SECHZIGMÜNCHEN.
 

U19 kontert beim 2:2 in Mainz zweimaligen Rückstand.

Traditionell weilte die U19 vor dem Spiel in Mainz im Gasthaus-Weingut Porth in Alzey-Weinheim auf Einladung der Löwenfreunde Rheinhessen. 

Die Löwen-U19entführte wie in der Vorsaison in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest beim 2:2 einen Punkt aus Mainz. Nach torloser 1. Halbzeit gingen die 05er zweimal durch Melvin-Joe Wiesnet (68. und 73.) in Führung, Mike Gevorgyan (72.), und Samuel Althaus (84.) glichen jeweils aus.

Die Gastgeber versuchten vom Anpfiff weg die Junglöwen unter Druck zu setzen. In der 7. Minute kam Melvin-Joe Wiesnet in zentraler Position zum Abschluss, sein Schuss klatschte an die Latte. Eine Minute später griffen die Mainzer über die rechte Seite an, In die Hereingabe stellt Noah Kjajic am der Fünfmeterkante den Fuß rein, Lukas Riech konnte den Ball noch entscheidend abfälschen, der übers 1860-Tor ging (8.). Offensiv fanden die Junglöwen in der Anfangsviertelstunde so gut wie gar nicht statt. Erneut Aluminium traf in der 20. Minute 05er-Kapitän Daniel Gleiber. Er war von Innenverteidiger Emanuel-Pavel Marincau bedient worden, sein Abschluss halblinks aus zehn Meter knallte an den rechten Innenpfosten und von dort zurück ins Feld. Danach wurden die Junglöwen etwas stärker und hatten in der 27. Minute ihre erste Chance. Christian Leone war von der linken Außenlinie in die Mitte gezogen, steckte dann auf Raphael Ott durch, der halblinks aus acht Metern zum Abschluss kam, aber aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten traf. Auf der anderen Seite erreicht Sayan Toure eine Hereingabe von links durch Marincau am Elfmeterpunkt, setzte den aufsetzenden Ball aber übers 1860-Tor (31.). Ein Schuss von Aiman Dardari von der Strafraumkante blockte Xaver Kiefersauer (36.). Mit 0:0 ging’s in die Kabine.

Die erst Chance nach Wiederanpfiff hatten die Mainzer. Nach einer Linksflanke wurde Sayfan Toure aber entscheidend am Abschluss gestört (49.). Auf der anderen Seite köpfte Noah Klose nach einer Rechtsflanke von Arin Garza am zweiten Pfosten aus sieben Metern den Ball am Tor vorbei (52.). Nach einem Freistoß von Kiefersauer aus dem Halbfeld und Kopfballverlängerung war Matthias Roitmayr etwas überrascht, setzte den Ball aus acht Metern rechts neben das Tor (60.). In der 68. Minute spielte Kiefersauer fast an der Torlinie einen Diagonalpass auf Lukas Reich, der verlor die Kugel. Über zwei Stationen landete sie bei Wiesnet, der halblinks aus 14 Metern mit rechts zum 1:0 ins lange Eck traf. Doch vier Minuten später fiel der Ausgleich. Bei einem Rückpass schoss sich Mainz‘ Keeper Pit Zuther den Ball selbst ans eigene Bein, musste dann gegen den nachsetzenden Roithmayr die Kugel in die Hände nehmen. Schiedsrichter Maximilian Lotz entschied zu Recht auf indirekten Freistoß für die Sechzger sieben Meter vorm Mainzer Tor (71.). Kiefersauer legte für Mike Gevorgyan auf, der flach zwischen den auf der Torlinie postierten Spieler der 05er hindurch das 1:1 erzielte (72.). Doch der Jubel währte nicht lange. Mainz eroberte erneut im Spielaufbau der Sechzger den Ball, am Ende legte Kljajic im Strafraum per Hacke für Wiesnet auf, der aus 15 Metern den Ball ins linke Eck einschob (73.). Doch die Löwen zeigten erneut Comebacker-Qualitäten. Einen Freistoß von der linken Seite brachte Gevorgyan mit rechts an den zweiten Pfosten auf den eingelaufenen Clemens Lippmann, der die Kugel nach innen köpfte, wo Samuel Althaus nur noch den Fuß hinhalten musste, das Spielgerät zum 2:2 über die Linie bugsierte (84.). Noch eine brenzlige Situation mussten die Junglöwen überstehen. Gleiber tankte sich auf der rechten Strafraumseite durch, passte nach innen, der Ball wurde von Kiefersauer zunächst geklärt, Fritz Engel kam anschließend im Rückraum zum Abschluss, schoss aber noch abgefälscht knapp links am Tor vorbei (87.). Damit entführte die Löwen-U19 wie im letzten Jahr erneut einen Punkt aus Mainz.

Zufrieden war Trainer Jonas Schittenhelm trotzdem nicht. „Die ersten 45 Minuten war mit die schlechteste Halbzeit, die wir in dieser Saison gespielt haben“, monierte der 37-Jährige. „Wir waren total fahrig, hatten zu viele Kontakte, haben nicht gradlinig hintenrausgespielt und oft in Drucksituationen hineingepasst.“ Mainz hätte ein klares Chancenplus gehabt, „obwohl wir auch durch Raphael Ott eine Großchance hatten.“

Für Ott war kurz nach dieser Szene die Partie zu Ende. „Wir wollten keine Gelb-Rote Karte riskieren“, argumentierte der Junglöwen-Coach. Denn der Stürmer hatte früh die Gelbe Karte gesehen. „Das hätte uns gekillt. Wir haben deshalb defensiver gewechselt.“ Danach war sein Team besser im Spiel. „In der 2. Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft, kassieren aber jeweils durch Fehler im Spielaufbau die Gegentreffer. Darüber müssen wir noch reden.“ Besonders ärgerte Schittenhelm das 1:2, dass keine 60 Sekunden nach dem 1:1-Ausgleich fiel.

Der Junglöwen-Coach freute sich, „dass die Wechsel gezündet haben.“ Die eingewechselten Clemens Lippmann und Samuel Althaus waren direkt am 2:2 beteiligt. Auch Mike Gevorgyan, Schütze des 1:1 und Flankengeber vor dem 2:2, bekam ein Extralob von Schittenhelm. „Er hat ein sensationelles Spiel gemacht. Das Remis war aufgrund der 2. Halbzeit verdient, den Punkt nehmen wir gerne mit.“

STENOGRAMM, 12. Spieltag, 25.11.2023, 11 Uhr

1. FSV Mainz – TSV 1860 München 2:2 (0:0)

1860: Drobny (Tor) – Reich, Dulic, Dumitru, Leone – Garza, Kiefersauer (81., Lippmann), Gevorgyan – Roithmayr (81., Althaus), N. Klose (90.+4, Dursun), Ott (28., Zimmermann).

Tore: 1:0 Wiesnet (68.), 1:1 Gevorgyan (72.), 2:1 Wiesnet (73.), 2:2 Althaus (84.).
Gelbe Karten: Schulz, Toure – Ott, Althaus, Garza.
Zuschauer: 100 Bruchwegstadion auf dem WOLFGANG FRANK CAMPUS.
Schiedsrichter: Maximilian Lotz (Bauerbach); Assistenten: Niklas Diehm (Langenalb), Jannik Ganji (Bretten).

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Spielbericht Spieltag 12

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