SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen besiegen im Testspiel die WSG Tirol mit 1:0.

Meris Skenderovic erzielte gegen den österreichischen Bundesligisten WSG Tirol den Siegtreffer für die Löwen. 

Im ersten von zwei Testspielen während der Länderspielpause besiegten die Löwen den österreichischen Bundesligisten WSG Tirol in Wörgl mit 1:0. Den einzigen Treffer erzielte Meris Skenderovic in der 72. Minute. Insgesamt 21 Spieler kamen bei den Sechzgern zum Einsatz, lediglich Jesper Verlaat musste nach dem Aufwärmen passen.

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste in Österreich verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Adduktorenprobleme), Stefan Lex (Oberschenkelprobleme), Marcel Bär (Reha-Training), Milos Cocic (muskuläre Probleme) und Phillipp Steinhart (Aufbautraining) verzichten. Beim Aufwärmen machten sich bei Jesper Verlaat leichte muskuläre Probleme bemerkbar, weswegen er geschont wurde. Nathan Wicht und Leandro Morgalla weilten bei den U19-Nationalmannschaften der Schweiz bzw. Deutschlands. Nicht im Kader stand als dritter Torhüter Julius Schmid. Ansonsten kamen alle fitten Spieler gegen die WSG Tirol zum Einsatz.

Das Spiel bei Löwen-TV zum Nachschauen >>

Spielbericht: Die erste Chance des Spiels hatten die Tiroler. Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld von Denis Tomic bekam Marco Hiller den Ball nicht zu fassen, erst im Nachsetzen konnte er gegen den nachsetzenden Raffael Behounek klären (5.). In der 12. Minute hatten auch die Löwen ihre erste Möglichkeit. Nach einem Diagonalpass von Yannick Deichmann legte Erik Tallig links im Strafraum per Kopf zurück auf Martin Kobylanski. Dessen Schuss von der Strafraumkante ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Ein 25-Meter-Schuss von Patricio Lautaro Rinaldi streifte übers rechte Kreuzeck des 1860-Tores (25.). Eine flache Hereingabe in den Strafraum verpasste Rinaldi in der 32. Minute nur knapp, so dass Hiller zugreifen konnte. In der 38. Minute musste sich der Löwen-Schlussmann strecken. Dominik Stumberger hatte in die Mitte geflankt, Rinaldi nahm den Aufsetzer noch vor dem Sechzehner mit dem Kopf, brachte die Kugel aber nicht über Hiller hinweg. Kurz vor der Pause kam Michael Glück im Anschluss an eine Ecke von Tallig von der rechten Seite zum Kopfball, setzte die Kugel aber deutlich über den Querbalken (45.). So ging es nach niveauarmen 45 Minuten torlos in die Pause.

Der eingewechselte Tom Kretschmar musste sich bei einem Schuss von Nik Prelec aufs lange Eck strecken, um den Rückstand zu verhindern (48.). Im Gegenzug setzte sich Fabian Greilinger auf der linken Seite durch, seine Hereingabe von der Grundlinie auf Boyamba wurde an der Fünfmetergrenze geblockt (49.). Nach einer linksflanke kam Justin Forst an der Fünfmetergrenze frei zum Kopfball, aber Hiller wischte die Kugel über den Querbalken (53.). Ein Linksschuss von Prelec, der von rechts in die Mitte gezogen war, wurde im letzten Moment ins Tor-Aus abgefälscht (59.). Auf der anderen Seite musste sich Simon Beccari bei einem 25-Meter-Schuss von Albion Vrenezi strecken, um den Ball über die Querlatte zu lenken (63.). In der 72. Minute die Führung für die Löwen. Lorenz Knöferl hatte den Ball im Mittelfeld erobert, passte auf Marius Willsch, der rechts den gestarteten Meris Skenderovic bediente. Der Stürmer traf halbrechts aus zehn Metern zum 1:0 ins lange Eck. Sechs Minuten später lag der Ball erneut im Tor der Tiroler, doch diesmal stand Skenderovic bei der Flanke von Chris Lannert knapp im Abseits (78.). Valention Müller nahm den Ball per Dropkick von der Strafraumkante, zielte aber rechts am 1860-Tor vorbei (86.). Die Sechzger überstanden auch die Schlussphase ohne Gegentreffer, siegten mit 1:0.

