SECHZIGMÜNCHEN.
 

U21 verspielt beim 2:2 gegen Deisenhofen Zwei-Tore-Vorsprung.

Damjan Dordan köpfte in der 23. Minute das zwischenzeitliche 2:0 für die kleinen Löwen gegen den FC Deisenhofen. 

Durch Treffer von Philip Kuhn (5.) und Damjan Dordan (23.) führte die 1860-Reserve gegen den FC Deisenhofen bereits 2:0. Doch nach zwei unnötigen Strafstößen, die Ex-Löwe Nico Karger sicher verwandelte (36. und 68.), trennten sich beide Teams mit 2:2. Maxim Gresler sah noch die Gelb-Rote Karte (67.).

Löwen-Trainer Frank Schmöller verspürte keine große Lust, sich mit dem 2:2 seiner Mannschaft zu befassen. Zu tief saß der Frust, nachdem seine Jungs nach dominantem Spiel erneut den Sieg verpasst hatten. „Das wir langsam bitter und nervig“, sagte der Ex-Profi.

Dabei kam seine Mannschaft gut ins Spiel, ging durch einen Lupfer von Philip Kuhn aus 40 Metern über Torwart Enrico Caruso hinweg bereits in der 5. Minute in Führung. Nach einem Standard von Maxim Gresler war Damjan Dordan mit dem Kopf zur Stelle, erhöhte auf 2:0 (23.). Dann brachten sich die kleinen Löwen kurz vor der Pause wieder selbst in Bedrängnis, als sie in einer nicht sonderlich gefährlichen Szene mehrmals den Ball nicht klären konnten. Am Ende stand ein berechtigter Elfmeterpfiff. Ex-Löwen-Profi Nico Karger verwandelte sicher zum 1:2-Anschlusstreffer (36.).

In der 2. Halbzeit hatte die Löwen-Reserve wieder einige Möglichkeiten, um die Führung auszubauen. Aber erneut pfiff Schiedsrichter Andreas Stolorz Elfmeter und stellte in dieser Szene den Übeltäter, Maxim Gresler, mit Gelb-Rot vom Platz (67.). Karger verwandelte erneut (68.), erhöhte sein Torkonto auf 14 Treffer in dieser Saison. „Auch in Unterzahl laufen wir noch zweimal alleine aufs gegnerische Tor zu“, ärgerte sich Schmöller, dass es nicht zum Siegtreffer reichte. „Deswegen fühlt sich das Unentschieden so bitter an. Deisenhofen hat sich in den 90 Minuten keine Chance erspielt.“

Unabhängig vom Ergebnis attestierte Schmöller seinem Team ein gutes Spiel. „Aber wieder haben wir nicht die Tore gemacht. Durch die vielen Unentschieden treten wir komplett auf der Stelle.“ Bezugnehmend auf den Spruch, aus wenig viel zu machen, meinte der Löwen-Coach etwas süffisant: „Mir würde ehrlich schon reichen, wenn wir aus viel wenig machen würden. Aber wenn du vorne nicht die Kiste machst, kannst du nicht gewinnen. Die Leistung war gut, aber es hat halt das Salz in der Suppe, die Tore gefehlt.“ Auch SchiedsrichterAndreas Stolorz erzürnte Schmöller. Die beiden Elfmeterpfiffe sah auch der gebürtige Hamburger als berechtigt. „Aber die Deisenhofener Bank wettert 90 Minuten gegen den Schiedsrichter. Ich sage einmal was und bekomme gleich die Gelbe Karte!“

STENOGRAMM, 16. Spieltag, 22.10.2022, 14 Uhr

TSV 1860 München II – FC Deisenhofen 2:2 (2:1)

1860: Schmid (Tor) – Kreuzpaintner (61., Sponer), Glück, Judge, Gresler – Dordan (83., Leibelt)– Goden, Mannhardt, Feil (70., Beutel), Kuhn – Knöferl (74., Zivanovic).

Tore: 1:0 Kuhn (5.9, 2:0 Dordan (23.), 2:1 Karger (36., Foulelfmeter), 2:2 Karger (68., Foulelfmeter).
Gelbe Karten: Dordan, Goden – Müller-Wiesen, Gkasimpagiazov.
Gelb-Rote Karte: Gresler (67.).
Zuschauer: 105 in der Kies-Arena Gilching.
Schiedsrichter: Andreas Stolorz (Luhe-Wildenau); Assistenten: Dominik Götz (Stulln), Sebastian Völkl (Moosbach).

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Spielbericht Spieltag 16

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