SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen beenden Negativlauf mit einem 3:1-Sieg über Zwickau.

Löwen-Winterzugang Raphael Holzhauser erzielte in seinem ersten Heimspiel bereits in der 1. Minute die Führung. 

Die Löwen können noch gewinnen, holten mit dem 3:1-Erfolg über den FSV Zwickau nach fünf sieglosen Spielen wieder einen Dreier. Dabei erwischten sie einen perfekten Start: Winterzugang Raphael Holzhauser (1.) und Fynn Lakenmacher (7.) setzten früh die Zeichen auf Sieg, Martin Kobylanski erhöhte vor der Pause auf 3:0 (42.). Dominic Baumann gelang für die Schwäne lediglich der Ehrentreffer (56.).

Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste verletzungsbedingt gegen Zwickau nur auf Milos Cocic (Trainingsrückstand) verzichten. Nicht im 20er Kader standen der dritte Torhüter Julius Schmid, Niklas Lang, Qurin Moll, Erik Tallig, Alexander Freitag, Lorenz Knöfer, Devin Sür, Nathan Wicht, Michael Glück und Marius Willsch. Vier personelle Änderungen gab es in der Startelf gegenüber dem Auswärtsspiel bei Waldhof Mannheim: Für Christoph Lannert verteidigte Yannick Deichmann rechts hinten, für Jesper Verlaat kam Semi Belkahia in die Innenverteidigung, für Meris Skenderovic stürmte Joseph Boyamba auf der rechten Außenbahn und im Zentrum ersetzte Fynn Lakenmacher Torjäger Marcel Bär.

TRAINER MICHAEL KÖLLNER >>

Spielverlauf: Was für ein Start der Löwen: Es dauerte keine 30 Sekunden, da lag der Ball im Zwickauer Tor. Fynn Lakenmacher wurde im Strafraum mit dem Rücken zum Tor angespielt, hob anschließend den Ball mit viel Gefühl auf Neuzugang Raphael Holzhauser, der aus acht Metern vollkommen frei zum Kopfball kam und Johannes Brinkies zur Führung überwand (1.). In der 7. Minute trieb Yannick Deichmann den Ball über den rechten Flügel nach vorne. Seine flache Hereingabe wehrte Jan Löhmannsröben unglücklich auf Lakenmacher ab, der die Kugel aus zwölf Metern in halbrechter Position ins linke obere Eck zum 2:0 setzte (7.). Drei Minuten später zog Joseph Boyamba von rechts nach innen, schloss mit links aus 15 Metern ab, aber Brinkies war unten, holte den Ball aus dem rechten Eck (10.). Einen Freistoß an der linken Außenlinie aus dem Halbfeld hämmerte Holzhauser frech mit links Richtung kurzes Eck, Brinkies war überrascht, konnte den Schuss aber gerade noch um den Pfosten lenken (19.). Erst kam Boyamba im FSV-Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Tom Bauer ließ aber weiterspielen (20.). Im Gegenzug flankte Patrick Göbel von rechts, Noel Eichinger am kurzen Pfosten nahm die Hereingabe artistisch mit rechts am Fünfmeterraum, aber Marco Hiller konnte den Schuss mit einem Reflex über die Querlatte lenken (21.). Nach einer Boyamba-Flanke von links kam Albion Vrenezi vier Meter vor dem Kasten komplett frei an den Ball, setzte ihn aber übers Tor (33.). Der Treffer hätte ohnehin nicht gezählt, der Löwen-Stürmer stand knapp im Abseits. In der 42. Minute das 3:0. Vrenezi hatte von der linken Grundlinie geflankt, Martin Kobylanski kam aus sieben Metern sträflich frei zum Kopfball, setzte die Kugel ins lange Eck. So ging’s in die Pause.

