SECHZIGMÜNCHEN.
 

U21 besiegt in Unterzahl Schwaben Augsburg mit 2:1.

Samir Neziri hatte mit seinem zweiten Saisontreffer die 1:0-Führung erzielt. 

Der Löwen-U21 gelang gegen den TSV Schwaben Augsburg mit 2:1 der erste Erfolg gegen ein Top-3-Team – und das fast eine Stunde in Unterzahl. Samir Neziri hatte die Sechzger in Führung gebracht (31.). Drei Minuten später sah Philip Kuhn Gelb-Rot (34.). Mit einem Mann weniger erhöhte Leon Tutic auf 2:0 (54.). Den Fuggerstädter gelang lediglich der Anschlusstreffer durch Simon Achatz (88.).

Den ersten Aufreger gab’s in der 18. Minute. Philip Kuhn lief mit dem Ball Richtung eigener Strafraum, bekam ihn von seinem Gegenspieler Kilian Pittrich vom Fuß gespitzelt, anschließend lief Kuhn ihm in die Hacken. Schiedsrichter Elias Wörz zeigte ihm für diese Aktion Gelb und gab Elfmeter. Simon Gall lief an, Maximilian Rothdauscher tauchte ab, holte den Ball aus der rechten Ecke (18.). Durch einen klassischen Konter gingen die kleinen Löwen gegen den Tabellenzweiten in Führung. Moritz Rem hatte im Mittelkreis die Kugel nach links auf den gestarteten Kuhn weitergeleitet, der legte 25 Meter vorm Tor die Kugel quer auf Samir Neziri, der aus 17 Metern Torhüter Kevin Schmidt zwischen den Beinen durchschoss (31.). Drei Minuten später eine kuriose Szene. Kuhn setzte im Strafraum einem abgewehrten Ball nach, diesmal trat ihn sein Gegenspieler Pittrich in die Hacken. Aber anstatt Elfmeter für die Hausherren zu geben, zeigte Schiedsrichter Wörz dem Sechzger wegen Schwalbe Gelb, was gleichbedeutend mit Gelb-Rot für den Löwen-Angreifer war. Der Ärger und das Entsetzen bei den Löwen war groß.

Trotz Unterzahl erhöhten die kleinen Löwen kurz nach der Pause auf 2:0. Nach einem Einwurf auf der rechten Seite dribbelte Damjan Dordan in den Strafraum, legte dann den Ball zurück auf Leon Tutic, der aus zwölf Metern mit der Picke ins rechte untere Eck traf (54.). In der Folge verteidigte das Team von Trainer Frank Schmöller aufopferungsvoll und leidenschaftlich, warf sich immer wieder in die Schüsse. In der 82. Minute hätte Mansour Ouro-Tagba alles klar machen können. Nach einer Balleroberung von Claudio Milican sprintete der US-Amerikaner zehn Meter vor dem eigenen Strafraum los, schüttelte drei Gegenspieler ab, tauchte frei vor Torhüter Schmidt auf, setzte aber die Kugel aus neun Metern übers Schwaben-Tor. So wurde es in der Schlussphase nochmals spannend, als Simon Achatz im Zweikampf mit Tim Kloss zu Boden ging, Schiedsrichter Wörz erneut auf Elfmeter entschied (87.). Der Gefoult trat selbst an. Wieder parierte Rothdauscher, doch im Nachsetzen köpfte Achatz die Kugel über die Linie (88.). Schwaben witterte nochmals Morgenluft, bekam aber gegen konzentriert verteidigende Löwen keine Chance mehr, um noch den Ausgleich zu erzielen.

Trainer Frank Schmöller sah sich in seiner These einmal mehr bestätigt, dass eine Münchner Mannschaft während der Wiesn kein Heimspiel verliert. „Wir feiern die drei Punkte“, freute sich der 57-Jährige, der alles andere als zufrieden mit der Schiedsrichterleistung von Elias Wörz war. „Anstatt uns einen klaren Elfmeter zu geben, zeigt er Philip Kuhn die Gelb-Rote Karte. Das war eine sehr mutige Entscheidung“, kommentierte er sarkastisch. „Danach spielen wir eine Stunde gegen ein Top-Mannschaft in Unterzahl. Wir haben es richtig gut und leidenschaftlich verteidigt. Dem Gegner ist wenig eingefallen“, lobte er seine Mannschaft. Besonders strich er Maximilian Rothdauscher heraus. „Er hält zwei Elfmeter, war bärenstark und hat uns im Spiel gehalten.“ Aufgrund der Mentalität und Einstellung seiner Mannschaft seien die drei Punkte hochverdient gewesen. „Das gehört zum Entwicklungsprozess, dass wir so ein Spiel schmutzig und clever nach Hause bringen. Deshalb sind wir heute alle sehr zufrieden“, sagte Schmöller nicht ohne Stolz auf seine Jungs.

STENOGRAMM, 13. Spieltag, 30.09.2023, 14 Uhr

TSV 1860 München – TSV Schwaben Augsburg 2:1 (1:0)

1860: Rothdauscher (Tor) – Agbowo, Judge, Kloss, Rem – Tutic, Dordan, Milican (85., Beutel) – Sür (58., Ouro-Tagba), Neziri (74., Marosevic), Kuhn.

Tore: 1:0 Neziri (31.), 2:0 Tutic (54.), 2:1 Achatz (88.).
Gelbe Karten: Marosevic –.
Gelb-Rote Karte: Kuhn (34.).
Bes. Vorkommnisse: Rothdauscher hält zwei Elfmeter (18. und 88.).
Zuschauer: 30 Kies-Arena Gilching.
Schiedsrichter: Elias Wörz (Friesenried); Assistenten: Tobias Kinberger (Neugablonz), Jakob Zinßer (Klosterlechfeld).

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Spielbericht Spieltag 13

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