SECHZIGMÜNCHEN.
 

Entfesselte Löwen besiegen Freiburg II mit 6:0 – Doppelpack von Lex.

Stefan Lex (Mitte) brachte die Löwen mit seinem ersten Saisontreffer in Führung und bereitete das 2:0 durch Sascha Mölders vor. 

Die Löwen holen nach sieben sieglosen Spielen wieder einen Dreier. Mit 6:0 fertigten sie die Reserve des SC Freiburg ab und feierten damit den höchsten Sieg in der 3. Liga. Stefan Lex hatte mit seinem ersten Saisontor die Führung erzielt (17.). Sascha Mölders erhöhte noch vor der Pause (42.). Fabian Greilinger (56.), erneut Lex (58.), Marcel Bär (70.) und Kevin Goden (73.) machten das halbe Dutzend voll.

Personal: Trainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen den SC Freiburg II auf Keanu Staude (Aufbautraining), Richy Neudecker (Aufbautraining) und Phillipp Steinhart (muskuläre Probleme) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl, Marco Mannhardt und Milos Cocic. Eine Veränderung gab es in der Startelf im Vergleich zum Pokalspiel gegen Schalke 04 vier Tage zuvor: Für den verletzten Steinhart rückte Fabian Greilinger ins Team.

STIMMEN Köllner: „Am Ende war es nur noch Schaulaufen!“

Spielverlauf: Die Löwen versuchten vom Anpfiff weg, die Freiburger Reserve unter Druck zu setzen. In der 9. Minute unterlief Sandrino Braun-Schumacher ein Stellungsfehler, Stefan Lex hätte freie Bahn gehabt, aber der Freiburger brachte ihn zu Fall. Da noch Mitspieler in der Nähe waren, sah er nur Gelb. Drei Minuten später flankte Lex von links fast von der Eckfahne nach innen, Sascha Mölders kam relativ unbedrängt am ersten Pfosten zum Kopfball, setzte die Kugel aus acht Metern aber neben das kurze Eck (12.). Nach einem weiten Einwurf nahm Mölders die Kugel am linken Torraumeck an, dreht sich um seinen Gegenspieler und schoss rechts vorbei (13.). In der 17. Minute klingelte es im Gästetor. Dennis Dressel hatte rechts im Strafraum auf den gestarteten Stefan Lex durchgesteckt, der kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, traf zum 1:0 ins lange Eck. Es war der erste Saisontreffer für den Stürmer in der Liga, nachdem er bereits im DFB-Pokal gegen Schalke unter der Woche das entscheidende Tor erzielt hatte. Erstmals gefährlich für Marco Hiller im Löwen-Tor wurde es in der 26. Minute nach einem Eckball von rechts, den Julius Mikael Tauriainen mit links gefährlich aufs Tor gedreht hatte, den der 1860-Keeper jedoch bedrängt wegfausten konnte. Kurz danach kam Enzo Leopold halbrechts im Strafraum aus 13 Metern zum Abschluss, doch Niklas Lang brachte den Fuß dazwischen, lenkte den Schuss links am Tor vorbei (27.). Auf der anderen Seite legte Lex eine Hereingabe von rechts durch Yannick Deichmann auf Mölders ab, dessen Schuss aus zehn Metern wurde noch abgefälscht, ging so über die Querlatte (29.). In der 34. Minute verhinderte Stephan Salger im letzten Moment einen Abschluss von Robert Wagner am Torraum. Im Gegenzug flankte Deichmann von rechts, Merveille Biankadi nahm die Hereingabe am Elfmeterpunkt direkt aus der Luft, traf die Kugel aber nicht optimal, so dass Noah Atubolu im SCF-Tor damit keine Probleme hatte (35.). Kurz vor der Pause fiel noch das wichtige 2:0 für die Löwen. Deichmann hatte Lex bedient, der am rechten Torraumeck an Braun-Schumacher vorbeizog und von der Grundlinie auf Mölders zurücklegte. Der Torjäger ließ sich diese Chance nicht entgehen, versenkte die Kugel aus fünf Metern im linken unteren Eck (42.). Mit diesem Ergebnis ging’s auch in die Pause.