STIMMEN ZUM SPIEL

Mit einem Dreifachwechsel versuchte FSV-Coach Joe Enochs zu Beginn der 2. Halbzeit, Druck auf die Löwen auszuüben. Das gelang zunächst. In der 56. Minute konnte Dominic Baumann auf 1:3 verkürzen. Maximilian Jansen hatte eine scharfe Flanke zentral vor das Tor geschlagen, Joker Baumann war zur Stelle und köpfte an Hiller vorbei ins 1860-Gehäuse. Zwei Minuten später überlupfte Lakenmacher aus spitzem Winkel Brinkies, verfehlt das Tor aber deutlich (58.). In der 68. Minute kam Tim Rieder im Rückraum zum Abschluss, sein Schuss wurde zunächst geblockt, der zweite Versuch ging dann rund zwei Meter am kurzen Eck vorbei. Nach einer Ablage von Vrenezi war es der eingewechselte Marius Wörl, der auf der rechten Strafraumseite aus 15 Metern zum Abschluss kam, die Kugel aber links neben den Pfosten setzte (78.). Ansonsten taten sich beide Teams auf dem durch Dauerschnee aufgeweichten Platz schwer. Oft kamen die Pässe zu ungenau oder die Spieler rutschten in entscheidenden Situationen weg. Damit blieb es beim 3:1-Erfolg für die Löwen, die nach fünf sieglosen Partien endlich wieder einen Dreier bejubeln konnten.

HACKER-PSCHORR_FANTALK MIT JOSEPH BOYAMBA

DIE TRAINERSTIMMEN

Auf der Pressekonferenz konnte Löwen-Trainer Michael Köllner nur stehen. Der 53-Jährige hatte es im Rücken, wollte sich deshalb nicht setzen. „Es war viel Druck auf dem Kessel. Wir haben von der ersten Minute an das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, meinte er. „Wir wussten, dass wir von Beginn an extrem Vollgas spielen und jeden Zweikampf gewinnen müssen.“ Köllner sprach von einer furiosen 1. Halbzeit. „von der Intensität und der Spielfreude. Vor der Pause haben wir nur eine Chance zugelassen. Da war Marco Hiller auf dem Posten.“ In der 2. Halbzeit habe man das Spiel in der Balance gehalten, sicher verteidigt. „Das war heute der 10. Sieg. Wir liegen nach der Vorrunde in einer guten Position“, zeigte sich Köllner zufrieden und bedankte sich nochmals bei den vielen Helfern, die ab 5 Uhr in der Früh die beiden nicht überdachten Tribünen sowie den Platz von Schnee befreit hatten. „Sie haben uns das Spiel gesichert.“

Zwickaus Coach Joe Enochs ärgerte sich, dass sein Team schon früh mit 0:2 zurücklag. „Wir hatten uns nach dem frühen Gegentor die letzte Woche ausgesprochen, liegen dann wieder nach zehn Minuten 0:2 zurück. Es hätte auch 0:3 oder 0:4 stehen können“, ärgerte sich der US-Amerikaner. „Der dritte Gegentreffer war symptomatisch für uns. Kobylanski war überhaupt nicht gedeckt.“ Er sprach von sehr enttäuschenden 45 Minuten. Auch in der 2. Halbzeit habe er nicht den Eindruck gehabt, als ob nochmals was ginge. „Wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern müssen die richtigen Schlüsse aus der Niederlage ziehen und die Fehler abstellen.“

STENOGRAMM, 19. Spieltag, 21.01.2023, 14 Uhr

1860 München – FSV Zwickau 3:1 (3:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 39 Morgalla, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 6 Rieder – 33 Boyamba, 10 Kobylanski, 26 Holzhauser, 9 Vrenezi – 19 Lakenmacher.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 4 Verlaat, 7 Lex, 11 Greilinger, 14 Skenderovic, 15 Bär, 17 Wein, 22 Lannert, 38 Wörl.

FSV: 1 Brinkies (Tor) – 4 Ziegele, 10 Löhmannsröben, 19 Frick – 31 Göbel, 6 Jansen, 27 Möker, 16 Butzen – 18 Gomez – 15 König, 11 Eichinger
Ersatz: 25 Engelhardt, 26 Sprang (beide Tor) – 7 Voigt, 13 Könnecke, 17 Susac, 20 Agbaje, 21 Streller, 28 Baumann, 29 von Schrötter.

Wechsel: Lannert für Deichmann (64.), Bär für Lakenmacher (64.), Wörl für Kobylanski (64.), Lex für Holzhauser (73.), Verlaat für Boyamba (83.). – von Schrötter für Löhmannsröben (13.), Voigt für Gomez (46.), Baumann für Eichinger (46.), Könnecke für Möker (46.), Agbaje für Voigt (85.).

Tore: 1:0 Holzhauser (1.), 2:0 Lakenmacher (7.), 3:0 Kobylanski (42.), 3:1 Baumann (56.).
Gelbe Karten: Deichmann, Holzhauser, Kobylanski – Jansen, Göbel, Frick.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Tom Bauer (Mainz); Assistenten: Timo Klein (Kaiserslautern), Justin Hasmann (Wiebelskirchen).

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Spielbericht Spieltag 19

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