SECHZIGMÜNCHEN.
 

Vor dem Duell der Kult-Clubs: Löwen blasen zur Jagd.

Trainer Michael Köllner (li.) und Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel (re.) hoffen darauf, dass die Mannschaft in den letzten zehn Spielen befreit aufspielt. 

Zum Abschluss des 29. Spieltags empfangen die Löwen am Montagabend, 22. März 2021, 18.60 Uhr, zum „Duell der Kult-Clubs“ Tabellenführer Dynamo Dresden. MAGENTA SPORT überträgt die Partie ohne Abo-Schranke live. Dazu gibt‘s ab 18.45 Uhr unter www.tsv1860.de/loewenradio/ das Löwen-Radio.

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Zunächst ergriff auf der Spieltags-Pressekonferenz Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel das Wort und nutzte nochmals die Gelegenheit, sich ausdrücklich zu bedanken bei den „einzigartigen Fans“, den Sponsoren, „die uns die Treue gehalten haben und die vielen, die wir dazugewinnen konnten“, bei Hauptsponsor die Bayerische, bei Hasan Ismaik, der trotz Corona es ermöglicht habe, „dass wir sorgenfrei durch die Saison kommen“, und beim Präsidium für die gute Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung. Er erinnerte daran, dass zum Vorbereitungsstart im Sommer viele das Team in den hinteren Tabellenregionen erwartet hätten. Auch deshalb fällt es dem 49-Jährigen schwer, den Unmut über den derzeitigen 4. Platz im Tableau nachzuvollziehen.

Dabei ist der Österreicher Realist, weiß auch, dass es bei neun Punkten Rückstand auf Rang zwei und drei bei verbleibenden zehn Spielen äußerst schwer wird, nochmals ins Aufstiegsrennen einzugreifen. „Ich verspreche, wir werden auf die Jagd gehen und schauen, was noch umsetzbar ist“, bläst er zum Halali. Als Jäger brauche man Mut, Zuversicht, Vertrauen in die eigenen Stärken und Leichtigkeit. Gerade diese habe er zuletzt bei den Löwen vermisst.

Gorenzel führt das darauf zurück, dass sich gerade erfahrene Spieler zu sehr unter Druck gesetzt hätten, dass darunter Spielfreude und Leichtigkeit gelitten haben. „Uns sind viele technische Fehler passiert“, analysiert er. Nun sei der Druck vom Kessel. „Keiner erwartet mehr von uns, dass wir vorne drankommen. Deswegen können wir befreit aufspielen, die anderen jagen und aus einer guten Saison noch eine sehr gute machen.“ Der Auftakt dazu soll das Spiel gegen Dresden sein. Die Sachsen sind eindeutig Favorit, liegen mit 13 Punkten Vorsprung souverän an der Spitze.

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„Dynamo ist das Maß aller Dinge“, sagt 1860-Cheftrainer Michael Köllner. Als einziges Team haben die Schwarz-Gelben mehr als zwei Punkte im Schnitt geholt, dazu ein Torverhältnis von plus 28. „Sie haben ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten gut genutzt, Ralf Becker und Markus Kauczinski einen Top-Kader zusammengestellt. Dresden ist Favorit“, so Köllner, der seinen Trainer-Kollegen beneidet. „Er kann auswürfeln, wenn er vorne reinstellt. Trotzdem ist ein Top-Sturm auf dem Platz.“ Beispiel gefällig: Beim 1:0-Erfolg am Mittwoch gegen Wehen Wiesbaden saßen die Ex-Löwen Phillip Hosiner und Yannik Stark 90 Minuten auf der Bank!

„Wir gehen einen anderen Weg“, erklärt der Löwen-Trainer. „Wir haben einen guten Stamm, dazu viele junge Spieler.“ Köllner führt die letzten Auswärtsspiele in Halle und Lübeck an. „Im 18er-Kader stand ein Dutzend Spieler, die bei uns ausgebildet wurden. Da bedarf es mehr Geduld.“

Personell wird sich bei den Löwen im Montagsspiel wenig ändern. Daniel Wein kehrte am Freitag zurück ins Training. Wie weit er nach seiner Adduktorenverletzung ist, muss sich erst noch zeigen. Entwarnung gab es bei Richy Neudecker. „Bei ihm hat der Muskel zugemacht.“ Es sei aber weniger schlimm als befürchtet. Neudecker stand schon am Freitag wieder mit der Mannschaft auf dem Platz.

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In Bezug auf Dennis Dressel sprach Köllner von einem „echten Löwen“. Der Mittelfeldspieler hatte sich in Lübeck die Schulter ausgekugelt, Mannschaftsärztin Monika Mrosek renkte sie ihm mit den Physiotherapeuten am Spielfeldrand wieder ein. Anschließend ging es weiter. „Ich gehe davon aus, dass Dennis gegen Dresden spielen kann“, so der Trainer.

Für Köllner birgt es einen besonderen Reiz, „gegen eine Mannschaft wie Dresden zu bestehen. Die Kräfteverhältnisse sind nicht gleich, aber wir haben es bisher geschafft, uns gut zu entwickeln“, sieht er sein Team nicht chancenlos. Besonders vor der defensiven Stabilität zeigt der Löwen-Trainer großen Respekt. „Sie stehen hinten felsenfest.“ Er führt das auf eine geänderte Systematik zurück. Im Gegensatz zu Saisonbeginn setzen die Sachsen mittlerweile auf eine Dreierkette.

„Wir müssen schauen, dass wir frische Beine haben, guten Fußball spielen und die Einstellung auf den Platz bringen, die die Mannschaft schon die ganze Saison auszeichnet“, sagt Köllner. Die 2. Halbzeit in Lübeck habe gezeigt, dass es bei seinem Team am Willen sicher nicht mangle. „Manchmal fehlt uns nur das Spielglück, dass mal ein Ball dreckig reinrutscht“, findet er. Und eben die Leichtigkeit, „damit wir unseren besten Fußball auf den Platz bringen“. Wenn dies am Montag gelingt, dann könne man auch gegen Dresden bestehen, ist sich Köllner sicher.

MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 23 Staude – 9 Mölders, 7 Lex,.
Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 8 Tallig, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 18 Knöferl, 20 Agbowo, 21 Ngounou Djayo, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.
Nicht dabei: 5 Moll (Knieverletzung), 17 Wein (Muskelverletzung im Adduktorenbereich), 22 Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung).

SGD: 1 Broll (Tor) – 39 Ehlers, 26 Mai, 4 Knipping – 28 Will, 20 Kade – 35 Königsdörffer, 8 Mörschel, 19 Meier – 14 Hosiner, 33 Daferner
Ersatz: 24 Wiegers (Tor) – 3 Kwadwo, 5 Stark, 7 Vlachodimos, 9 Sohm, 11 Diawusie, 13 Stefaniak, 17 Großer, 34 J. Löwe, 36 Kulke, 37 Stor,
Nicht dabei: 6 Hartmann (Knieverletzung), 10 Weihrauch (Sprunggelenksverletzung), 15 C. Löwe (Außenbandriss Knie), 16 Becker (Kreuzbandriss), 22 Kreuzer (muskuläre Probleme).

Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Röthenbach); Assistenten: Lothar Ostheimer (Beratzhausen), Andreas Hummel (Betzigau).

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