SECHZIGMÜNCHEN.
 

Serie hält: Löwen bezwingen Braunschweig mit 4:1.

Efkan Bekiroglu und die Löwen bejubeln den Führungstreffer in der 7. Minute. 

Die Löwen bezwangen im ersten Punktspiel 2020 Eintracht Braunschweig mit 3:1. Es war für Cheftrainer Michael Köllner der erste Heimsieg. Efkan Bekiroglu brachte die Sechzger mit einem abgefälschten Kopfball in der 7. Minute in Führung, Dennis Dressel traf zum 2:0 (21.). Marcel Bär konnte vor der Pause noch verkürzen (29.), ehe Sascha Mölders mit einem Doppelpack alles klar machte (67. und 79.). Damit sind die Löwen seit acht Partien unbesiegt.

Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Braunschweig verletzungsbedingt Niklas Lang (Knieverletzung), Benjamin Kindsvater (muskuläre Probleme), Tim Rieder (Knieverletzung), Markus Ziereis (Oberschenkelverletzung) und Semi Belkahia (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) verzichten. Erik Weeger, Simon Seferings, Fabian Greilinger, Nico Karger, Leon Klassen und Tom Kretzschmar standen nicht im 18er-Kader. Im Vergleich zum einzigen Testspiel in der Vorbereitung gegen die spanische AFE-Auswahl gab es keine Änderung in der Startelf. Erstmals seit fast einem Jahr saß Quirin Moll nach seinem Kreuzbandriss auf der Bank.

STIMMEN Köllner: „Wir haben 2020 so begonnen, wie wir 2019 aufgehört haben!“

Spielverlauf: Gleich der zweite Angriff brachte die Führung für die Sechzger. Phillipp Steinhart hatte von links geflankt, Efkan Bekiroglu war eingelaufen, kam aus acht Metern zum Kopfball. Die Kugel wurde von Steffen Nkansah noch abgefälscht, landete gegen die Laufrichtung von Jasmin Fejzic im linken Eck zum 1:0 (7.). Glück für die Löwen in der 13. Minute. Marvin Pourie setzte sich auf der linken Seite durch, flankte in die Mitte, wo Merveille Biankadi zwischen Aaron Berzel, der die Hereingabe noch leicht touchierte, und Steinhart an die Kugel kam, aber diese nur mit dem Schienbein unkontrolliert traf. Dadurch ging der Ball links am Pfosten vorbei. Eine Minute später war es erneut Biankadi nach Pourie-Zuspiel, doch sein 17-Meter-Schuss landete deutlich neben dem Tor von Marco Hiller (14.). Nach einer Ecke von links durch Steinhart konnte Sascha Mölders den Ball mit der Brust annehmen, sein Neun-Meter-Schuss aus halbrechter Position wehrte Fejzic ab, doch der Schiedsrichter wollte ein Handspiel des Löwen-Torjägers gesehen haben (20.). Eine Minute später lag der Ball trotzdem im Braunschweiger Tor. Dennis Dressel bekam die Kugel von Steinhart in Strafraumnähe zugespielt, drehte sich einmal um die eigene Achse, zog halblinks aus 18 Metern ab, traf durch die Beine von Bernd Nehrig zum 2:0 ins linke untere Eck (21.). Kurz danach fast das 3:0. Im Anschluss an die Ecke von rechts kam Berzel zum Kopfball, Benjamin Kessel der am linken Pfosten stand, konnte gerade noch auf der Linie klären (23.). Nach einer Bekiroglu-Flanke gewann Mölders gegen Nkansah das Kopfball-Duell, aber Fejzic war zur Stelle, wehrte ab (26.). In der 28. Minute schafften die Gäste aus heiterem Himmel den Anschluss. Pourie hatte auf Danilo Wiebe durchgesteckt, der flankte von rechts an den zweiten Pfosten, wo Marcel Bär vollkommen unbedrängt zum Kopfball kam und auf 1:2 verkürzte (29.). Einen Eckball trat in der 32. Minute Steinhart flach an den ersten Pfosten, wo Wein eingelaufen war. Der legte auf Lex ab, dessen Schuss wischte Fejzic aus dem linken unteren Eck. Kurz danach hatte Wein das 3:1 auf dem Fuß, als ihm im Strafraum nach einer Ecke der zu kurz abgewehrte Ball vor die Füße fiel. Den ersten Schuss aus zwölf Metern wehrte Fejzic ab, den zweiten bekam ein Braunschweiger an den Kopf, verhinderte so den Treffer (32.). Ein Kopfball von Berzel rauschte kurz danach einen halben Meter über den Querbalken (33.). Fünf Minuten später konnte Robin Ziegele mit einem Tackling gerade noch den durchgebrochenen Lex am Strafraum bremsen (38.). Bis zur Pause passierte nichts mehr. Nach Chancen hätten die Sechzger eigentlich höher als mit einem Tor Vorsprung führen müssen.

