“ Jeder durfte selbst entscheiden, ob er Bier, Radler oder alkoholfreie Getränke zu sich nimmt. Eine Vorgabe gab es von Seiten des Trainers keine. Allzu ausgelassen feiern sei ohnehin nicht möglich. „Die Spieler haben heute zweimal trainiert und morgen stehen auch zwei Einheiten auf dem Programm. Jeder weiß also, was die Stunde geschlagen hat“, so der 52-Jährige. „Die Jungs sind alt genug, wir haben eine sehr charakterstarke Mannschaft“, brauche es seiner Meinung nach keine speziellen Vorgaben.

Neben der Mannschaft, dem Trainer- und Funktionsteam waren auch die beiden Geschäftsführer Günther Gorenzel und Marc-Nicolai Pfeifer ins Hacker-Festzelt gekommen. Vom Verein waren Präsident Robert Reisinger und sein Vize Hans Sitzberger sowie vom Verwaltungsrat Sebastian Seeböck anwesend. Die andere Gesellschafterseite wurde durch Yahya Ismaik und Anthony Power vertreten. Außerdem hatten sich viele Partner und Sponsoren der Löwen im Hacker-Festzelt eingefunden. Auch Oberbürgermeister Dieter Reiter ließ es sich nicht nehmen, die Löwen auf dem größten Volksfest der Welt zu begrüßen, sowie seine beiden Stellvertreterinnen Katrin Habenschaden und Verena Dietl.

Auf der Empore im „Himmel der Bayern“ hatte Brauerei-Chef Andi Steinfatt die Löwen empfangen, stieß mit ihnen auf das 187. Oktoberfest und auf eine erfolgreiche Saison an. Dabei gaben nicht nur die Profis in den Trachten von Angermaier ein perfektes Bild ab, auch ihre Partnerinnen waren in ihren Dirndln ein Blickfang. Für einige war es der erste Wiesnbesuch. Jesper Verlaat, der am Samstag erstmals die Wiesn mit seinen Teamkollegen nach dem 3:1-Erfolg über Aue besucht hatte, zeigte sich beeindruckt von der bayerischen Kultur. „Du siehst nur Leute in Lederhosen. Ich fand das richtig geil. Und dann im Zelt…“, kam der Niederländer aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. „Wir hatten einen sehr schönen Mannschaftsabend“, sagte er mit einem breiten Grinsen.

Für OB Reiter ist das Alltag. Das Stadtoberhaupt war extra zu dem Termin mit den Löwen in blauer Weste erschienen. „Ich bin ein großer Fußball-Fan. Eine Stadt wie München braucht einen Verein wie 1860, der wahnsinnig viele Anhänger hier hat“, erklärte der Oberbürgermeister. „Ich selbst bin in der Familie umzingelt von Löwen-Fans“, gestand Reiter ein, der eher zu den Roten hält. „Mein Bruder und mein Schwiegersohn sind Blaue, ich bin die einzige Ausnahme.“ Er wünsche trotzdem dem TSV 1860 von ganzem Herzen, „dass sie es dieses Jahr mit dem Aufstieg packen. Und dass es wie in meiner Jugend wieder ein richtiges Derby in der Ersten Liga gibt!“

Prost! Auf die Löwen!

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