SECHZIGMÜNCHEN.
 

Einziger Kritikpunkt von Köllner: „Die Effektivität hat nicht gestimmt!“

Trainer Michael Köllner lobte vor allem die Defensivleistung seines Teams gegen Magdeburg. 

Während sich Magdeburgs Coach Thomas Hoßmang mit dem Punkt zufrieden zeigte, war Löwen-Trainer Michael Köllner nur mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden, nicht mit dem Ergebnis, weil die herausgespielten Möglichkeiten in der Schlussphase nicht genutzt wurden.

„Über das gesamte Spiel betrachtet, wäre sicher mehr drin gewesen“, war Löwen-Cheftrainer Michael Köllner zumindest mit dem Ergebnis nicht zufrieden, mit der Spielweise seiner Mannschaft schon. „Es war schwer gegen eine extrem tiefstehenden Gegner. Die 2. Halbzeit haben wir dann dominanter gestaltet, wurden dann aber von einem Diagonalball kalt erwischt“, beschrieb er die Führung der Gäste. Einmal mehr zeigte sein Team Moral nach dem Rückstand. „Danach hatten wir noch viele Chancen. Zum Glück ist Erik Tallig wenigstens der Ausgleich gelungen. Wir haben jetzt vier Punkte aus zwei Spielen. Im Nachgang wären natürlich sechs Punkte möglich gewesen. Trotzdem bin ich mit der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, zufrieden. So haben wir sicherlich auch in den nächsten Wochen Siegchancen in jedem Spiel.“

SPIELBERICHT Löwen spielen nach Rückstand 1:1 gegen Magdeburg.

Als große Qualität bei seinem Team hat der 50-Jährige ausgemacht, „dass wir nur eine Chance zugelassen haben. Marco Hiller war heute weitgehend arbeitslos, hatte nur Bälle am Fuß“, lobte der Oberpfälzer die Defensivleistung. „Wir haben uns zur letzten Saison gewaltig gesteigert, haben extrem gut verteidigt, extrem gut aufgebaut. Lediglich die Ausbeute, die Effektivität hat nicht gestimmt. Deshalb bin ich super zufrieden mit dem Spiel heute.“ Dass in der 1. Halbzeit etwas das Risiko im Spiel nach vorne gefehlt hatte, bezeichnete Köllner als Manko. Das habe sich nach dem Rückstand geändert. „Am Anfang der Saison bist du noch auf der Suche nach der richtigen Balance zwischen Sicherheit und Risiko. Das ist normal“, zeigte er Verständnis. „Der Gegner stand extrem tief, hat schnelle Leute im Team. Da musst du aufpassen, dass du keinen Konter kriegst.“

Einzig Mittelfeldspieler Erik Tallig schaffte es an diesem Nachmittag, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Dem 20-jährigen Talent attestierte Köllner ein „aufmerksames, laufstarkes“ Spiel. „Erik musste nach innen und nach außen rücken, war dabei sehr ballsicher und hat einen guten linken Fuß, ähnlich wie Dennis Dressel. Von daher bin ich froh, dass sein Schuss den Weg ins Tor gefunden hat. Das, was er in den letzten Wochen schon angedeutet hat, konnte er heute wieder zeigen.“

Das gilt auch für Martin Pusic. Beinahe wäre dem eingewechselten Österreicher noch der Siegtreffer gelungen. „Er ist ein Torjäger, taucht dort auf, wo die Bälle runterfallen“, charakterisierte Köllner den 30-jährigen Stürmer. „Man hat aber auch gesehen, dass wir noch ein paar Tage brauchen, bis wir ihn komplett in unser Spiel integriert haben. Er kann sicher ein ganz, ganz wertvoller Spieler für uns werden.“ Ansonsten wollte er keinen besonders herausheben. „Für mich war gut, wie sich jeder einzelne in unser Spiel eingebracht hat, auch wenn die Enttäuschung in der Kabine wegen des verpassten Sieges sehr groß ist.“

„Den Punkt nehmen wir gerne mit“, sagte Magdeburgs Coach Thomas Hoßmang. „Wir wollten anders auftreten als letzte Woche zu Hause gegen Halle, wollten die Räume eng machen, wollten über zweite Bälle dem Gegner weh tun.“ Das sei seinem Team über weite Strecken gelungen, „mit einem schön herausgespielten 1:0 mit Gjasula und Obermair und einer sehenswerten Spielverlagerung.“ Nach der Führung hätten die Löwen „unwahrscheinlich Druck gemacht. Von der Situation, aus der wir kamen, ist das Ergebnis für uns akzeptabel.“

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