Löwen-Trainer Michael Köllner war zufrieden. „Es war ein sehr intensives Spiel von beiden Mannschaften. Hut ab vor meinem Team, nachdem wir gestern und vorgestern zweimal trainiert haben.“ Seine Jungs hätten das Spiel angenommen, hinten raus nochmal das Tempo erhöht. „Wir hatten in der 2. Halbzeit super Chancen und durch Meris Skenderovic den Goldenen Treffer erzielt.“

Auch vor der Pause hätte seine Mannschaft gute Momente gehabt, aber die Angriffe nicht sauber zu Ende gespielt. „Auch in der 1. Halbzeit hätten wir ein Tor machen müssen. Da hatten wir mehrmals Zwei-gegen-Eins-Situationen, die wir besser ausspielen müssen!“ Besonders, dass hinten die Null steht, mache ihn gegen einen starken Gegner zufrieden.

Niki Lang musste kurzfristig beginnen, nachdem Jesper Verlaat beim Aufwärmen Adduktorenprobleme verspürte. „Das ist nichts schlimmes“, gab Köllner Entwarnung bei seinem Abwehrchef. „Da wollten wir nichts riskieren. Auch nicht bei Daniel Wein, den ich schon früher runtergenommen habe. Heute waren alle richtig gut. Besonders wichtig war, dass wir auf einem solchen Niveau Matchpraxis sammeln und den Rhythmus in der Länderspielpause beibehalten konnten“, dachte der 52-Jährige nicht nur an die jungen Spieler, sondern auch an Semi Belkahia und Marius Willsch, die nach längerer Verletzung ihr Comeback gaben. „Diese Matchpraxis ist unersetzlich, gerade weil die WSG Tirol schnelle Spieler in ihren Reihen hat.“

STENOGRAMM, Testspiel, 22.09.2022, 18.30 Uhr

WSG Tirol – TSV 1860 München 0:1 (0:0)

WSG, 1. Halbzeit: 13 Ozegovic (Tor) – 6 Sulzbacher, 8 Bauernfeind, 30 Behounek, 26 Stumberger – 17 Naschberger 20 Üstündag, 98 Orginec – 21 Rogelj, 18 Tomic, 11 Rinaldi.
WSG, 2. Halbzeit: : 35 Beccari (Tor) – 14 Ranacher, 4 Müller, 5 Bacher, 26 Stumberger – 10 Blume, 77 Ertlthaler, 28 Geris – 7 Sabitzer, 9 Prelec, 19 Forst.

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 35 Glück, 3 Lang, 11 Greilinger – 17 Wein – 33 Boyamba, 6 Rieder, 10 Kobylanski, 8 Tallig – 19 Lakenmacher.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 9 Vrenezi, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 18 Knöferl, 22 Lannert, 23 Sür, 25 Willsch, 27 Belkahia, 38 Wörl.

Wechsel: – Kretzschmar für Hiller (46.), Lannert für Kobylanski (46.), Vrenezi für Wein (46.), Belkahia für Glück (61.), Freitag für Greilinger (61.), Skenderovic für Lakenmacher (61.), Willsch für Boyamba (61.), Knöferl für Rieder (61.), Wörl für Deichmann (61.), Sür für Tallig (61.).

Tor: 0:1 Skenderovic (72.).
Gelbe Karten: –.
Zuschauer: 500 im Stadion Wörgl.
Schiedsrichter: Patrick Eisler; Assistenten: Tobias Moosbrugger, Max Siller.

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