Die Braunschweiger versuchten zu Beginn der 2. Halbzeit den Druck zu erhöhen, aber die Sechzger standen gut, konnten sich aber nach vorne auch nicht in Szene setzen. In der 60. Minute unterband Niko Kijewski mit einem Foulspiel an Lex einen schnellen Konter, sah dafür Gelb. Nach einer Ecke von links durch Steinhart lief Berzel ein, sein Kopfball aus sechs Metern ging knapp über die Latte (63.). Vier Minuten später lag der Ball im Eintracht-Tor. Steinhart hatte auf Lex gepasst, der chipte halbrechts die Kugel gefühlvoll in den Lauf von Mölders. Der Routinier querte geschickt vor seinem Gegenspieler, setzte dann die Kugel mit links an Fejzic vorbei aus 13 Metern zum 3: 1 in die Maschen (67.). Danach löste Braunschweig die Abwehr auf, teilweise hielt nur noch Nkansah die Stellung. So auch in der 79. Minute, als Bekiroglu, Lex und Mölders alleine vor Fejzic auftauchten. Lex legte quer auf Mölders, der aus neun Metern nur noch ins leere Tor einschieben musste. In der 82. Minute hätte Mölders seinen Hattrick perfekt machen können, traf aber aus 14 Metern nur den rechten Pfosten. Damit hielt die Serie. Die Löwen sind seit acht Spielen ungeschlagen, Michael Köllner feierte seinen ersten Heimdreier.

STENOGRAMM, 21. Spieltag, 26.01.2020, 13 Uhr

TSV 1860 München – Eintracht Braunschweig 4:1 (2:1)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 13 Erdmann, 22 Berzel, 36 Steinhart – 20 Bekiroglu, 17 Wein, 14 Dressel – 7 Lex – 9 Mölders, 19 Niemann.
Ersatz: 39 Bonmann (Tor) – 4 Weber, 5 Moll, 10 Gebhart, 21 Owusu, 28 Paul, 34 Böhnlein.

Eintracht: 16 Fejzic (Tor) – 5 Kessel, 40 Ziegele, 6 Nkansah, 27 Kijewski – 8 Fürstner, 7 Nehrig, 23 Wiebe – 15 Bär, 30 Pourié, 20 Biankadi.
Ersatz: 1 Engelhardt (Tor) – 10 Kobylanski, 14 Becker, 17 Otto, 33 Proschwitz, 34 Feigenspan, 39 Kammerbauer.

Wechsel: Gebhart für Niemann (72.), Böhnlein für Bekiroglu (83.), Owusu für Lex (88.) – Kobylanski für Fürstner (66.), Feigenspan für Biankadi (78.), Becker für Kessel (85.).

Tore: 1:0 Bekiroglu (7.), 2:0 Dressel (21.), 2:1 Bär (29.), 3:1 Mölders (67.), 4:1 Mölders (79.).
Gelbe Karten: – Kijewski, Nehrig.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck (Freiburg); Assistenten: Gaetano Falcicchio (Konstanz), Lars Erbst (Leonberg).

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