SECHZIGMÜNCHEN.
 

U21 holt glücklichen Punkt in Deisenhofen – Schmöller: „Das war nicht Sechzig-Like!“

Sorgte in der 6. Minute der Nachspielzeit für den glücklichen Ausgleich: Innenverteidiger Mason Judge. 

Die Löwen U21 konnte in der Bayernliga Süd beim FC Deisenhofen einen glücklichen Punkt bejubeln. Bis in die 6. Minute der Nachspielzeit lag das Team von Trainer Frank Schmöller durch den Treffer von Marc Finster mit 0:1 zurück (30.). Dann erzielte Innenverteidiger Mason Judge im Anschluss an einen Standard das 1:1 zum Endstand.

Das große Spektakel blieb aus, die Vorgabe von U21-Coach Frank Schmöller „richtig geil kicken“ konnten seine Spieler nicht umsetzten. Die klareren Chancen hatten die Gastgeber. Einen Freistoß von der rechten Strafraumseite brachte Björn Jost direkt aufs Tor, Maxi Rothdauscher lenkte den Schuss an die Latte (24.). Die Führung für Deisenhofen entsprang einer Unordnung in der 1860-Hintermannschaft bei einem Konter, Mason Judge klärte beim Abwehrversuch den Ball genau vor die Füße von Marco Finster, der halblinks aus neun Metern freie Schussbahn hatte, zum 1:0 ins rechte untere Eck traf (30.). Eine Faustabwehr von Rothdauscher senkte sich in der 39. Minute als Bogenlampe gefährlich aufs eigene Tor, Doch Valentin Sponer konnte auf der Linie den Ball per Kopf klären. Kurz vor der Pause zur Abwechslung mal eine Halbchance für die kleinen Löwen. Samir Neziri hatte den Ball in die Tiefe auf Mansour Ouro-Tagba gespielt. Der Stürmer lief alleine aufs Tor zu, doch Deisenhofens Keeper Enrico Caruso warf sich ihm entgegen, begrub den Ball unter sich (45.).

Auch nach der Pause schafften es die kleinen Löwen nicht, den Gegner unter Druck zu setzen. Der kam immer wieder zu Konterchancen. In der 59. Minute lief Michael Bachhuber bedrängt auf Rothdauscher zu, seinen Schuss von der Strafraumkante konnte der Löwen-Keeper per Fußabwehr vereiteln. Eine Direktabnahme des eingewechselten Teo Marosevic am rechten Fünfmetereck wehrte Torhüter Caruso mit dem Körper ab (79.). Auf der anderen Seite musste sich Rothdauscher strecken, um einen 14-Meter-Schuss von Bachhuber abzuwehren (82.). Die Sechzger gaben sich nicht auf, wurden für ihre Moral spät belohnt. Einen Freistoß aus dem Halbfeld in der 6. Minute der Nachspielzeit hatte Maxim Gresler an den linken Pfosten geschlagen, der eingelaufene Ouro-Tagba brachte die Fußspitze an den Ball, der hoch in die Mitte kam, wo Judge vor Torhüter Caruso im Luftkampf an die Kugel kam und diese per Kopf über die Linie zum vielumjubelten 1:1 drückte.

„Das war keine gute Leistung“, machte Löwen-Trainer Frank Schmöller keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. „Heute hat man deutlich gesehen, dass die Mannschaft ohne Druck nicht funktioniert. Für mich war das von außen schwierig zu akzeptieren!“ Sein Team hätte nie die richtige Einstellung zum Spiel gefunden. „Wir haben keinen Druck auf den Ball bekommen. Wenn Deisenhofen konsequent durchspielt, können sie zur Pause bereits 4:0 führen“, resümiert der 56-Jährige. „Wir konnten nie Druck auf den Gegner entfalten.“ Nur das späte 1:1 beschwichtigte den Löwen-Trainer etwas. „Heute war es ein total unverdienter Punktgewinn. Uns ging es wie letzte Woche Dachau. Das war eine Leistung, die nicht Sechzig-Like ist. Im letzten Spiel gegen Garching müssen wir ganz anders auftreten, ein anderes Gesicht zeigen“, fordert der Ex-Profi.

STENOGRAMM, 33. Spieltag, 20.05.2023, 14 Uhr

FC Deisenhofen – TSV 1860 München II 1:1 (1:0)

1860: Rothdauscher (Tor) – Sponer, Seils, Judge, Gresler – Feil (66., Bangerter), Dordan (34., Kloss), Wicht (58., Brönauer)– Bell (66., Marosevic), Neziri (46., Wach), Ouro-Tagba.

Tore: 1:0 Finster (30.), 1:1 Judge (90.+6).
Gelbe Karten: Jost, Gkasimpagiazov – Ouro-Tagba.
Zuschauer: 200 Sportanlage Deisenhofen.
Schiedsrichter: Felix Brandstätter (München); Assistenten: Raffael Dauner (Unterhaching), Farras Fathi (München).

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Spielbericht Spieltag 33

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