SECHZIGMÜNCHEN.
 

Bittere Lehrstunde vor der Pause: Löwen unterliegen Magdeburg mit 2:5.

Psychologisch ungünstig: Dennis Dressel verschoss beim Stand von 0:1 den dritten Elfmeter in Folge (9.). 

Die Löwen kassierten beim 2:5 gegen den 1. FC Magdeburg die höchste Heimniederlage in der 3. Liga, lagen bereits zur Pause mit 0:5 zurück. Dennis Dressel vergab beim Stande von 0:1 den dritten Elfmeter in Folge (9.). Die Sechzger betrieben in der 2. Halbzeit mit den Treffern von Fabian Greilinger (71.) und Merveille Biankadi (89.) Ergebniskosmetik.

Personal: Trainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg auf Niklas Lang (Knieverletzung), Daniel Wein (Fußverletzung), Johann Ngonou Djayo (Achillessehnenprobleme) und Phillipp Steinhart (Gelbsperre) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl, Nathan Wicht und Marco Mannhardt. In der Startelf gab es zwei Veränderungen im Vergleich zum Heimspiel unter der Woche gegen Waldhof: Fabian Greilinger verteidigte für den gesperrten Steinhart, Marius Willsch kam als Rechtsverteidiger ins Team, dafür rückte Yannick Deichmann nach vorne und Marcel Bär musste weichen.

STIMMEN Köllner: „Das war ein rabenschwarzer Tag in der 1. Halbzeit!“

Spielverlauf: Die Gäste begannen selbstbewusst, nahmen das Heft des Handelns sofort in die Hand. In der 4. Minute musste Marius Willsch, der erstmals in dieser Saison von Beginn an spielte, am langen Pfosten bei einer Hereingabe von Jan-Luca Schuler zur Ecke klären. Eine Minute später gingen die Gäste bereits in Führung. Einen langen Ball aus der Magdeburger Hälfte stoppte Quirin Moll unfreiwillig mit dem Rücken und legte dadurch für Connor Krempicki auf. Der aufgerückte Mittelfeldspieler ließ Marco Hiller keine Chance (5.). Drei Minuten später gab’s Elfmeter nach Foul von Leon Bell Bell an Stefan Lex. Dennis Dressel lief diesmal an, scheiterte an Dominik Reimann, der den platzierten Schuss aus dem linken unteren Eck fischte (9.). Es war bereits der dritte Fehlschuss vom Punkt in Folge! In der 12. Minute kam Schuler rechts aus spitzem Winke zum Schuss, Hiller wehrte mit dem Fuß ab. Schnell schalteten die Sechzger um, Merveille Biankadi passte von rechts auf Sascha Mölders am langen Eck, dessen Schuss aus spitzem Winkel konnte Reimann jedoch parieren (13.). Auf der anderen Seite landete im Anschluss an eine Ecke der zweite Ball bei Andreas Müller, der Mölders mit einer einfachen Bewegung stehen ließ und in den Strafraum marschierte. Aus halblinker Position zog er mit links ab und verwandelt rechts unten zum 2:0 (14.). Zu einfach für den Tabellenführer! Zwei Minuten später gar das 3:0. Jason Ceka passte vor dem 1860-Strafraum quer zu Krempicki, der sich gegen drei Löwen-Verteidiger durchsetzte und dann ohne Mühe aus elf Metern links unten einschob (17.). In der 19. Minute tauchte Mölders wieder frei vor Reimann auf, scheiterte aber erneut. Der Nachschuss von Lex landete am linken Außennetz. Ein Distanzschuss von Yannick Deichmann aus halblinker Position wurde sichere Beute von Reimann (25.). Während die Löwen versuchten, Druck zu erzeugen, musste Magdeburg nur auf Fehler der Gastgeber warten. So in der 29. Minute, als Fabian Greilinger eine Linksflanke von Baris Atik genau zu Schuler klärte, der links am Fünfmeterraum nur noch zum 4:0 einschieben brauchte. Aber es kam noch schlimmer. In der 42. Minute kam Richy Neudecker gegen Schuler einen Schritt zu spät, traf ihn im Strafraum am Fuß. Folgerichtig gab es Elfmeter. Hiller ahnte zwar die Ecke, aber gegen den platzierten Schuss von Atik hatte er keine Chance (43.). Kurz vor der Halbzeit verfehlte Lex mit einem Schuss von der Strafraumkante das rechte Kreuzeck (45.). Somit blieb es beim 0:5 aus Löwensicht zur Pause.