Die Löwen besaßen die erste Großchance des zweiten Durchgangs. Biankadi hatte für Deichmann durchgesteckt, der kam halbrechts aus acht Metern zum Abschluss, setzte die Kugel um Zentimeter am langen Eck vorbei (51.). Besser machte es Fabian Greilinger in der 56. Minute. Er hatte mit Mölders Doppelpass gespielt. Aus der Drehung legte der Routinier den Ball in den Lauf von Greilinger, der aus halblinker Position im Strafraum den Ball halbhoch im langen Eck zum 3:0 versenkte. Es dauerte keine zwei Minuten, dann stand es sogar 4:0. Nach einem Eckball von rechts durch Daniel Wein war Lex am kurzen Eck eingelaufen, drückte den Ball mit dem Kopf neben den rechten Pfosten ins Freiburger Tor (58.). Ein Schuss von Biankadi von der Strafraumgrenze lenkte Leopold gerade noch zur Ecke ab (68.). Das 5:0 war eine Kopie des vierten Treffers. Diesmal war es Marcel Bär, der nach Wein-Eckball am kurzen Eck auftauchte und die Kugel per Kopf versenkte (70.). Das halbe Dutzend voll machte in der 73. Minute der eingewechselte Kevin Goden. Nach Doppelpass zwischen Biankadi und Mölders steckte Biankadi auf Goden durch, der Torwart Atubolu mit dem rechten Außenrist keine Chance ließ und zum 6c:0 verwandelte. In der 78. Minute verhinderte Hiller mit einer Glanzparade den Gegentreffer, als er den Schuss von Patrick Kammerbauer von der Strafraumkante über die Querlatte wischte. Bis zum Schluss spielten die entfesselten Löwen nach vorne, ein Tor gelang aber nicht mehr. Trotzdem feierten sie mit dem 6:0 den höchsten Sieg ihrer Drittliga-Geschichte.

STENOGRAMM, 14. Spieltag, 30.10.2021, 14 Uhr

1860 München – SC Freiburg II 6:0 (2:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 3 Lang, 6 Salger, 11 Greilinger – 17 Wein – 7 Lex, 14 Dressel, 15 Bär, 19 Biankadi – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 5 Moll, 8 Tallig, 16 Goden, 22 Linsbichler, 24 Wicht, 25 Willsch, 27 Belkahia, 32 Gresler.

SCF II: 1 Atubolu (Tor) – 20 Schmidt, 6 Braun-Schumacher, 16 Rosenfelder – 2 Treu, 12 Tauriainen, 39 Wagner, 28 Risch – 31 Kammerbauer, 23 Kehrer – 8 Leopold.
Ersatz: 40 Sauter (Tor) – 3 Engel, 5 Kammerknecht, 7 Furrer, 11 Assibey-Mensah, 15 Kehl, 21 Dietz, 29 Bazdrigiannis, 34 Makengo.

Wechsel: Tallig für Dressel (46.), Willsch für Deichmann (63.), Goden für Lex (63.), Linsbichler für Mölders (76.), Moll für Wein (80.) – Kehl für Risch (57.), Assibey-Mensah für Treu (57.), Furrer für Kehrer (68.), Kammerknecht für Leopold (80.), Bazdrigianni für Rosenfelder (80.).

Tore: 1:0 Lex (17.), 2:0 Mölders (42.), 3:0 Greilinger (56.), 4:0 Lex (58.), 5:0 Bär (70.), 6:0 Goden (73.)
Gelbe Karten: – Treu, Tauriainen, Braun-Schumacher, Schmidt.
Zuschauer: 14.700 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Patrick Alt (Illingen); Assistenten: Nikolai Kimmeyer (Mainz), Katrin Rafalski (Baunatal).

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