SECHZIGMÜNCHEN.
 

Giannikis und die Löwen wollen in Essen den ersten Matchball verwandeln!

Löwen-Trainer Argirios Giannikis fordert gegen Essen eine ähnliche Hartnäckigkeit und Leidensfähigkeit wie im Hinspiel. 

Die Löwen eröffnen den 37. und vorletzten Spieltag in der 3. Liga am Freitag, 10. Mai 2024, bei Rot-Weiss Essen. Anpfiff im Stadion an der Hafenstraße ist um 18.60 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.

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Die Löwen könnten entspannt an die Hafenstraße fahren, hätten sie in Unterhaching oder im Heimspiel gegen die U23 von Borussia Dortmund wenigstens gepunktet. „Die Enttäuschung ist groß nach den letzten Ergebnissen“, sagt 1860-Chefcoach Argirios Giannikis. Trotz der beiden Niederlagen ist aber nicht viel passiert, weil auch die Mitkonkurrenten nicht gewinnen konnten. „Wir haben nach wie vor fünf Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz und noch zwei Matchbälle. Den ersten bei Rot-Weiss Essen wollen wir möglichst nutzen, um die Klasse zu halten.“

Dass die Löwen nach wie vor nicht gerettet sind, nachdem das Team unter Giannikis in den ersten acht Spielen ungeschlagen blieb und kontinuierlich punktete, liegt an der Serie der nachfolgenden neun Partien, in denen es gleich sechs Niederlagen setzte. „Jedes Spiel schreibt seine eigene Geschichte“, sagt der 43-jährige Coach dazu. „Die Chronologie ist, wie sie ist!“ Er war derjenige, der auch in der Hochphase immer von einem Marathonlauf sprach und davor warnte, sich zu früh beruhigt zurückzulehnen. „Die Verantwortung ist groß, den letzten Schritt zu gehen“, nimmt er die Mannschaft in die Pflicht, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. „Wir wollen das für uns alle machen!“

Schon gegen die BVB-Reserve sei die Körperspannung eine andere gewesen als zuvor im Spiel gegen Unterhaching. „Aber nur in Phasen“, schränkt Giannikis ein. In denen habe man es aber nicht geschafft, „die qualitativ hochwertigen Chancen zu verwerten. Wir waren oft im letzten Drittel, wo aber leider der finale Pass nicht gekommen ist.“

Ohnehin sei momentan vieles Kopfsache. „Der eine verkrampft in dieser Situation, beim anderen setzt es zusätzliche Kräfte frei.“ Er versuche durch Gespräche und im Training herauszufinden, bei wem der Druck zu positiven Effekten führe. Ansonsten sei er kein Freund von Aktionismus. „Die Spieltagself setzt sich aus den Spielern zusammen, die dahingehend auf mich den besten Eindruck machen. Wir haben nochmals die Sinne geschärft, indem wir mit dem erweiterten Mannschaftsrat gesprochen und die Wichtigkeit des Klubs verdeutlicht haben.“

Auswärtsinformationen für das Spiel gegen Rot-Weiss Essen.

Mit Rot-Weiss Essen treffen die Löwen auf ein Team, das noch Richtung Aufstiegsrelegation schielt. „Es ist ein großer Klub mit hervorragenden Fans und einer tollen Atmosphäre im Stadion an der Hafenstraße“, erzählt Giannikis, der selbst bei dem Deutschen Meister von 1955 Trainer war. „Es war eine kurze und intensive Zeit. Ich freue mich auf ein spannendes und interessantes Spiel.“ Er erwarte einen Gegner, der vor ausverkauftem Haus „Vollgas geben wird, um die Hoffnung auf den Aufstieg aufrecht zu erhalten“.

Das erste Aufeinandertreffen im Grünwalder Stadion konnten die Löwen mit 2:0 für sich entscheiden. Giannikis schaute sich auch diese Partie als Vorbereitung nochmals an. Seine Erkenntnis: „Essen hat eine besondere Raumaufteilung. Wir werden ein, zwei Sachen verändern.“ Ansonsten erwarte er von seiner Mannschaft eine ähnliche „Hartnäckigkeit und Leidensfähigkeit“ wie im Hinspiel. „Das werden wir an der Hafenstraße brauchen. RWE ist zusammen mit Ulm und Münster die beste Heimmannschaft.“

Dazu brauche es eine volle Fokussierung auf die eigenen Stärken, die da wären: Beharrlichkeit, Widerstandsfähigkeit und Aufgabenerfüllung auch in schlechteren Phasen. „Nur Reden bringt nichts, wir müssen unsere Stärken am Freitag auf den Platz bringen und kühlen Kopf bewahren, wenn der Druck steigt. Wir sind maximal ambitioniert, das Spiel zu gewinnen!“

MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

RWE: 1 Golz (Tor) – 18 Kaiser, 23 Rios Alonso, 24 Götze, 9 Berlinski – 10 Eisfeld, 26 Müsel, 30 Young, 8 Harenbrock, 2 Voelcke – 20 Vonic
Ersatz: 35 Wienand (Tor) – 6 Rother, 11 Obuz, 16 Kourouma, 19 Voufack, 27 Sapina, 29 Doumbouya, 33 Etri, 37 Rüth.
Nicht dabei: 3 Manu (Knieprobleme), 7 Wiegel (Knieverletzung), 14 Brumme (Pferdekuss), 17 Celebi (Schulterverletzung), 21 Plechaty (Zerrung).

1860: 1 Hiller (Tor) – 29 Ludewig, 4 Verlaat, 35 Glück, 21 Kwadwo – 37 Frey, 6 Rieder – 17 Schröter, 7 Guttau, 14 Nankishi – 9 Zwarts.
Ersatz: 12 Schmid, 15 Richter (beide Tor) – 2 Kurt, 5 Zejnullahu, 8 Starke, 10 Vrenezi, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 20 Reich, 23 Sür, 27 Ouro-Tagba, 19 Lakenmacher, 30 Cocic, 31 Tarnat, 32 Bangerter, 38 Güler, 39 Mouteba.
Nicht dabei: 11 Greilinger (Gelb-Sperre), 22 Sulejmani (muskulär Probleme), 24 Winkler (Aufbau nach Kreuzbandriss), 36 Steinhart (muskuläre Probleme).

Schiedsrichter: Alexander Sather (Grimma); Assistenten: Julius Martenstein (Cölbe), Daniel Fleddermann (Nordhorn); Vierter Offizieller: Timo Gansloweit (Husen).

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