Auch zu Beginn der 2. Halbzeit änderte sich wenig am Gesamtbild. Magdeburg kontrollierte die Partie, hatte durch Julian Rieckmann (48.) und Amara Condé (49.) in der Anfangsphase gefährliche Distanzschüsse, die knapp das Löwen-Tor verfehlten. In der 59. Minute die erste Möglichkeit für die Sechzger in Durchgang zwei. Nach schnellem Umschaltspiel passte Neudecker an der linken Grundlinie den Ball Richtung Elfmeterpunkt, wo Biankadi vollkommen frei stand. Doch Condé hatte den Braten gerochen, stellte den Passweg zu. Ein Schuss von Dressel aus der Drehung an der Strafraumkante strich knapp übers linke Kreuzeck (65.). In dieser Phase hatte die Partie die Anmutung eines Trainingsspiels. Magdeburg ließ Ball und Gegner laufen, die Löwen bekamen nur selten Zugriff. Ein Schlenzer von Atik aus halblinker Position mit rechts aufs lange Eck lenkte Hiller um den rechten Pfosten (68.). In der 71. Minute gelang den Löwen wenigstens der Ehrentreffer. Nach einem Ball in die Tiefe passte Biankadi von der linken Grundlinie in den Rückraum, wo Greilinger aus neun Metern zum Abschluss kam und zum 1:5 ins linke untere Eck traf. Bei einem Rechtsschuss aus der Drehung von Atik aus zehn Metern musste sich Hiller strecken, um die Kugel über den Querbalken zu wischen (74.). Kurz vor Schluss konnte Biankadi nach Zuspiel von Marius Willsch das Ergebnis mit dem zweiten Löwen-Treffer noch etwas erträglichermachen (87.). Mit dem 2:5 kassierten die Sechzger die höchste Heimniederlage in der 3. Liga.

STENOGRAMM, 18. Spieltag, 04.12.2021, 14.03 Uhr

1860 München – 1. FC Magdeburg 2:5 (0:5)

1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 5 Moll, 6 Salger,11 Greilinger– 14 Dressel – 7 Lex, 31 Neudecker, 20 Deichmann, 19 Biankadi – 9 Mölders.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 8 Tallig, 15 Bär, 16 Goden, 22 Linsbichler, 23 Staude, 27 Belkahia, 30 Cocic, 32 Gresler.

FCM: 1 Reimann (Tor) – 28 Obermair, 24 Bittroff, 27 Burger, 19 Bell Bell – 16 A. Müller – 13 Krempicki, 29 Condé – 21 Ceka, 23 Atik – 26 Schuler.
Ersatz: 39 Leneis (Tor) – 4 Dzogovic, 6 Malachowski, 14 Franzke, 15 Rorig, 18 Kath, 20 Rieckmann, 31 Granatowski.

Wechsel: Bär für Lex (46.), Linsbichler für Mölders (76.), Goden für Neudecker (76.), Tallig für Biankadi (88.) – Rieckmann für Bittroff (46.), Malachowski für Krempicki (46.), Kath für Bell Bell (60.), Franzke für Schuler (64.), Rorig für Ceka (82.).

Tore: 0:1 Krempicki (5.), 0:2 A. Müller (14.), 0:3 Krempicki (17.), 0:4 Schuler (29.), 0:5 Atik (43., Foulelfmeter), 1:5 Greilinger (71.), 2:5 Biankadi (87.).
Gelbe Karten: Lex –.
Bes. Vorkommnis: Reimann hält Foulelfmeter von Dressel (9.).
Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Patrick Glaser (Wiesbaden); Assistenten: Marcel Schütz (Worms), Christoph Rübe (Kassel).

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